Praxisbeispiele aus 25+ Jahren Beratung

Fallbeispiele aus der Studienberatung – echte Wege, echte Ergebnisse.

Zehn anonymisierte Einblicke in unsere diagnostische Studienberatung: wie aus Unsicherheit eine klare Studienwahl wird – für Abiturient:innen, Studienzweifelnde, Hochbegabte und Eltern, die ihr Kind souverän begleiten möchten.

5.000+
Beratungen
8
Standorte
25 J.
Erfahrung
DIN 33430
Zertifiziert
Einleitung

Was diese Fallbeispiele leisten – und was sie bewusst nicht sind.

Eine Studienberatung, die wirklich trägt, lässt sich nicht auf einen Persönlichkeitstest oder ein einzelnes Gespräch reduzieren. Deshalb zeigen wir auf dieser Seite zehn reale Beratungsverläufe in ihrer ganzen Breite: von der Ausgangssituation über die eingesetzte Diagnostik bis zur Entscheidung, die am Ende des Prozesses stand. Die Geschichten stammen aus unserer Praxis an den Standorten Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Frankfurt, München, Stuttgart, Hannover, Wien – sowie aus unseren Online-Beratungen.

Sie finden hier Abiturient:innen, die zwischen mehreren Wunschstudiengängen schwanken – ebenso wie Studierende, die nach zwei oder drei Semestern massive Zweifel an ihrer Wahl haben. Sie finden Eltern, die Orientierung für ihr Kind suchen, ohne ihm ihren eigenen Plan überzustülpen. Und Sie finden hochbegabte, vielinteressierte junge Erwachsene, für die „zu viele gute Optionen" fast lähmender wirken kann als zu wenige.

Jedes Fallbeispiel zeigt, welche psychometrischen Verfahren (z. B. RIASEC/Holland-Code, Big Five/NEO-PI-R, BIP) zum Einsatz kamen, wie das Beratungsgespräch aufgebaut war – und welches Ergebnis am Ende stand. So bekommen Sie ein realistisches Bild davon, was eine professionelle diagnostische Studienberatung leisten kann – jenseits von Ratgeberliteratur, Online-Tests und Gut-Gemeintem aus dem Bekanntenkreis.

Hinweis zum Datenschutz: Alle Namen, Alter und regionale Angaben wurden verändert. Die beschriebenen Verläufe, Testergebnisse und Entscheidungen sind repräsentativ für typische Beratungssituationen, aber keinem einzelnen Mandanten zuzuordnen.
Zehn Fallbeispiele

Konkrete Verläufe – nach Anliegen filtern.

Nutzen Sie die Filterleiste, um gezielt Beispiele zu Ihrer Situation zu finden – ob klassische Studienwahl nach dem Abitur, Studienzweifel im laufenden Semester oder die Perspektive aus dem Elternhaus.

01
Studienwahl · Abitur

Lena – zwischen Medizin und Psychologie

18 Jahre Hessen 3 Termine
Ausgangssituation
NC-Abi von 1,3, Medizin als elterlicher Erwartungsrahmen, eigene Faszination für therapeutische Arbeit. Lena berichtete von einem „schlechten Bauchgefühl" bei Medizin, konnte es aber nicht konkretisieren.
Vorgehen
Zweistufige Diagnostik mit Interessens- und Persönlichkeitsprofil, biografisches Interview, Auswertung von zwei konkreten Alltagswochen im Vergleich Forschung vs. Gespräch.
RIASEC NEO-PI-R Biografisches Interview
Ergebnis
Psychologie (B.Sc.) mit Schwerpunkt Klinische Psychologie an einer staatlichen Universität. Medizin wurde bewusst und begründet abgewählt – das entlastete auch das Familienklima.
02
Studienzweifel

