Studienberatung für Eltern – begleiten, nicht bevormunden.
Sie tragen die emotionale Last, das Schulgeld, die Hochschulbewerbungskosten und oft die WG-Miete – aber nicht die Entscheidung. Wir helfen Ihrem Kind, eine tragfähige Studienwahl zu treffen – und Ihnen, als Eltern souverän und ohne Konflikt zu begleiten.
Sie tragen fast alles – außer der Entscheidung. Genau deshalb sitzt sie so tief.
Studienwahl ist im Elternhaus selten eine Sache von vier Wochen zwischen Abizeugnis und Bewerbungsfrist. Sie baut sich über Jahre auf: in Gesprächen am Küchentisch, in stillen Sorgen um Noten, in der Frage, ob der Kopf oder das Herz entscheiden soll. Wenn Sie auf dieser Seite gelandet sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass eine dieser Fragen Sie gerade beschäftigt: „Wie kann ich helfen, ohne zu dominieren?", „Wann ist externe Hilfe sinnvoll?" oder „Wir reden aneinander vorbei – was jetzt?"
Wir arbeiten seit über 25 Jahren mit Familien in genau dieser Phase. Dabei haben wir einen klaren Grundsatz: Beraten wird primär das Kind – also die Abiturient:in, die Studienzweifelnde oder der Studienabbrecher. Eltern sind jedoch fast immer eingebunden: als Gesprächspartner vor dem Prozess, als Teilnehmende beim Ergebnisfeedback, als Financiers, als Bezugspersonen. Diese doppelte Einbindung ist einer der Gründe, warum unsere private Studienberatung für Familien deutlich mehr leistet als eine reine Online-Recherche oder ein kostenloser Test bei der Agentur für Arbeit.
Auf dieser Seite finden Sie zehn typische Elternsituationen – von „Mein Kind weiß nicht, was es will" bis „Wir als Eltern sind uns uneinig". Jede Situation zeigt, was Eltern berichten, wie wir methodisch arbeiten (RIASEC/Holland-Code, Big Five/NEO-PI-R, BIP, ggf. Intelligenzdiagnostik) und welches Ergebnis am Ende steht. Daran anschließend lesen Sie, wie unser Beratungsablauf konkret aussieht, wann Sie als Eltern eingebunden werden – und welche Fragen wir häufiger von Müttern und Vätern hören als von allen anderen Zielgruppen zusammen.
Das kennen Sie vielleicht – und wir wissen, was dann hilft.
Nutzen Sie die Filterleiste, um Situationen zu finden, die Ihrer eigenen nahekommen. Alle Schilderungen sind anonymisiert, die methodische Vorgehensweise entspricht unserer täglichen Praxis.
„Mein Sohn weiß einfach nicht, was er will."
„Unsere Tochter will Kunst studieren – und wir fürchten um ihre Zukunft."
„Mein Mann und ich sind uns überhaupt nicht einig."
„Unsere Tochter hat Jura abgebrochen – und jetzt?"
„Unser Kind ist hochbegabt – aber völlig unentschieden."
„Sie ist schon 24 und hat noch immer nicht wirklich angefangen."
„Das Abi war nicht das, was wir uns erhofft hatten."
„Duales Studium oder Uni? Wir wissen es schlicht nicht besser."
„Ich traue mich nicht mehr, das Thema anzusprechen."
„Ein Gap Year – oder ein verlorenes Jahr?"
Fünf Wahrheiten, die Eltern oft erst nach der Beratung laut aussprechen.
Wenn Sie mit uns arbeiten, werden diese Muster fast immer sichtbar – unabhängig davon, wie unterschiedlich die einzelnen Ausgangslagen im Detail aussehen. Sie sind keine Kritik an Eltern. Sie sind Beobachtungen aus 25 Jahren Praxis mit Familien wie Ihrer.
Wer diese Muster früh kennt, spart sich viel Energie, die sonst in Streit am Küchentisch, in ratlosem Schweigen oder in Recherche um Mitternacht verpufft. Deshalb gehören sie in jede Elternberatung – bevor wir über Studiengänge und Hochschulen sprechen.
- „Keine Ahnung, was ich will" ist fast nie wahr – nur unübersetzt.
- Ihre Sorge ist berechtigt und trotzdem nicht der beste Ratgeber.
- Ein Studienabbruch ist oft ein funktionierender Filter, kein Versagen.
- Externe Moderation rettet Beziehung – und beschleunigt Entscheidungen.
- Die beste Investition ist ein Plan, der in fünf Jahren noch trägt.
Warum Sie als Eltern Vertrauen in unsere Diagnostik haben können.
