Nachrichten und Neuigkeiten

Nach einer aktuellen PISA-Studie wird an deutschen Schulen fast jeder sechste 15-jährige Schüler regelmäßig Opfer von teils massiver körperlicher oder seelischer Misshandlung durch seine Mitschüler. Im Durchschnitt sind Jungs häufiger Mobbing-Opfer als Mädchen. Deutschland liegt allerdings noch etwas unter dem Durchschnitt aller Teilnehmerländer der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Hier ist nahezu jeder Fünfte (18,7 Prozent) Schüler mehrmals im Monat von körperlicher oder seelischer Misshandlung durch Mitschüler betroffen.[mehr]

Das Interesse von Schulabgängern später in der Wirtschaft zu arbeiten ist immer noch ungebrochen, da hier in allen Ebenen gute Zukunftsperspektiven locken. Deshalb belegt der Studiengang Betriebswirtschaftslehre seit Jahren den Spitzenplatz im Ranking der gefragtesten Studiengänge. Aber auch kaufmännische Berufsausbildungen stehen bei Abiturienten immer noch hoch im Kurs, haben doch von den zehn am meisten gewählten Ausbildungen sieben eine kaufmännische Ausrichtung, wobei der Industriekaufmann/-frau das Ranking bereits seit Jahren anführt. Neben einem klassischen Studium zum Betriebswirt oder einer klassischen Ausbildung zum Kaufmann erfreuen sich auch andere interessante Möglichkeiten zunehmender Beliebtheit. Neben einer normalen Berufsausbildung besteht für Abiturienten in...[mehr]

Seinen Traumberuf als Gesundheits- und Krankenpfleger, Physiotherapeut, Ergotherapeut oder Logopäde kann man nicht nur über eine Ausbildung erreichen. Dank zunehmender Akademisierung bieten inzwischen auch zahlreiche Studiengänge aus den Bereichen Pflege und Therapie eine gute Ausgangsbasis für den Arbeitsmarkt.Wie zum Beispiel der Bachelorstudiengang Pflege an der Fachhochschule Münster: Die ersten fünf Semester verlaufen ausbildungsbegleitend als Fernstudium, wobei die Studierenden pro Semester die Hochschule nur während einer jeweils sechstätigen Präsenzphase besuchen, jedoch von Lerncoaches begleitet werden, die in regelmäßigen Treffen zu den Studieninhalten beraten. Inhaltlich werden in der Zeit grundlegende Themen wie etwa Gesundheitsförderung, Ethik und Pflegetheorien behandelt,...[mehr]

Insgesamt drei Milliarden Euro investiert das Land bis 2020 in den Hochschulbau. Dies umfasst Projekte der Miet- und Planungsliste, die Verstetigung der vorgesehenen Mittel für die Universitätskliniken sowie das neue Hochschulbau-Konsolidierungsprogramm (HKoP). In einem ersten Schritt hat das Land gemeinsam mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) und den Hochschulen 25 Vorhaben an 16 Standorten identifiziert, die für das Sanierungs- und Modernisierungsprogramm in Frage kommen. Für die Planung und Umsetzung der Projekte stellt das Land mit dem neuen Sonderprogramm HKoP zusätzlich 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Diese werden zu 60 Prozent vom Land (max. 590 Millionen Euro) und den Hochschulen (max. 130 Millionen) sowie zu 40 Prozent vom BLB NRW (max. 480 Millionen Euro) getragen....[mehr]

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat Ergebnisse einer Sondererhebung seiner Wissenschaftsstatistik veröffentlicht, wonach Forscher und Entwickler in deutschen Unternehmen überwiegend männlich sind und ein MINT-Studium absolviert haben. Ein Viertel der Unternehmen wünscht sich mehr Forscher mit einem Bachelorabschluss in ihren Forschungsabteilungen (26 Prozent). Knapp 11 Prozent der Unternehmer meinen, dass ihre Bewerber promoviert haben sollten. Um auch längerfristig den Fachkräftebedarf der Unternehmen decken zu können, sei allerdings vor allem mehr Vielfalt gefragt, stellt der Stifterverband fest. Ein Mentalitätswechsel sollte erreicht werden, da mehr als drei Viertel der befragten Unternehmen bisher keinen Gewinn darin sähen, ihre Teams internationaler aufzustellen oder...[mehr]

