In diesem Blog setzt sich Jan Bohlken, der Gründer des Profiling Instituts, regelmäßig mit den verschiedensten Themen des Bildungsbereiches auseinander. Angefangen bei Studienberatung, über Studienwahl, Bildungs- und Berufsberatung, Bachelor & Master & Co., Vorteile/Nachteile privater/staatlicher Hochschulen, die Entwicklungen auf dem deutschen Hochschulsektor usw. Er kritisiert, lobt, bezieht Stellung und sinniert... Viel Spaß bei der Lektüre!
Ohne eine hochwertige Bildungs- und Berufsberatung lässt sich der Weg durch das Erwerbsleben für die Einzelne und den Einzelnen heute kaum noch sicher planen. Zu zahlreich sind die Optionen, zu unüberschaubar die Folgen einmal getroffener Entscheidungen.
Auf der Tagung „Perspektiven guter Beratung“ des Nationalen Forums Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung e.V. (nfb) und des Instituts für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg wurde am 19.01.2012 in Berlin ein erfolgreiches Modell präsentiert, um gute Bildungs- und Berufsberatung voran zu bringen. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Über 200 Expertinnen und Experten aus Politik, Praxis und Wissenschaft begrüßten die Initiative der Veranstalter, der Qualität guter Bildungs- und Berufsberatung eine hervorgehobene Bedeutung für die sichere Navigation durch die Arbeits- und Berufswelt und das Lernen im Lebenslauf zuzumessen. „Qualität ist kein Selbstläufer, sie muss gewollt sein und in der Beratung eine Selbstverständlichkeit werden“, mit diesen Worten eröffnete Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Konferenz „Perspektiven guter Beratung – Weiterentwicklung der Qualität und Professionalität in der Bildungs- und Berufsberatung“ im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Berlin. Sie unterstrich dabei dass „gute Beratung für lebenslanges Lernen wichtig ist“ und „dass Bürgerinnen und Bürger erfahren, wo und wie sie gute Beratung erhalten können“.
Auf der Tagung wurde über die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Beratungsqualität in Bildung, Beruf und Beschäftigung“ berichtet und in verschiedenen Foren diskutiert. Durchgeführt wurde sie vom nfb und der Forschungsgruppe Beratungsqualität am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg. In dem Projekt sind in einem offenen Koordinierungsprozess mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis Qualitätsmerkmale guter Beratung, ein Kompetenzprofil für Beratende sowie ein Qualitätsentwicklungsrahmen entstanden und in 19 Beratungseinrichtungen erprobt worden. Prof. Dr. Reinhold Weiß vom Bundesinstitut für Berufsbildung begrüßte für den Koordinierungsbeirat des Projekts die Ergebnisse und empfahl für deren Umsetzung eine ergebnisoffene Machbarkeitsstudie. Aus einer internationalen Perspektive stellte der englische Beratungsexperte Prof. Anthony Watts die Bedeutung von guter Beratung als hohes individuelles und öffentliches Gut dar und unterstrich die Notwendigkeit der Qualitätssicherung durch Standards. Auf der abschließenden Podiumsdiskussion wurden von den Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Praxis Qualitätsstandards für die Bildungs- und Berufsberatung und hohe Professionalität der Beraterinnen und Berater gefordert und die Projektergebnisse als ein wichtiger Meilenstein der Qualitätsentwicklung und Grundlage für deren Umsetzung in der Praxis eingeschätzt. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann (SPD) schloss dabei nicht aus, dass ein Qualitätssicherungssystem gesetzlich geregelt werden sollte. Das BMBF wird die Fortsetzung des Projektes für die nächsten zweieinhalb Jahre mit dem Ziel fördern, die Implementierung der Ergebnisse voranzubringen.