Tobias – BWL, viertes Semester, Motivationstief

22 Jahre NRW 4 Termine
Ausgangssituation
Zwei nicht bestandene Klausuren in BWL, zunehmende Prokrastination, Gefühl „irgendwie falsch zu sein". Heimliche Begeisterung für Programmieren als Hobby.
Vorgehen
BIP zur Erfassung beruflicher Präferenzen, ergänzt durch eine Interessenanalyse und Szenarioarbeit: Wechsel, Doppelstudium oder Abbruch – die drei Optionen wurden systematisch gegeneinander abgewogen.
BIP RIASEC Szenarioanalyse
Ergebnis
Wechsel in Wirtschaftsinformatik zum Sommersemester, Anrechnung von 24 ECTS-Punkten. Zwei Jahre später reguläres Bachelorzeugnis, heute Junior Consultant im SAP-Umfeld.
03
Eltern-Perspektive

Familie W. – Tochter unentschlossen, Eltern verunsichert

Tochter 17, Eltern Mitte 40 Bayern Familienformat, 2 Termine
Ausgangssituation
Q12, Noten gemischt, kaum klare Vorstellung vom Berufsalltag. Eltern neigten zu „Lehramt oder Jura, etwas Solides". Zuhause war das Thema bereits konfliktbeladen.
Vorgehen
Einzeltermin mit der Tochter (Diagnostik + Feedback), anschließend Familiengespräch mit gemeinsamer Ergebnisvorstellung und moderierter Abgleich elterlicher Erwartungen.
RIASEC Big Five / OCEAN Familienmediation light
Ergebnis
Klarer Fahrplan bis zum Abitur, Praktikum im Bereich Kommunikation, anschließend duales Studium Medienmanagement. Eltern berichten: das Klima zu Hause habe sich „komplett entspannt".
04
Hochbegabt · vielinteressiert

Sophia – zu viele gute Optionen

19 Jahre Berlin 3 Termine + IQ-Test
Ausgangssituation
Abi 1,0, Leidenschaft für Mathematik, Philosophie, Literatur und Musik gleichermaßen. Angst, sich mit einer Studienwahl „ein Leben lang festzulegen".
Vorgehen
Intelligenzdiagnostik (I-S-T 2000 R), Persönlichkeitsanalyse und Arbeit am sog. „Scanner-Profil": mehrere Interessen als Feature, nicht als Problem – mit konkreten Studienmodellen.
I-S-T 2000 R NEO-PI-R Scanner-Konzept
Ergebnis
Zwei-Fach-Bachelor Mathematik & Philosophie an einer Forschungsuniversität, Nebentätigkeit im universitären Chor. Die vielfach interessierte Persönlichkeit wurde zum Strukturmerkmal der Studienwahl.
05
Studienabbruch

Max – Maschinenbau abgebrochen, Identitätsfrage offen

24 Jahre Baden-Württemberg 4 Termine
Ausgangssituation
Exmatrikulation nach dem 5. Semester, heftige Selbstzweifel, Gefühl „die Zeit vergeudet zu haben". Gleichzeitig starkes ästhetisch-räumliches Interesse, das er bisher nie ernst genommen hatte.
Vorgehen
Biografische Rekonstruktion, RIASEC-Profil mit deutlichem A-(Artistic-) und R-(Realistic-)Anteil, Austausch mit Berufspraktikern aus Architektur und Innenarchitektur.
RIASEC BIP Berufsfeld-Recherche
Ergebnis
Architektur-Studium an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften, Mappen-Erstellung mit Mentoringbegleitung. Die abgebrochene Zeit wurde neu gerahmt: als notwendige Vorstufe, nicht als Scheitern.
06
Studienwahl · Abitur

Jonas – Eltern wollen Jura, er will Game Design

17 Jahre Hamburg 3 Termine + Elternfeedback
Ausgangssituation
Klassische Konfliktlage: juristischer Familienhintergrund, der Sohn programmiert seit Jahren eigene Spiele. Pauschale Abwehr des Wunsches durch die Eltern, verbale Zuschreibungen wie „brotlose Kunst".
Vorgehen
Diagnostik mit Jonas, anschließend getrenntes Elterngespräch mit nüchterner Markt- und Einkommensanalyse für Games-/Media-Berufe in Deutschland – einschließlich Fach-Hochschulabschlüssen mit hoher Anstellungsquote.
BIP RIASEC Arbeitsmarkt-Briefing
Ergebnis
Studium „Interactive Media Design" an einer renommierten HAW, kombiniert mit Werkstudententätigkeit bei einem Hamburger Games-Studio. Eltern tragen die Entscheidung inzwischen aktiv mit.
07
Studienwahl · Abitur

Marie – Gap Year oder direkt ins Studium?