Hessen ermöglicht ab sofort, den BAföG-Antrag komplett elektronisch auszufüllen und abzuschicken, so dass es nicht mehr notwendig ist, die Formulare persönlich zu unterschreiben und ausgedruckt an das zuständige Amt zu schicken. Unter der BAföG-Website des hessischen Bildungsministeriums www.bafög-hessen.de kann man seinen Antrag digital ausfüllen und, das ist die Neuerung, zum Abschicken des Formulars die neue Option „Daten übertragen mit Online-Ausweisfunktion“ auswählen. Sofern der Antragsteller über einen neuen Personalausweis verfügt und diese Funktion freigeschaltet, die Identität des Antragstellers geprüft. Bei Ausländern funktioniert das analog mit ihrem elektronischen Aufenthaltstitel.Somit ist es nun möglich, den BAföG-Antrag nicht nur elektronisch auszufüllen,...[mehr]

Die Studienplatzbörse hat seit dem 1. Februar 2016 wieder geöffnet. An dieser Stelle können angehende Studierende wieder nach Studiengängen mit freien Studienplatzkapazitäten für das Sommersemester 2016 suchen, vor allem für Studienmöglichkeiten, auf die man sich im regulären Zulassungsverfahren bewerben kann. Die Studienplatzbörse bietet auch andere Vorteile:Die Hochschulen informieren selbst über freie Studienplätze für das kommende SemesterStudienbewerber können nach verschiedenen Kriterien den für sie passenden Studiengang suchenStudienbewerber erhalten erste grundlegende Informationen über den jeweiligen StudiengangÜber die bei den Studiengängen genannten Ansprechpartner können Studienbewerber direkt Kontakt mit der Hochschule aufnehmenDie Hochschulen tragen örtlich...[mehr]

Die kürzlich veröffentlichte 17. Shell Jugendstudie 2015 stützt sich auf eine repräsentativ zusammengesetzte Stichprobe von 2.558 Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren aus den alten und neuen Bundesländern, die von den Interviewern von TNS Infratest zu ihrer Lebenssituation und zu ihren Einstellungen und Orientierungen persönlich befragt wurden. Die Erhebung fand auf Grundlage eines standardisierten Fragebogens im Zeitraum von Anfang Januar bis Mitte März 2015 statt.Insgesamt lässt sich die Jugend nicht von ihrer positiven Grundhaltung abbringen. 61 Prozent der Befragten blicken optimistisch in die persönliche Zukunft, wobei die Zuversicht der Jugendlichen aus sozial schwachen Schichten hingegen stagniert. Erstmals seit den 1990er Jahren beurteilt eine Mehrheit der...[mehr]

Da ein Praktikumsvertrag nicht schriftlich geschlossen werden muss, sollte man immer auf eine schriftliche Vereinbarung bestehen, da Rechte und Pflichten eines Praktikanten nicht in speziellen Gesetzen geregelt sind, wodurch aus einem Praktikumsvertrag die wichtigste Rechtsgrundlage entsteht, auf der sich Praktikant und Praktikumsgeber beziehen können, sollte es zu rechtlichen Problemen während des Praktikums kommen.Bei einem freiwilligen Praktikum ergibt sich eine Pflicht des Praktikumsgebers zur Zahlung einer Vergütung aus §§ 26, 17 Berufsbildungsgesetz (BBiG), das normalerweise für Auszubildende gilt. Aus §26 BBiG ergibt sich in Verbindung mit dem Bundesurlaubsgesetz auch der Urlaubsanspruch von mindestens zwei Werktagen pro Monat für Praktikanten. Die Höhe der Vergütung ist dagegen...[mehr]

In nicht geringer Zahl gibt es an deutschen Hochschulen auch die sogenannten Scheinstudenten oder Statuswahrer. Das sind Studierende, die nur dem Namen nach an einer Hochschule eingeschrieben sind, um die Vorteile zu nutzen, die ihnen dieser Status bringt. Günstige Fahrten mit Bus und Bahn dank dem Semesterticket, geringere Beiträge für die Krankenkasse oder sogar eine kostenlose Familienversicherung, Vergünstigungen bei Theater- und Kinokarten, Mobilfunkverträgen, Zeitschriftenabos oder Kontogebühren, scheinen als Vorteile zunächst auf der Hand zu liegen. Moralisch verwerflich wird dieses Verhalten allerdings, wenn Scheinstudenten oder Statuswahrer ernsthafte Studienplatzbewerber durch das Belegen zulassungsbeschränkter Studiengänge um ihre Ausbildungschancen bringen oder sich zu...[mehr]