Vom 12. bis zum 17. März 2012 öffnen Unternehmen und Institutionen in ganz Sachsen zur Berufsorientierungsinitiative "Schau rein! – Die Woche der offenen Unternehmen" ihre Türen und laden Schülerinnen und Schüler ein, in Berufe zu schnuppern.
Welcher Beruf interessiert mich? Was muss ich dafür können? Wo kann ich diesen Beruf ausüben und welche Alternativen gibt es, sollte es mit diesem Beruf nicht klappen? Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben bis 13, die sich solche und andere Fragen stellen, haben eine Woche lang die Gelegenheit, Ausbildungsberufe in sächsischen Unternehmen live vor Ort kennenzulernen und sich in Hochschulen, Berufsakademien und Forschungseinrichtungen des Bundeslands über akademische Berufe und Karrierewege zu informieren.
Sie können dort mit Auszubildenden, Mitarbeitern, Studierenden und Lehrenden ins Gespräch kommen.
Auf der Homepage zur Veranstaltung können Interessierte in der Suche nach Veranstaltungen recherchieren, die sie ansprechen. Zur Auswahl stehen Bereiche wie „Bauen & Technik“, „Gesundheit & Ernährung“, „Medien & Kultur“ oder „Umwelt & Wirtschaft“. Aktuell sind 12.730 Plätze gelistet (Stand: Januar 2012). Nach erfolgreicher Registrierung kann man ausgewählte Veranstaltungen buchen und das kostenlose „Schau-rein-Ticket“ bestellen, mit dem man täglich zu den ausgewählten Unternehmen und Einrichtungen fahren kann.
„Schau rein!“ wird gefördert vom Freistaat Sachsen, der Bundesagentur für Arbeit, den sächsischen Handwerkskammern und den sächsischen Industrie- und Handelskammern.
An der Fachhochschule Lübeck startet zum Sommersemester 2012 der Master-Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“. Wer dafür zugelassen werden will, muss ein erfolgreich abgeschlossenes Wirtschaftsingenieurwesen-Studium mit dem Schwerpunkt Logistik vorweisen.
Die Durchschnittsnote muss dabei 2,5 oder besser sein. In den drei Semestern des „WiIng“-Masters erhalten die Studierenden eine vertiefte Ausbildung auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften und Anleitung zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten. Vertiefungsrichtung ist dabei „Supply Chain Management“, bei dem die Steuerung dynamischer Prozesse und betrieblicher Produktionsabläufe bezogen auf die gesamte Lieferkette im Mittelpunkt steht. Das Studium schließt mit dem „Master of Science“ ab.
Wie die Hochschulinitiative Neue Bundesländer berichtet, hat sich ihr Anteil an den Studienanfängern in fast allen ostdeutschen Bundesländern vom Wintersemester 2008/09 zum Wintersemester 2011/12 deutlich erhöht. In Sachsen ist der Anteil westdeutscher Erstsemester von fast elf auf 29 Prozent gestiegen, in Sachsen-Anhalt von knapp 16 auf fast 38 Prozent. Auch in Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Quote westdeutscher Hochschul-Neulinge erhöht – von fast 19 auf über 42 Prozent. Für Thüringen verzeichnet die Initiative einen Zuwachs von knapp 21 auf mehr als 38 Prozent. Lediglich in Brandenburg blieb der Anteil westdeutscher Studienanfänger seit dem Wintersemester 2008/09 bei rund 42 Prozent relativ konstant.
Neuer Master für Technikbegeisterte: Die Fachhochschule Lübeck bietet ab dem kommenden Sommersemester „Mechanical Engineering“ an. Das dreisemestrige Studium wendet sich in erster Linie an Bachelorabsolventen im Maschinenbau und schließt mit dem „Master of Science“ ab.
Die Studienschwerpunkte liegen im Bereich Design (Entwicklung und Konstruktion), Materials (Werkstoffe) und International Design Engineer (IDE). Die Vorlesungen finden komplett in englischer Sprache statt. Dabei betont die FH Lübeck besonders den engen Kontakt zur Industrie, weshalb die abschließenden Masterprojekte und –arbeiten überwiegend in Unternehmen angefertigt werden.
