
Münchhausen-Syndrom
Das Münchhausen-Syndrom ist eine schwere artifizielle psychische Störung, bei der Betroffene eigenständig körperliche oder psychische Symptome erfinden oder bewusst herbeiführen und diese dramatisch präsentieren – ohne äußeren Nutzen wie Geld oder Entlastung. Das Ziel ist der sogenannte „Krankheitsgewinn“: Zuwendung, Aufmerksamkeit und Pflege durch das medizinische Personal. Typisch sind spektakuläre Krankengeschichten, häufige Aufenthalte in Krankenhäusern (sog. „Hospital-Hopping“) und Selbstschädigung zur Aufrechterhaltung des Scheins.
Münchhausen-Syndrom
| Begriff | Münchhausen-Syndrom |
|---|---|
| Themenbereich | Psychologie & Diagnostik |
| Kurzdefinition | Das Münchhausen-Syndrom ist eine schwere artifizielle psychische Störung, bei der Betroffene eigenständig körperliche oder psychische Symptome erfinden oder bewusst … |
| Herausgeber | Profiling Institut, Eignungsdiagnostik nach DIN 33430 |
| Stand | Oktober 2025 |
Was bedeutet das für Ihre Situation?
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