21 Jahre Sachsen 2 Termine
Ausgangssituation
Abi mit 20 abgeschlossen (Auslandsjahr, Wiederholung Klasse 11), jetzt Frage: direkt ins Studium oder FSJ/Work-&-Travel? Unsicherheit, welche Studienrichtung überhaupt infrage kommt.
Vorgehen
Kompakte Studienwahl-Diagnostik mit Fokus „In welchem Kontext blühst du auf?", Entscheidungsmatrix für drei realistische Jahres-Szenarien inklusive finanzieller Grob-Modellierung.
RIASEC Big Five / OCEAN Entscheidungsmatrix
Ergebnis
Bewusstes Zwischenjahr mit FSJ im sozialen Bereich, danach Studium Soziale Arbeit (B.A.). Marie beschreibt das Gap Year heute als „eines der wertvollsten Jahre" ihrer Ausbildung.
08
Studienzweifel

Lukas – Lehramt, aber die Praktika machen kaputt

23 Jahre NRW 5 Termine
Ausgangssituation
Lehramt Gymnasium (Deutsch/Geschichte), 5. Semester. Nach dem Langzeitpraktikum Schlafprobleme, Grübelphasen, Gefühl „mich im Unterricht verlieren zu müssen".
Vorgehen
Belastungs- und Persönlichkeitsdiagnostik, ehrliche Sichtung von Alternativen im Bildungs- und Kulturumfeld – bewusst ohne Zeitdruck. Empfehlung eines kurzen Hausarzt-Checks parallel zur Beratung.
BIP Burnout-Screening Berufsfeld-Analyse
Ergebnis
Wechsel auf „Erwachsenenbildung / Kulturmanagement", begleitende psychotherapeutische Kurzintervention extern. Der Bildungsauftrag bleibt – aber im Format, das zu Lukas' Persönlichkeit passt.
09
Studienwahl · Abitur

Emma – MINT-stark und zugleich Kunstliebhaberin

18 Jahre Niedersachsen 3 Termine
Ausgangssituation
Bester Physik- und Kunst-Jahrgang zugleich, Furcht, mit einem klassischen Ingenieurstudium „ihre kreative Seite zu verlieren". Eltern MINT-orientiert, Großvater Kunsthistoriker.
Vorgehen
Interessens- und Fähigkeitsprofil, Recherche interdisziplinärer Studiengänge (Design Engineering, Medizintechnik mit Gestaltungsfokus) inklusive Campusbesuche und Infogespräche mit Studierenden.
RIASEC I-S-T 2000 R Campus-Recherche
Ergebnis
Studium „Industrial Design / Ingenieurwissenschaften" an einer TU mit Designschule-Kooperation. Emmas beide Seiten werden fachlich anerkannt – nicht gegeneinander ausgespielt.
10
Studienzweifel

Paul – Sport ist das Leben, aber nicht das Studium

20 Jahre Rheinland-Pfalz 3 Termine
Ausgangssituation
Sportwissenschaften begonnen, merkt jedoch, dass die akademische Theorie ihn kaltlässt, während Praxis ihn beflügelt. Leistungssportler-Hintergrund, spürbare Angst, „etwas Normales" machen zu müssen.
Vorgehen
Profilarbeit zur Trennung „Leidenschaft vs. Beruf", Analyse von Ausbildungs- und Studienwegen im Sport-Ökosystem (Gesundheit, Physio, Reha, Sportmanagement, duale Ausbildungen).
RIASEC BIP Duale-Wege-Recherche
Ergebnis
Ausbildung zum Physiotherapeuten an einer staatlichen Schule, parallel Trainerlizenzen. Option auf ein anschließendes B.Sc. Physiotherapie in drei Jahren – Sport bleibt zentral, aber als Beruf belastbar aufgestellt.