Der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der FH Aachen bietet ab dem kommenden Sommersemester einen gleichnamigen Masterstudiengang an, der dem großen Bedarf an hochqualifizierten Ingenieuren in diesem Sektor Rechnung trägt. "Unsere Studierenden haben hervorragende Jobchancen", erläutert Prof. Dr. Karl-Josef Lux, "die Industrie sucht händeringend Spezialisten in diesem Gebiet".
Der neue AAT-Studiengang setzt den Schwerpunkt im Bereich Elektrotechnik, bindet aber auch Elemente aus dem Maschinenbau und der Informatik ein. "Wir wollen unseren Studierenden ein umfassendes, praxisorientiertes Wissen vermitteln", betont Prof. Dr. Elmar Engels. Dazu tragen das komplett neu entwickelte Curriculum und die enge Anbindung an Wirtschaftsunternehmen bei. Der neue Master baut – wie die beiden bestehenden Masterstudiengänge Nachrichtentechnik und Information Systems Engineering – auf den Vertiefungsrichtungen des Bachelorstudiengangs Elektrotechnik auf. Auch für Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Mechatronik bietet der neue Master eine sinnvolle Vertiefung ihrer Fachkenntnisse.
Neben den Grundlagen in Antriebs- und Steuerungstechnik sowie Automatisierungstechnik und Robotik erfolgt die akademische Ausbildung auch in den Bereichen Leistungselektronik und regenerative Energien sowie elektrische Energietechnik und Elektromobilität. Ergänzt wird das Angebot durch Module zu technischem Management und zur Personalentwicklung. Auf diese Weise soll der neue Studiengang die Absolventen nicht nur dazu befähigen, hochrangige Stellen in Wirtschaftsunternehmen einzunehmen, sondern auch den Sprung in die Forschung zu schaffen.
Die deutsche Elektroindustrie hat nach Angaben des Zentralverbands Elektrotechnik und Elektronikindustrie im Jahr 2010 einen Umsatz von 165 Milliarden Euro erwirtschaftet. Davon entfallen 25 Prozent auf den Bereich Automatisierungs- und Antriebstechnik. Die Branche beschäftigt deutschlandweit insgesamt 815.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Der neue Studiengang vermittelt den Studierenden den aktuellen Stand der Forschung im Bereich Energiewandlung und -speicherung sowie einen Überblick über dazugehörige Technologien und deren Nachhaltigkeit. Die Studieninhalte umfassen naturwissenschaftliche Grundlagen in Physik und Chemie, Energiemanagement oder die Bereitstellung nutzbarer Energien wie Sonnen- oder Windenergie.
Das fünfte und sechste Semester des insgesamt auf acht Semester angelegten Bachelorstudiengangs verbringen die Studierenden an einer ausländischen Partneruniversität der Uni Duisburg-Essen. Sie schließen mit einem Bachelor of Science ab. Absolventen können entweder einen Master aufsatteln oder direkt ins Berufsleben starten. Einsatzmöglichkeiten ergeben sich im Bereich der Energiewirtschaft. „Energy Science“ startet jeweils zum Wintersemester. Der Bachelorstudiengang ist zulassungsfrei. Gute Englischkenntnisse sind jedoch erforderlich, da im dritten und vierten Studienjahr Englisch die Fachsprache ist.
In Deutschland ist die gestufte Studienstruktur mit Bachelor und Master weitgehend Normalität geworden: 85 Prozent aller Studiengänge an deutschen Hochschulen führen zu den Abschlüssen Bachelor oder Master.
Dies geht aus einer aktuellen Statistik der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zu Bachelor- und Masterstudiengängen hervor. Die Zahlen basieren auf den Angaben der Hochschulen im HRK-Hochschulkompass sowie Daten des Statistischen Bundesamtes.