Bundesweit sind zum Wintersemester 2015/16 genau 42 Prozent der Studiengänge zulassungsbeschränkt. An Universitäten (39,4 %) ist ein geringerer   Prozentsatz der Studiengänge zulassungsbeschränkt als an Fachhochschulen (46,7 %), im Bereich der Masterstudiengänge (36,0%) ein deutlich geringerer     Anteil als unter den Bachelorstudiengängen (47,7%). Es zeigen sich außerdem große Unterschiede zwischen den verschiedenen Bundesländern. Insbesondere in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen sind vergleichsweisehohe NC-Quoten von deutlich über 60 Prozent zu finden, wohingegen in Thüringen, Rheinland-Pfalz  und Mecklenburg-Vorpommern nur rund 25 Prozent der Studiengänge zulassungsbeschränkt sind. Die Fächergruppe mit den höchsten NC-Quoten ist die der ...[mehr]

Die BTU Cottbus, das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam, die Uni Passau, die OTH Regensburg und die Hochschule Reutlingen erhalten in der aktuellen Online-Ausgabe des CHE Hochschulrankings für das Fach Informatik mehrfach herausragende Bewertungen für ihre Masterangebote. In Österreich konnten besonders die FH Joanneum/Kapfenberg und die FH Pölten punkten. Grundlage für die Bewertung war eine Befragung unter den Master-Studierenden. Für das Masterranking Informatik wurden die Studierenden im Zeitraum Oktober 2014 bis April 2015 befragt. Jedes Jahr wird im CHE Ranking ein Drittel der Fächer neu bewertet. Daten zu Masterstudienangeboten gibt es zu weiteren Fächern: BWL an Universitäten und Fachhochschulen sowie Wirtschaftswissenschaften an Universitäten aus dem Jahr 2014; Elektrotechnik...[mehr]

Aktuellen Zahlen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zufolge verbringen immer mehr deutsche Studierende einen Teil ihres Studiums im Ausland: für ein Semester, ein Praktikum oder ein ganzes Studium. Das Erasmus-Programm der Europäischen Kommission ist bei Studierenden für einen Auslandsaufenthalt im Rahmen des Studiums sehr beliebt und seit Jahren erfolgreich. Seit 2014 gibt es mit Erasmus+ ein Nachfolgeprogramm mit erweitertem Umfang. Bis 2013 waren nach Angaben des DAAD rund drei Millionen Studierende europaweit mit Erasmus unterwegs, fast 80 Prozent davon für ein Studium, der Rest für ein Praktikum. Aus Deutschland sind im Jahr 2014 36.256 Studierende mit Erasmus+ ins Ausland gegangen, was eine Steigerung um rund 4% bedeutet. Erasmus+ richtet sich nicht nur an Studierende,...[mehr]

Die Rheinische Fachhochschule Köln bietet ab dem Sommersemester 2016 Studiengang Medizinökonomie, Master of Science an, der mit den Studienschwerpunkten Gesundheitsindustrie und Medizin- und Behandlungsmanagement in der Patientenversorgung belegt werden kann. Dieser Studiengang spricht gezielt Diplom- und Bachelor-Studenten an, die bereits im Gesundheitswesen tätig sind oder Interesse haben, dort tätig zu werden. Der Studiengang wurde durch die FIBAA akkreditiert. Das Master-Studium soll den Studierenden eine wissenschaftliche Methoden- und Expertenkompetenz unter Einbeziehung praxisorientierter Inhalte für eine anspruchsvolle Führungsposition in der Gesundheitswirtschaft vermitteln. Das Studium mit den Schwerpunkten „Gesundheitsindustrie“ sowie „Medizin- und Behandlungsmanagement“...[mehr]