Was Eltern und Verwandte aus diesen Fallbeispielen mitnehmen können.

Gerade wenn Sie als Mutter, Vater, Tante oder älterer Bruder einen jungen Menschen bei der Studienwahl begleiten, lohnt sich der genaue Blick auf diese Verläufe. Das Muster ist in den allermeisten Fällen gleich:

Unter dem diffusen „Ich weiß nicht, was ich will" liegt fast immer eine klare, strukturierbare Information über Persönlichkeit, Interessen und Werte – sie muss nur mit den richtigen Instrumenten sichtbar gemacht werden. Drängen ersetzt Diagnostik nicht; und Ihr Bauchgefühl als Elternteil ist wertvoll, aber kein Ersatz für ein psychometrisch sauberes Bild.

  • „Keine Ahnung, was ich will" ist fast nie wahr – sondern unübersetzt.
  • Noten sind nur ein Signal von vielen; Persönlichkeit ist das zweite.
  • Ein Studienabbruch ist oft ein funktionierender Filter, kein Versagen.
  • Familien-Gespräche mit externer Moderation entschärfen Dauerkonflikte.
  • Die beste Investition ist ein Plan, der in 5 Jahren noch trägt.
Methodik

Diagnostische Grundlage – keine Bauchentscheidungen.

Jedes Fallbeispiel ruht auf einer normierten, wissenschaftlich validierten Basis. Wir arbeiten nach den Qualitätsstandards der DIN 33430 – der deutschen Norm für berufsbezogene Eignungsdiagnostik. Das sind die Kernverfahren, die in unseren Beratungen zum Einsatz kommen:

RIASEC / Holland-Code

Interessenstruktur in sechs Feldern – seit Jahrzehnten der internationale Goldstandard für Studien- und Berufsorientierung.

Big Five / NEO-PI-R

Differenziertes Persönlichkeitsprofil in fünf Hauptdimensionen und 30 Facetten – wissenschaftlich der robusteste Persönlichkeitstest überhaupt.

BIP

Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung – besonders stark bei Studienzweifel, Laufbahnplanung und Führungsperspektiven.

I-S-T 2000 R

Intelligenz-Struktur-Test für die objektive Einordnung kognitiver Leistungsprofile – relevant vor allem bei Hochbegabung, MINT-Wahl und Entscheidungen für Forschungsstudiengänge.

Ablauf

So läuft eine Studienberatung bei uns ab.

Fünf klare Schritte – keine endlose Gesprächsschleife, kein „Beratungshopping". Am Ende steht ein Ergebnis, mit dem Sie weiterarbeiten können.

1

Vorgespräch

Kostenlos und unverbindlich. Wir klären, was Sie mitbringen, was Sie brauchen – und ob wir zueinander passen.

2

Diagnostik in Präsenz oder Online

Dauer 5–6 Stunden: strukturierte Interviews, psychologische Übungen und normierte Testverfahren (RIASEC, Big Five, BIP, ggf. I-S-T).

3

Auswertung & Gutachtenerstellung

Wir werten intern aus und erstellen Ihr ausführliches schriftliches Gutachten als PDF – Grundlage für Bewerbungen, NC-Verfahren und Ihre persönliche Orientierung.

4

Nachgespräch (60–90 Min.)

Gemeinsame Ergebnisbesprechung, Einordnung der Empfehlungen, konkrete Studiengangs- und Bewerbungsoptionen – auf Wunsch auch mit Eltern oder Bezugspersonen.

Für wen ist diese Seite gedacht?

Drei Perspektiven – ein gemeinsames Ziel.

Studienwahl ist selten ein Einzelthema. Wir begleiten bewusst auch das Umfeld – denn Entscheidungen, die zu Hause getragen werden, halten länger.

