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Jobverlust
KOLUMNE von Jan Bohlken in der Rheinischen Post in der Rubrik „Beruf und Karriere“ am 15. September 2007.Die Nachricht ist für die Betroffenen wie ein Schlag vor den Kopf: Kündigung. In der Regel ohne Vorwarnung, noch öfter ohne Vorbereitung. Überbringt der Chef die schlechte Neuigkeit, gilt vor allem eins: Ruhe bewahren. Denn wer die Lage nicht sachlich sondiert und dann besonnen eine Strategie für das weitere Vorgehen festlegt, der steht schnell auf verlorenem Posten. Erstens, weil Aktionismus selten etwas bringt, und zweitens, weil er seine Position für Nachverhandlungen verschlechtert.
Denn im seltensten Fall ist die Kündigung der letzte Kontakt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Am besten sucht man den Rat eines Arbeitsrechtsexperten, um Möglichkeiten für Abfindungen oder weitere Leistungen durch den Arbeitgeber abzuklopfen.
Danach gilt: Nicht den Kopf hängen lassen, fast immer gibt es neue Chancen. Dafür versichert man sich am besten zunächst der eigenen Kompetenzen. Was kann ich? Auf welchem Stand sind meine Qualifikationen? Kann ich mich weiterbilden? Stärken und Schwächen gehören genauso analysiert, wie mögliche künftige Tätigkeitsfelder.
Sinnvoll ist dabei professionelle Hilfe. Berater helfen hier nicht nur bei der Erstellung eines Persönlichkeits- und Begabungsprofils als Grundlage für die Neuorientierung sondern verfügen auch über Kontakte zu Arbeitgebern. Zumindest wissen sie aber, wie und wo man nach neuen Stellen sucht. Damit der Schreckensnachricht schnell wieder gute Neuigkeiten folgen.
- Jan Bohlken, Inhaber des Profiling Instituts Düsseldorf -
14.09.2007 09:24 Alter: 3 Jahre