Viele Studierende planen aus nach ihrem Studium aus der Hochschulstadt oder sogar aus dem Bundesland abzuwandern. Lediglich Hamburg, Berlin, Bayern und Baden-Württemberg weisen einen positiven Wanderungssaldo auf, hier wandern mehr Jungakademiker zu als ab, wogegen alle übrigen Länder sich auf die Abwanderung von Absolventen nach dem Studienende einstellen müssen. Zu diesem Ergebnis kommt die Befragung einer Zeitarbeitsfirma und der Universität Maastricht von 20.000 Studenten aus dem Bundesgebiet.Das trifft gerade die Bundesländer stark, weil dadurch hochqualifizierte Arbeitskräfte verloren gehen, in deren Ausbildung das jeweilige Bundesland viel Geld investiert hatte, um es später durch seinen Anteil an einer höheren Einkommenssteuer wieder zurückzubekommen. Gerade in den ostdeutschen...[mehr]

Britische Hochschulen warben in Frankfurt um deutsche Studierende. Derzeit studieren an britischen Hochschulen rund 19.000 Studierende und stellen somit hinter China, den Vereinigten Staaten, Indien und Nigeria Platz fünf im Ranking der größten Studentengruppen aus dem Ausland. Internationalität wird auch an britischen Hochschulen groß geschrieben. Selbst an der kleinen Nord-schottischen Hochschule in Stirling kommen die Studenten aus 120 Nationen und die Lehrkräfte für die etwa 11.000 Studenten sogar aus 140 verschiedenen Ländern. Von einem Studium in Großbritannien dürften weniger mangelnde Englischkenntnisse abschrecken sondern eher die hohen Studiengebühren, die zwischen 4.500 und 17.000 Pfund pro Jahr betragen und nach dem später zu erwartenden Einkommen berechnet werden.[mehr]

Laut einer kürzlich veröffentlichten Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) ist jeder zweite deutsche Student in seinem Studium extrem unter Druck. Fünfzig Prozent der Studentinnen und vierzig Prozent der Studenten leiden unter stressbedingter Erschöpfung. 25 Prozent der Studierenden klagt über so starken Druck, dass der Stress in Erholungsphasen oder anderen Ausgleichsstrategien nicht mehr zu bewältigen ist. Zwanzig Prozent gaben an, sogar unter einer diagnostizierten psychischen Störung wie Depressionen, psychosomatische Erkrankungen, Anpassungs- und Belastungsstörungen oder Angsterkrankungen zu leiden. Für diese Studie wertete die größte deutsche Krankenkasse ihre eigenen Informationen zu ihren rund 190.000 studentischen Mitglieder aus und befragte ergänzend eintausend repräsentativ...[mehr]

Mit 2,8 Millionen Studenten gibt es derzeit in Deutschland einen neuen Rekord. Die Mensen sind mit den steigenden Studentenzahlen aber nicht mitgewachsen. Das staatlich subventionierte Essen in Campus-Nähe ist oft der Hauptgrund der Studierendenschaft für einen Besuch in ihrer Mensa. Zunehmend geraten aber die knappen Kapazitäten und der hohe Sanierungsbedarf für Mensen in die Kritik, der nach Angaben des Studentenwerks etwa 800 Millionen Euro betragen dürfte. Die Zahl der Mensa-Plätze in den letzten Jahren nicht einmal mal halb so schnell gewachsen, wie die der Studierendenschaft. Die rund 1000 Mensen, Bistros und Cafeterien an deutschen Hochschulen servieren im Jahr etwa 90 Millionen Gerichte, 80 Prozent der Studenten essen mehrmals pro Woche dort, wobei das jahrzehntelange Problem des...[mehr]

Seit Wintersemester 2015/16 soll an der HS Kaiserslautern ein neuer Bachelorstudiengang „Chemie- und Pharmalogistik“ die Inhalte aus der Logistikbranche mit denen aus der Pharma- und Chemieindustrie verknüpfen. Dieser Studiengang im wesentlichen Kenntnisse über die Lagerung und den Transport von Gefahrengut und -stoffen vermitteln. Wichtiger Bestandteil der Ausbildung sind demzufolge die speziellen Gesetze, Vorschriften und Anforderungen zum Umgang mit solchen Stoffen und Gütern. Neben logistischen Disziplinen gehören auch natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen, wie Beschaffungs- und Distributionslogistik, Projektmanagement, Verpackungstechnik, Betriebswirtschaft und organische sowie anorganische Chemie zum Studienumfang. In das sieben-semestrigen Studiums sind außerdem ein...[mehr]