Die deutschen Hochschulen bieten demnach mittlerweile über 13.000 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Die Zahl der neuen bzw. umgestellten Studiengänge ist um sieben Prozent gegenüber dem vorhergehenden Semester gestiegen. Lediglich 535 Studiengänge, die im Verantwortungsbereich der Hochschulen liegen, sind noch nicht umgestellt.
Zum Wintersemester 2010/2011 haben sich 78 Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger an deutschen Hochschulen in Bachelor- oder Masterstudiengängen immatrikuliert. 60 Prozent aller Studierenden sind mittlerweile in diesen Studiengängen eingeschrieben, über 40 Prozent aller Absolventinnen und Absolventen im Prüfungsjahr 2010 machten einen Bachelor- oder Master-Abschluss.
Auf großen Zuspruch stoßen die neuen Studiengänge auch im Ausland: Fast ein Drittel der Masterabschlüsse, die 2010 an deutschen Hochschulen vergeben wurden, wurden von ausländischen Studierenden erworben.
Mehr als die Hälfte der Masterstudierenden im Fach BWL hat nach dem ersten Studium den Hochschulort gewechselt. Entscheidend für die Wahl des Hochschulortes ist dabei meist das Studienangebot, die Bedeutung der Nähe zum ursprünglichen Heimatort tritt deutlich in den Hintergrund.
Über 5.000 Studierende äußerten sich zu ihren Studienbedingungen im Masterstudienprogramm im Fach BWL. Damit erfährt das CHE Hochschulranking erneut eine Erweiterung um die Urteile von Masterstudierenden.
Die Hochschulen scheinen in die Attraktivität von BWL-Masterangeboten zu investieren: 55 Prozent der Masterstudierenden geben an, die Studiensituation im Masterstudium sei insgesamt besser als in ihrem zuvor abgeschlossenen Studium. Lediglich 13 Prozent bewerten rückblickend ihr vorheriges Studium positiver, der Rest sieht keinen Unterschied. Bei der Auswahl des Masterprogramms spielen für über 80 Prozent fachliche Gründe eine sehr wichtige oder wichtige Rolle. Die Nähe zum Heimatort oder die Attraktivität des Hochschulortes, die beim Erststudium noch wichtige Faktoren darstellen, ist nur noch für wenige entscheidend. „Ein erneuter Beleg, dass die Bachelor-Master-Struktur Mobilität in zielführender Weise ermöglicht“, stellt CHE-Projektleiterin Isabel Roessler fest.
Die Urteile der Master-Studierenden sind ab heute im Internet im CHE Hochschulranking zu finden. Isabel Roessler: „Damit erhalten Bachelorabsolventen eine Entscheidungshilfe bei der Wahl des Masterprogramms, denn sie bekommen aus erster Hand von den Studierenden Informationen über die Studiensituation. Es stehen 14 Indikatoren zur Verfügung, mit denen man die verschiedenen Angebote vergleichen kann. Auch finden sich Links, über die man zu den Studieninhalten auf den Websites der Hochschulen gelangt. “ Insgesamt werden 85 Fachbereiche mit konsekutiven Studienprogrammen in den Vergleich der Masterprogramme einbezogen: 42 Fachbereiche an Universitäten aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Italien und der Schweiz sowie 43 BWL-Masterangebote an Fachhochschulen in Deutschland und Österreich.
Zusätzlich zur Darstellung im CHE Hochschulranking sind in einem CHE Arbeitspapier Einzelfragen in zusammengefasster Form veröffentlicht. Das Arbeitspapier „Erweiterung des CHE Hochschulrankings um Urteile von Masterstudierenden im Fach BWL“ liefert neben den Ergebnissen zudem weitere Hintergrundinformationen zu Masterstudierenden im Fach BWL.
Weitergehende Informationen finden Sie in der angegebenen Publikation.
