TMS

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Der TMS (Test für Medizinische Studiengänge) ist ein Studierfähigkeitstest, dessen Ergebnis an den meisten medizinischen Fakultäten in die Zulassung einfließt – unabhängig von der Abiturnote.

Aufbau und Ablauf

Der TMS besteht aus acht Untertests: Muster zuordnen, Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis, Schlauchfiguren, Quantitative und formale Probleme, Figuren lernen, Fakten lernen, Textverständnis sowie Diagramme und Tabellen. Der Testtag dauert einschließlich Pause rund sechs Stunden. Angeboten wird er zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst; die Anmeldefristen liegen Monate davor und sind bindend.

Abgefragt wird kein Studienwissen, sondern Konzentration, räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit und der Umgang mit fachnahen Texten und Daten. Das Ergebnis wird als Prozentrang ausgewiesen. Weil sich vor allem die Aufgabenformate trainieren lassen, wirkt sich systematische Vorbereitung messbar aus – anders als beim Abitur hängt das Ergebnis kaum an Vorwissen.

Was der TMS für die Zulassung bedeutet

Seit 2020 müssen alle Hochschulen im Auswahlverfahren der Hochschulen mindestens ein schulnotenunabhängiges Kriterium berücksichtigen; der TMS ist dafür das verbreitetste. Wie stark er gewichtet wird, legt jede Fakultät selbst fest – ein gutes Ergebnis kann mehrere Zehntel Abiturschnitt aufwiegen und ist damit oft der wirksamste Hebel neben dem Numerus clausus. Weitere Einordnung bietet der Eintrag Medizinertest.

Wichtig für die aktuelle Planung: Der letzte reguläre TMS ist für November 2026 angesetzt, ab Frühjahr 2027 soll der TMSnat folgen, der zusätzlich naturwissenschaftliche Kenntnisse in Physik, Chemie und Biologie prüft und einzelne Untertests des TMS streicht. Wie lange Altergebnisse anerkannt werden, entscheidet jede Hochschule selbst – ein Punkt, den man vor der Anmeldung prüfen sollte. Ob Medizin überhaupt die passende Richtung ist, ist davon unabhängig und eine Frage für die Studienberatung.

Häufige Fragen

Wie ist der TMS aufgebaut?

Aus acht Untertests: Muster zuordnen, Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis, Schlauchfiguren, Quantitative und formale Probleme, Figuren lernen, Fakten lernen, Textverständnis sowie Diagramme und Tabellen. Der Testtag dauert einschließlich Pause etwa sechs Stunden.

Wie oft kann man den TMS schreiben?

Der TMS wird zweimal jährlich angeboten, im Frühjahr und im Herbst. Eine Wiederholung ist möglich, gewertet wird das bessere Ergebnis. Der letzte reguläre TMS ist für November 2026 angesetzt; ab Frühjahr 2027 soll der TMSnat an seine Stelle treten.

Persönliche Beratung

Was bedeutet das für Ihre Situation?

Begriffe erklären den Rahmen – die Entscheidung treffen Sie im eigenen Kontext. Unsere Beraterinnen und Berater ordnen ein, was für Ihren Weg wirklich zählt: in der Schul-, Studien- und Berufsberatung ebenso wie in der beruflichen Neuorientierung.