Die Bundeswehruni in München bietet seit dem Wintersemester 2015/16 einen Studiengang für ihre angehenden Piloten an. Das duale Studium verbindet die Ausbildung im Flugzeug mit ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Studienfächern. Neben einer praktischen Ausbildung zum Militärpiloten stehen unter anderem Mathematik und Informatik, Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung sowie Konstruktion und Aerodynamik im Modulplan, wodurch die Absolventen in der Lage sein werden, im Bereich des Luftfahrtwesens und der Flugzeugtechnik sowohl ingenieur- als auch wirtschaftswissenschaftlich zu arbeiten. Nach dem Abschluss des Studiums kommen nach Angaben der Hochschule technische oder managementbasiert Tätigkeiten in diesem Bereich in Frage. Das Studium dauert in der Regel viereinhalb...[mehr]

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung startet neue Maßnahmen zur Integration durch Bildung an Hochschulen. Für eine gelungene Integration der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge ist Bildung substantiell wichtig, da mehr als die Hälfte der Flüchtlinge unter 25 Jahre alt ist und somit in einem ausbildungsfähigen Alter. Mit einem gezielten Maßnahmenpaket wird das Ministerium in den nächsten Jahren die Hochschulen bei der Integration der Flüchtlinge in den Ausbildungsbetrieb an der Hochschule helfen, wofür in den nächsten Jahren rund 100 Millionen Euro bereit gestellt werden, davon 27 Millionen Euro im kommenden Jahr. Drei Bausteine sollen eine Basis für einen erfolgreichen Zugang zu einem Studium bilden:- Kompetenzen und Potenziale erkennen- Studierfähigkeit sicherstellen:...[mehr]

Die ersten beiden Semester des Bachelorstudienganges „Elektrotechnik/Informationstechnik“ an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (Fachhochschule) werden seit dem laufenden Wintersemester auch als Frauenstudiengang angeboten. Die Hochschule in Thüringen versucht mit diesem Pilotprojekt, den nach eigenen Aussagen vielen Sorgen weiblicher Studienanfänger zu begegnen, die meinen, ihre männlichen Kommilitonen brächten bereits zu viel technisches Vorwissen mit und hätten damit zu Beginn des Studiums bereits einen fachlichen Vorsprung. In den ersten beiden Semestern werden in diesem Studiengang daher vor allem die Grundlagenfächer Mathematik oder Informatik gelehrt. Die weiteren Inhalte sind die gleichen, wie im regulären Studium, allerdings findet der Unterricht in kleinen Gruppen statt. Zum dritten...[mehr]

Zeit für die Familie oder für Freunde zu haben ist vielen Deutschen wichtiger als das Streben nach einem hohen Einkommen und schneller Karriere. Eine internationale Studie über Vorlieben und Neigungen der Bevölkerung in verschiedenen Ländern zeigt auch wie sich die Deutschen informieren, essen, leben und arbeiten. Das Treffen mit Freunden oder Unternehmungen mit der Familie zählen mit 40 Prozent der Angaben zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen, gefolgt von Fernsehen (30 Prozent) und Lesen (28 Prozent), wogegen in anderen Regionen auf der Welt oftmals Fernsehen und Musikhören zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen zählen. Unterschiede gibt es auch bei den Vorstellungen über die Arbeit. Während bei Asiaten ein hohes Einkommen das größte Ziel ist vor möglichst viel Zeit mit der...[mehr]

Eine unter dem Namen "Bildung auf einen Blick 2015" durch die OECD kürzlich veröffentlichte Studie dokumentiert großen Fortschritte beim Ausbau der Bildungssysteme in den letzten 25 Jahren, lässt aber auch Mängel erkennen und Interpretationsspielräume offen. Im Durchschnitt verfügen in den OECD-Ländern rund 41 % der 25 bis 34-Jährigen über einen höheren Bildungsabschluss. Unterschiede im Bildungsniveau schlagen sich weiterhin bei den Arbeitsmarktchancen nieder: Je höher ein erzielter Abschluss, desto häufiger ein sicheres Beschäftigungsverhältnis. Erfolge kann Deutschland verzeichnen: 92 % der 3-Jährigen nehmen an Programmen der frühkindlichen Bildung teil, 2005 waren es noch 80 %, auch liegt die Betreuungsquote bei den 2-Jährigen im Jahr 2013 mit 59 % deutlich über dem...[mehr]