2,7 Mio Euro für sechs Projekte mit Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen. Ministerin Theresia Bauer: Neue Wege in der Lehrerbildung erproben - besondere Stärken der Hochschularten zur Geltung bringen.
Die Entscheidung über die Sieger im Wettbewerb „Kooperationsmodelle in der Lehrerbildung“ ist gefallen. Mit insgesamt 2,7 Millionen Euro fördert das Wissenschaftsministerium sechs Projekte, die eine Zusammenarbeit von Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen vorsehen. „Es geht darum, neue Wege in der Lehrerbildung zu erproben - unter Beteiligung verschiedener Hochschularten, die ihre besonderen Stärken zur Geltung bringen“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer heute (21. Juni) in Stuttgart.
Davon profitierten angehende Lehrerinnen und Lehrer ebenso wie Schülerinnen und Schüler.
In zwei Fällen wird der Ministerin zufolge in den Mangelfächern Physik / Mathematik erstmals ein eigener Masterstudiengang für Seiteneinsteiger im Lehramt geschaffen, die zunächst einen Fach-Bachelor erworben haben. Zwei weitere Kooperationsmodelle bereiten in der Zusammenarbeit von Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten angehende Gymnasiallehrer gezielt auf das Schulfach Naturwissenschaft und Technik (NwT) vor.
Gefördert werden folgende Kooperationsmodelle:
Projekt „Bachelor Master Gymnasiales Lehramt, Schwerpunkt Physik“, Kooperationspartner: Universität Konstanz und Pädagogische Hochschule Freiburg.
Projekt „Masterstudiengang Singen-Bewegen-Sprechen-Musizieren“, Kooperationspartner: Staatliche Hochschule für Musik Trossingen und Pädagogische Hochschule Weingarten.
Projekt „Ausbildungsqualität durch Kooperationsmodelle in der Lehrerbildung (AQUA.KOLA“, u.a. Verbesserung der Fachdidaktik, Lehramtsmaster Physik). Kooperationspartner: Universität Stuttgart, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule Schwäbisch-Gmünd.
Projekt „Technikinitiative für das Fach Naturwissenschaft und Technik (NWT), Hochschule Furtwangen (Kooperationspartner: Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Rottweil und dem Fürstenberg Gymnasium Donaueschingen).
Projekt „Technik in Grundlage und Praxis (aktuelle Lehrerbildung für Naturwissenschaft und Technik), Partner: Universität Tübingen, Hochschule Esslingen, Technik und Sozialwesen sowie Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg.
Projekt „Produktive Musikdidaktik für allgemein bildende Schulen“, Partner: Hochschule für Musik Freiburg und Pädagogische Hochschule Freiburg.
Die Projekte im Programm „Kooperationsmodelle in der Lehrerbildung“ werden mit insgesamt mehr als 2,7 Millionen Euro über eine Laufzeit von drei Jahren gefördert. Die Mittel werden aus dem Innovations- und Qualitätsfonds (IQF) bereitgestellt, der je zur Hälfte von Hochschulen und Land gespeist wird. Der IQF unterstützt Vorhaben und Projekte, die helfen, das Qualitätsbewusstsein an Hochschulen zu steigern. Im Endausbau wird der IQF vom Jahr 2011 an über ein jährliches Budget in Höhe von 30 Mio. Euro verfügen.
Das Wissenschaftsministerium hatte den Wettbewerb im vergangenen Jahr ausgeschrieben. Bewertungskriterien waren die Innovation und die voraussichtliche Eignung der Modelle zur Optimierung der Lehrerbildung, ihre Umsetzbarkeit und die voraussichtliche Nachhaltigkeit der Zusammenarbeit. Über die Anträge hat eine Kommission unabhängiger externer Fachgutachterinnen und Fachgutachter entschieden, die vom Ministerium auf der Basis von Vorschlägen der Rektorenkonferenzen bestellt wurden.