Für Jugendliche und junge Erwachsene

Sie wissen nicht, ob Psychologie, BWL oder doch etwas Technisches? Sie haben schon angefangen und merken, es passt nicht? Wir helfen Ihnen, Klarheit zu bekommen – ohne Ihnen eine Richtung vorzugeben.

  • Ehrliche Rückmeldung zu Stärken und Passung
  • Konkrete Studiengang-Liste am Ende
  • Vertraulich gegenüber Eltern, wenn gewünscht
Mehr zu unserer Studienberatung →

Für Eltern

Sie möchten Ihr Kind unterstützen, ohne zu bevormunden. Sie tragen die Kosten und die emotionale Last mit – und wollen wissen, ob die Studienwahl wirklich passt. Wir sprechen offen mit Ihnen, auch über Geld, Zeit und Risiko.

  • Eigene Elterntermine möglich
  • Klare Einschätzung zu Arbeitsmarkt und Kosten
  • Moderierte Familiengespräche auf Wunsch
Mehr für Eltern →

Für Verwandte & Mentoren

Patentante, Onkel, großer Cousin, Patenonkel – oft sind Sie die Person, die „vermittelt". Wir liefern Ihnen gezielte Informationen, wie Sie junge Menschen zur richtigen Diagnostik bewegen, ohne den Helikopter zu starten.

  • Infomaterial zum Weitergeben
  • Erstgespräch auch zu dritt möglich
  • Klare Grenzen: wir beraten den jungen Menschen, nicht Sie
Kontakt aufnehmen →
Jan Bohlken, Gründer und Geschäftsführer des Profiling Instituts
Verantwortlich für diese Seite

Jan Bohlken

Gründer & Geschäftsführer, Profiling Institut

Seit über 25 Jahren begleite ich junge Menschen, Studierende und Quereinsteiger:innen bei Studien- und Berufswahl. Unsere Beratungen sind diagnostisch fundiert, ehrlich – und werden von einem Team an acht Standorten in Deutschland und Österreich sowie online getragen. Die Fallbeispiele auf dieser Seite stammen aus dem realen Alltag unserer Beratungspraxis.

Diplom-Sozioökonom DIN 33430 Mitglied nfb Mitglied DGfK Mitglied dvb
Präsenz vor Ort & Online

Beratung an acht Standorten – oder bequem online.

Sieben Standorte in Deutschland, ein Standort in Wien – oder komplett digital per Video, wenn das besser passt. Wählen Sie Ihren Zugang:

Häufige Fragen

Antworten, die vor der ersten Anfrage oft wichtig sind.

Wenn Ihre Frage hier nicht aufgelistet ist, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Ein Erstgespräch ist kostenlos.