Wir arbeiten nicht mit Bauchgefühl-Ratschlägen und auch nicht mit Online-Persönlichkeitstests, die 15 Minuten dauern. Grundlage sind normierte, wissenschaftlich validierte Verfahren nach den Standards der DIN 33430 – der deutschen Norm für berufsbezogene Eignungsdiagnostik. Das sind die Kerninstrumente, die wir in jeder Beratung einsetzen:
RIASEC / Holland-Code
Interessenstruktur in sechs Feldern – seit Jahrzehnten der internationale Goldstandard für Studien- und Berufsorientierung.
Big Five / NEO-PI-R
Differenziertes Persönlichkeitsprofil in fünf Hauptdimensionen und 30 Facetten – wissenschaftlich der robusteste Persönlichkeitstest überhaupt.
BIP
Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung – besonders stark bei Studienzweifel, Laufbahnplanung und Führungsperspektiven.
I-S-T 2000 R
Intelligenz-Struktur-Test für die objektive Einordnung kognitiver Leistungsprofile – relevant vor allem bei Hochbegabung, MINT-Wahl und Entscheidungen für Forschungsstudiengänge.
Wann Sie als Eltern eingebunden sind – und wann nicht.
Das Kind wird beraten – Sie als Eltern sind an klar definierten Punkten mit dabei. Das ist kein Zufall, sondern methodisch wichtig: nur so bekommt die Beratung die nötige Offenheit, und nur so tragen Sie die Entscheidung am Ende wirklich mit.
Vorgespräch
Kostenlos und unverbindlich, häufig per Telefon. Eltern dürfen anrufen und mitsprechen – die inhaltliche Beratung startet aber erst mit dem jungen Menschen selbst.
Diagnostik in Präsenz oder Online
Dauer 5–6 Stunden: strukturierte Interviews, psychologische Übungen und normierte Testverfahren (RIASEC, Big Five, BIP, ggf. I-S-T). Ohne Eltern – das ist methodisch entscheidend.
Auswertung & Gutachtenerstellung
Interne Auswertung und schriftliches Gutachten als PDF – Grundlage für Bewerbungen, NC-Verfahren und gezielte Gespräche mit Ihnen als Eltern.
Nachgespräch (60–90 Min.)
Ergebnisbesprechung, konkrete Studiengangs- und Bewerbungsoptionen. Eltern oder andere Bezugspersonen sind ausdrücklich eingeladen – auf Wunsch auch moderiert, wenn es bisher Konflikte gab.
Jede Familie ist anders. Dafür haben wir passende Formate.
Ob Sie als Paar, alleinerziehend oder in einer Patchwork-Situation begleiten – die Beratung lässt sich an Ihre familiäre Realität anpassen, ohne dass Sie sich rechtfertigen müssen.
Gemeinsam als Paar
Sie und Ihr Partner wollen Ihr Kind gemeinsam begleiten, sind sich aber über das „Wie" nicht immer einig. Wir bringen Struktur in die Unterschiedlichkeit – und sorgen dafür, dass Ihr Kind nicht zwischen zwei Lagern aufgerieben wird.
- Gemeinsames Eltern-Briefing vorab
- Moderiertes Feedbackgespräch zu viert
- Rollenabgleich Mutter/Vater möglich
Alleinerziehend
Sie tragen die Verantwortung allein und spüren jeden Konflikt doppelt. Genau deshalb ist es hier besonders wertvoll, wenn eine dritte, neutrale Instanz mit Ihrem Kind spricht – und Sie den Druck aus der Beziehung nehmen können.
- Entlastet festgefahrene Eltern-Kind-Dynamiken
- Kein zweiter Elternteil als „Berufungsinstanz" nötig
- Vertraulichkeit auf Wunsch gegenüber Dritten
Patchwork & getrennt lebend
Bonuseltern, ausgezogene Väter, Stiefmütter, WG-Konstellationen – wir begleiten alle Familien-Modelle, die es gibt. Entscheidend ist, wer Bezugsperson ist, nicht wer verheiratet war. Kommunikationswege werden gemeinsam mit Ihnen abgestimmt.
- Klare Absprache: wer bekommt welche Infos
- Getrennte Elterntermine möglich
- Bonuseltern und erweiterte Bezugspersonen einbindbar
Acht Standorte – und Online, wenn das logistisch einfacher ist.
Gerade im Alltag mit Schulkindern, Berufspendelei und Geschwisterdynamik ist die räumliche Nähe eines Beratungstermins oft entscheidend. Acht Standorte in Deutschland und Österreich – plus vollwertige Online-Beratung, wenn Sie familiär gerade keine Stunde fahren können.
Was Mütter und Väter uns regelmäßig fragen – bevor sie sich entscheiden.
Wenn Ihre Frage hier nicht auftaucht, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Sie sind keine Hobby-Berater:in – und müssen es auch nicht werden.
Sie sind Eltern. Das ist mehr als genug. Die fachliche Studienwahl-Beratung übernehmen wir – Sie bleiben die Person, die Ihr Kind am Ende des Tages anruft, wenn die Entscheidung gefallen ist. Starten Sie mit einem kostenlosen Erstgespräch.