Der Masterstudiengang "International Social Work with Refugees and Migrants" ist ein anwendungsbezogener, konsekutiver, im Hinblick auf Inhalt und Austausch international ausgerichteter, englischsprachiger Studiengang.Er richtet sich an Studieninteressierte, die durch akademische und zugleich anwendungsorientierte Qualifizierung in der Sozialen Arbeit einen Beitrag leisten wollen, um- im nationalen Kontext die zugewanderten Flüchtlinge und Migranten zu unterstützen und zu befähigen sowie ihre Integration in die Aufnahmegesellschaft bzw. die interkulturelle Öffnung der Regeldienste und Verwaltung zu fördern; dabei sollen gerade auch ausländische Fachkräfte mit dem ihnen jeweils eigenen sprachlichen, kulturellen und religiösen Hintergrund für die Soziale Arbeit in Deutschland...[mehr]

Das Statistische Bundesamt teilte kürzlich mit, dass an den Hochschulen in Deutschland im laufenden Wintersemester fast 2,8 Millionen Menschen studieren, etwa 2,2 Prozent oder rund 60.000 Studenten mehr als vor einem Jahr. Allerdings gab es bei den Erstsemestern gab es dagegen im ganzen Studienjahr 2015, einen Rückgang von 0,2 Prozent. 503.600 Menschen haben beiden Semestern des laufenden Jahres Jahr erstmals ein Studium angefangen. Entgegen dem Trend verzeichnen allerdings die fünf neuen Bundesländer (ohne Berlin) sowie Rheinland-Pfalz im aktuellen Wintersemester einen Rückgang der Studierendenzahlen. Prozentual den stärksten Zuwachs verbuchte Niedersachsen, gefolgt vom Saarland und Nordrhein-Westfalen. Rund zwei Drittel der Studierenden waren an wissenschaftlichen...[mehr]

Viele Fachleute sehen zunehmende Probleme für die gerechte Studienzulassung. Dem Förderalismus im deutschen Schulwesen sei Dank haben Abiturienten in Niedersachsen eine dreimal schlechtere Chance, einen Abiturdurchschnitt von 1,0 zu erreichen, als Abiturienten im Freistaat Thüringen, das belegen aktuelle Daten der Kulturministerkonferenz. Die besten Noten hatten im Schuljahr 2013/14 Abiturienten aus Thüringen mit einem Durchschnitt von 2,16. Auf Platz zwei des besten Abiturdurchschnitts belegt Brandenburg mit 2,31, gefolgt von Bayern (2,33), Niedersachsen belegt mit einem Abi-Schnitt von 2,61 auf dem letzten Platz. Diese Unterschiede haben letztlich Folgen auf Zugangsbeschränkungen wie Numerus clausus bei Studiengängen, so hätten Abiturienten in Niedersachsen rein rechnerisch eine...[mehr]

Laut einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofes kann der Master Teil der Erstausbildung sein und das somit Kindergeld weiter fließen, wenn Bachelor- und Masterstudium inhaltlich und zeitlich eng aufeinander abgestimmt sind. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem Urteil (Az.: VI R 9/15) entschieden. Ein weiterführendes Masterstudium gehört nach Auffassung der Richter zu einer einheitlichen Erstausbildung. Der Masterstudent darf daher nebenbei auch mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten. Das Master-Studium sei  als Teil einer einheitlichen Erstausbildung zu werten, wodurch der Anspruch auf Kindergeld bestehen bleibt. Dieser Anspruch beträgt zur Zeit für das erste und zweite Kind je 188 Euro pro Monat (ab 2016 190 Euro), für das dritte Kind 194 Euro (2016 196 Euro) und für jedes...[mehr]

Ein vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) im Auftrag des Stifterverbandes der deutschen Wirtschaft erstelltes Handbuch zeigt zielführende Möglichkeiten für die Qualitätsentwicklung im dualen Studium. Nach einer Analyse der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung werden Maßnahmen zur Qualitätsoptimierung aufgezeigt. Anlass für diese Publikation, die unter dem Titel "Qualitätsentwicklung im dualen Studium" im Internet zum Download bereitgestellt wurde, ist das rasante Wachstum der dualen Studiengänge von etwa 500 im Jahr 2004 auf 1500 im Jahr 2014. Zunehmende Fragen zur Qualität der Ausbildung, die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und Kooperationsunternehmen sowie die Verzahnung theoretischer und praktischer Lerninhalte wurden somit erstmals in...[mehr]

Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und das HoF Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg vergleichen in einem neu herausgegebenen Buch neue und traditionelle Karrierepfade für Postdocs. In den Mittelpunkt wird die Frage nach Vorteilen und Nachteilen der 2002 eingeführten Juniorprofessur im Unterschied zu anderen Qualifizierungsmöglichkeiten wie die Nachwuchsgruppenleitung, die Habilitation oder die Promotion plus Berufspraxis gestellt. Die fast 460 Seiten umfassende Publikation bietet detaillierte Analysen auf Basis bundesweiter Befragungen von Postdocs, Professor(inn)en und Universitäten sowie davon abgeleitete Handlungsvorschläge für Politik, Hochschulen und Nachwuchswissenschaftler(innen). Dies auch vor dem Hintergrund der jüngsten Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur...[mehr]

Neben Universitäten und (Fach-)Hochschulen gibt es in einigen Bundesländern Berufsakademien (BA), die für angehende Studierende durchaus eine Alternative zum Hochschulstudium darstellen können. Ihre Bachelorabschlüsse sind den Bachelorabschlüssen an Hochschulen gleichgestellt. Hier finden Abiturient(inn)en mit praxisorientierten Interessen finden hier Studienmöglichkeiten vorwiegend in den Bereichen Wirtschaft, Sozialwesen und Technik. Im Wechsel werden wie in einem dualen Studium berufspraktische Ausbildungsphasen in einem Betrieb und theoretische Studienabschnitte an der Berufsakademie absolviert. Jedes Semster umfasst einen wissenschaftsbezogenen und einen praxisintegrierten Studienabschnitt, die inhaltlich und organisatorisch aufeinander abgestimmt sind. Während dieser Zeit ist man...[mehr]

Die Wahl des richtigen Studiums ist für viele Abiturienten kein leichtes Unterfangen und bei vielen Schüler(inne)n mag sich angesichts einer schier unüberschaubaren Fülle an Studienmöglichkeiten zunächst eine gewisse Ratlosigkeit einstellen, stehen doch in Deutschland immerhin mehr als 7.000 Bachelorstudiengänge zur Auswahl. Eine Vielzahl von Orientierungsmöglichkeiten werden angehenden Studienanfängern angeboten, um sich im Dschungel der Studiengänge besser zurechtzufinden. Hat man bereits mehr oder weniger konkrete Vorstellungen vom zukünftigen Studium könnten im Rahmen eines so genannten Sommerstudiums, welches von einigen Hochschulen angeboten wird, umfassende Einblicke gewonnen werden und dort erbrachten Leistungen später sogar anrechnen lassen, falls es beim favorisierten Studium...[mehr]

Der Anteil der Studierenden, die mit dem Konsum von Drogen sogenanntes Hirndoping betreiben, ist in den vergangenen Jahren gleich geblieben.[mehr]

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung geht von einem weiteren Rückgang der betrieblichen Ausbildung aus. Sollte sich der Trend der letzten Jahre fortsetzen, werden bis 2030 kaum noch mehr als 400.000 junge Menschen eine betriebliche Ausbildung beginnen wogegen die Hochschulen kaum Studienanfänger verlieren. Begannen 2013 erstmals mehr junge Menschen ein Studium als eine Berufsausbildung an, standen acht Jahre zuvor noch 350.000 Erstsemestern rund 520.000 Ausbildungsanfänger gegenüber. Rund 40.000 Lehrstellen blieben im vergangenen Jahr bereits unbesetzt und bis 2030 werden die in den Ruhestand gehenden rund 10,5 Millionen Fachkräfte aus den geburtenstarken Jahrgängen den Fachkräftemangel in den Unternehmen weiter verschärfen. Dagegen wird gerechnet, dass die Studierneigung der...[mehr]

Die Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland hat letzten Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Im Jahr 2014 waren insgesamt 301.350 Ausländer an deutschen Hochschulen eingeschrieben, womit zum Jahr 2013 die Zahl um 19.000 Studierende (sieben Prozent) angewachsen ist. Das Ziel von Bund und Ländern, bis zum Jahr 2020 350.000 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen auszubilden, wird bereits vorzeitig erreicht. Jeder neunte Studierende in Deutschland stammt inzwischen aus dem Ausland bei weiter steigender Tendenz. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka sieht darin einen  Beweis für die internationale Anziehungskraft deutscher Hochschulen, was nach Ansicht der Ministerin auch an den Investitionen des Bundes liegt, der seine Ausgaben für Hochschulen seit 2005 fast...[mehr]