Ja, die beschriebenen Verläufe entsprechen realen Beratungen aus unserer Praxis an den Standorten in Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Frankfurt, München, Stuttgart, Hannover und Wien sowie aus unseren Online-Beratungen. Namen, Alter und regionale Zuordnung wurden jedoch verändert, um die Anonymität unserer Klientinnen und Klienten zu wahren. Die Kombination aus Diagnostik-Verfahren, Ablauf und Ergebnis ist repräsentativ für die jeweilige Anliegensgruppe.
Unsere Kernzielgruppe liegt bei etwa 17 bis 28 Jahren. In der Oberstufe (Q11/Q12) ist die Studienwahl oft das Hauptthema; bei Studierenden geht es häufig um Studienzweifel oder einen geplanten Studiengangwechsel. Grundsätzlich beraten wir auch früher – zum Beispiel bei der Wahl zwischen Gymnasium und berufsvorbereitenden Wegen – und deutlich später, etwa bei Quereinstiegen. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern der konkrete Entscheidungsdruck.
Ein kostenloser Online-Test liefert typischerweise einen groben Hinweis in einer einzelnen Dimension (z. B. Interessenspräferenz). Eine diagnostische Beratung kombiniert mehrere validierte Verfahren, setzt sie in Bezug zur persönlichen Biografie, prüft auf Widersprüche und mündet in einem Beratungsgespräch mit einer qualifizierten Fachperson. Wir arbeiten nach den Standards der DIN 33430 und erstellen einen schriftlichen Report, den Sie über Jahre hinweg als Referenz nutzen können.
Ja – aber erst dann, wenn der junge Mensch es möchte oder aktiv einlädt. In den meisten Fällen führen wir zunächst Einzeltermine mit der oder dem Beratenen und laden Eltern zu einem abschließenden gemeinsamen Feedbacktermin ein. In Konfliktsituationen moderieren wir das Gespräch bewusst und stellen sicher, dass alle Beteiligten ihren Raum bekommen. Details finden Sie auf unserer Seite für Eltern.
Ein kompakter Studienwahlprozess umfasst meist vier Etappen über vier bis sechs Wochen: Vorgespräch, Diagnostik in Präsenz oder Online (5–6 Stunden mit Interviews, psychologischen Übungen und Testverfahren), Auswertung & Gutachtenerstellung, Nachgespräch (60–90 Min.). Bei Studienzweifeln oder Studienabbruch arbeiten wir häufig mit zusätzlichen Folgeterminen, verteilt auf zwei bis drei Monate. Hochbegabten-Profile benötigen gelegentlich einen zusätzlichen IQ-Testtermin. Die Taktung richtet sich immer nach Ihrem Anliegen, nicht nach einem starren Raster.
Die Investition für einen vollständigen Beratungsprozess liegt je nach Paket im mittleren bis oberen dreistelligen Eurobereich. Verglichen mit den Kosten eines abgebrochenen oder verfehlten Studiums – in der Regel mehrere Semester Lebenszeit und oft ein deutlich fünfstelliger Betrag an BAföG, Miete und entgangenem Einkommen – ist die Relation klar. Eine detaillierte Kosten-Nutzen-Betrachtung finden Sie auf unserer Seite „Private Studienberatung: Kosten & Nutzen".
Ja, das ist einer unserer Schwerpunkte. Wir klären gemeinsam, ob es ein reines Motivationstief, ein Thema mit dem Lernumfeld, eine Passungsfrage zum Studiengang oder tatsächlich ein Anlass für einen geplanten Abbruch bzw. Wechsel ist. Viele Mandantinnen und Mandanten finden nach der Beratung zurück in ihren ursprünglichen Studiengang – andere wechseln fundiert. Beides ist ein gutes Ergebnis.
In nahezu allen Fällen ja. Unsere psychometrischen Verfahren sind vollständig online durchführbar, die Auswertungs- und Folgegespräche funktionieren per Video erfahrungsgemäß exzellent. Wer das persönliche Gespräch bevorzugt, kommt an einen unserer acht Standorte in Deutschland und Österreich. Für Familiengespräche empfehlen wir häufig das Präsenzformat, weil die Dynamik zu dritt oder zu viert im Raum leichter aufgenommen werden kann.
Sie erhalten einen schriftlichen Gutachten-Report als PDF (in der Regel 15 bis 25 Seiten), eine Liste konkreter Studiengänge mit Begründung, Hinweise auf passende Hochschulen und Bewerbungsstrategien. Auf Wunsch binden wir Gesprächsnotizen aus dem Familientermin ein. Der Report ist bewusst so formuliert, dass Sie ihn in drei Jahren nochmal öffnen und sich neu zurechtfinden können.
Am einfachsten über unser Kontaktformular oder telefonisch. Das Erstgespräch ist kostenlos, unverbindlich und dauert rund 20 Minuten. Danach entscheiden Sie, ob Sie mit uns weiterarbeiten möchten – kein Automatismus, kein Druck. Wer sich vorab belesen möchte, findet auf unseren Seiten für Studienzweifel, Eltern und Potenzialanalyse weiterführende Informationen.

Ihr Fall wird der nächste Verlauf, den wir hier nicht zeigen dürfen.

Anonymität hat Vorrang. Aber das Ergebnis – eine Studienwahl, die in fünf Jahren noch trägt – bekommen Sie trotzdem. Starten Sie mit einem kostenlosen Erstgespräch.