Ein kontinuierliches Engagement Jugendlicher und junger Erwachsener in der gesellschaftlichen Jugendarbeit, der Kultur, in Sportvereinen oder den Rettungsdiensten bringt auch viele Vorteile für die Ausbildung, das Studium und den späteren Beruf.Erfahrungen aus einer ehrenamtlichen Arbeit kommen auch bei Arbeitgebern gut an. Bei der Bewerbung für eine Ausbildung, ein Stipendium für ein Studium oder für einen späteren Job machtt sich ein Ehrenamt immer gut im Lebenslauf. Wichtig ist jedoch eine gewisse Kontinuität, die für eine ausgeprägte Bereitschaft sprechen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Lebenslaufoptimierer, die sich nur engagieren, um ihren Lebenslauf mit Sozialkompetenz aufzuhübschen, sollten besser auf ehrenamtliches Arbeiten verzichten. Freude an der Tätigkeit gehört...[mehr]

Die Zahl der ausbildenden Betriebe ist im Zeitraum von 2007 bis 2013 um 52.000 gesunken. Das bedeutet, dass sich rund jeder zehnte Ausbildungsbetrieb seitdem aus der Ausbildung zurückgezogen hat. Die Ausbildungsbetriebsquote sank im gleichen Zeitraum von mehr als 24 % auf unter 21 %. Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung ist der deutliche Anstieg unbesetzter Ausbildungsstellen. Ergebnisse einer Sonderauswertung des Qualifizierungspanels des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigen, dass der Anteil unbesetzter Ausbildungsstellen – bezogen auf das gesamte Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen – von 19,6 % im Jahr 2012 auf 27,2 % im Jahr 2014 zugenommen hat. Damit blieb im Ausbildungsjahr 2013/2014 gut jede vierte angebotene Ausbildungsstelle vakant. Beim...[mehr]

Für rund eine halbe Million Erstsemester hat im Oktober 2015 mit dem Einstieg in das Studium eine neue Lebensphase begonnen: Hochschule und Vorlesungen, Kommilitonen und Professoren, wissenschaftliche Arbeit und Fachinhalte. Die größten Schwierigkeiten haben Studierende zu Beginn damit, ihre Prüfungen effizient vorzubereiten, mit den Leistungsanforderungen im Fachstudium umzugehen und ihr Studium im Voraus zu planen. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlicht hat.Die Studie ist eine Sonderauswertung des 12. Studierendensurveys, einer umfassenden Befragung zur Studiensituation, den die Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz mit Förderung des BMBF durchgeführt hat. Die Sonderauswertung liefert...[mehr]

2014 haben 518 391 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Das waren 1,4 % weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, belegte der Beruf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel mit 31 080 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erneut den Spitzenplatz. Es folgten Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement, Verkäufer/-in, Kraftfahrzeugmechatroniker/-in sowie Industriekaufmann/-kauffrau. Mehr als ein Fünftel der neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf diese fünf häufigsten Ausbildungsberufe.Die Daten der aufgehobenen Ausbildungsberufe Bürokaufmann/-kauffrau, Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation und Fachangestellter/Fachangestellte für Bürokommunikation wurden dem neuen Beruf Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement...[mehr]

Im Jahr 2014 ist die Zahl der Hochschulabsolventen nochmals deutlich angestiegen. Im Prüfungsjahr 2014 (Wintersemester 2013/2014 und Sommersemester 2014) erwarben rund 460 500 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschulabschluss an deutschen Hochschulen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bestanden 416 800 deutsche Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlussprüfung, darunter waren 43 700 Ausländer. Mit einem Anteil von rund 50 % waren am häufigsten Bachelorabschlüsse, gefolgt von Masterabschlüssen mit 21 Prozent und von den traditionellen universitären Abschlüssen (Diplom, Magister) mit 11 Prozent. 9 Prozent der Absolventinnen und Absolventen schlossen erfolgreich eine Lehramtsprüfung ab (hier sind die Lehramt-Bachelor- und -Masterabschlüsse eingerechnet). 6...[mehr]