Studienberatung aus Elternsicht

Studienberatung für Eltern – begleiten, nicht bevormunden.

Sie tragen die emotionale Last, das Schulgeld, die Hochschulbewerbungskosten und oft die WG-Miete – aber nicht die Entscheidung. Wir helfen Ihrem Kind, eine tragfähige Studienwahl zu treffen – und Ihnen, als Eltern souverän und ohne Konflikt zu begleiten.

5.000+
Familien begleitet
8
Standorte
25 J.
Erfahrung
DIN 33430
Zertifiziert
Die Elternrolle

Sie tragen fast alles – außer der Entscheidung. Genau deshalb sitzt sie so tief.

Studienwahl ist im Elternhaus selten eine Sache von vier Wochen zwischen Abizeugnis und Bewerbungsfrist. Sie baut sich über Jahre auf: in Gesprächen am Küchentisch, in stillen Sorgen um Noten, in der Frage, ob der Kopf oder das Herz entscheiden soll. Wenn Sie auf dieser Seite gelandet sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass eine dieser Fragen Sie gerade beschäftigt: „Wie kann ich helfen, ohne zu dominieren?", „Wann ist externe Hilfe sinnvoll?" oder „Wir reden aneinander vorbei – was jetzt?"

Wir arbeiten seit über 25 Jahren mit Familien in genau dieser Phase. Dabei haben wir einen klaren Grundsatz: Beraten wird primär das Kind – also die Abiturient:in, die Studienzweifelnde oder der Studienabbrecher. Eltern sind jedoch fast immer eingebunden: als Gesprächspartner vor dem Prozess, als Teilnehmende beim Ergebnisfeedback, als Financiers, als Bezugspersonen. Diese doppelte Einbindung ist einer der Gründe, warum unsere private Studienberatung für Familien deutlich mehr leistet als eine reine Online-Recherche oder ein kostenloser Test bei der Agentur für Arbeit.

Auf dieser Seite finden Sie zehn typische Elternsituationen – von „Mein Kind weiß nicht, was es will" bis „Wir als Eltern sind uns uneinig". Jede Situation zeigt, was Eltern berichten, wie wir methodisch arbeiten (RIASEC/Holland-Code, Big Five/NEO-PI-R, BIP, ggf. Intelligenzdiagnostik) und welches Ergebnis am Ende steht. Daran anschließend lesen Sie, wie unser Beratungsablauf konkret aussieht, wann Sie als Eltern eingebunden werden – und welche Fragen wir häufiger von Müttern und Vätern hören als von allen anderen Zielgruppen zusammen.

Hinweis zum Datenschutz: Alle Namen, Alter und regionale Angaben wurden verändert. Die beschriebenen Verläufe sind repräsentativ für typische Elternsituationen, aber keiner einzelnen Familie zuzuordnen.
Zehn typische Elternsituationen

Das kennen Sie vielleicht – und wir wissen, was dann hilft.

Nutzen Sie die Filterleiste, um Situationen zu finden, die Ihrer eigenen nahekommen. Alle Schilderungen sind anonymisiert, die methodische Vorgehensweise entspricht unserer täglichen Praxis.

01
Unentschlossenheit

„Mein Sohn weiß einfach nicht, was er will."

Sohn 17 Bayern 3 Termine
Was Eltern berichten
Am Küchentisch nur noch Schulterzucken. Jedes Studiengespräch endet im Rückzug aufs Zimmer. Die Eltern fürchten ein verschenktes Abi-Zeugnis und zunehmend auch den Frieden zuhause.
Unser Vorgehen
Einzeltermin ohne Eltern, ausdrücklicher „safe space". Interessen- und Persönlichkeitsdiagnostik, biografisches Interview, Konkretisierung dessen, was als „keine Ahnung" getarnt war.
RIASEC NEO-PI-R Biografisches Interview
Ergebnis
Drei konkrete Studienoptionen mit klaren Argumenten pro und contra. Gemeinsames Abschlussgespräch mit den Eltern – erstmals wieder ein Tisch, an dem alle reden.
02
Familienkonflikt

„Unsere Tochter will Kunst studieren – und wir fürchten um ihre Zukunft."

Tochter 18 Baden-Württemberg 4 Termine + Elterngespräch
Was Eltern berichten
Ingenieur-Familie, die Tochter malt seit Jahren. Fürs Elternherz klingt Kunstakademie wie „wir tragen sie 10 Jahre lang". Der Konflikt ist emotional aufgeladen, sachliche Gespräche scheitern.
Unser Vorgehen
Diagnostik mit der Tochter, danach nüchternes Eltern-Briefing zu realistischen Karrierepfaden in Gestaltung, Design und angewandter Kunst – mit Zahlen zu Einstiegsgehältern und Arbeitsmarkt.
RIASEC BIP Arbeitsmarkt-Briefing
Ergebnis
Studium Kommunikationsdesign (B.A.) an einer renommierten HAW mit hoher Anstellungsquote. Eltern tragen die Wahl inzwischen offen mit – aus Sorge wurde Stolz.
03
Elternrolle

„Mein Mann und ich sind uns überhaupt nicht einig."

Sohn 18 NRW Elterntermin + 3 Einzeltermine
Was Eltern berichten
Die Mutter will Sicherheit (duales Studium), der Vater Freiheit (Auslandsstudium). Der Sohn fühlt sich wie zwischen zwei Fronten. Die Paar-Dynamik überdeckt das eigentliche Thema.
Unser Vorgehen
Bewusster Auftakt ohne den Sohn: Elterntermin zur Entlastung der Beziehung, Klärung wessen Ängste hier mitgespielt werden. Erst danach Diagnostik des Jugendlichen.
Elterncoaching-Element RIASEC Big Five / OCEAN
Ergebnis
Duales Studium Wirtschaftsinformatik in Deutschland, mit Auslandssemester im 5. Semester als Kompromiss. Eltern berichten, sie hätten „wieder zueinandergefunden".
04
Studienabbruch

„Unsere Tochter hat Jura abgebrochen – und jetzt?"

Tochter 22 Berlin 4 Termine
Was Eltern berichten
Exmatrikulation nach dem 4. Semester, Tränen, Schuldgefühle auf beiden Seiten. Die Eltern wollen alles „richtig machen" und landen prompt bei gut gemeinten Ratschlägen, die die Tochter erdrücken.
Unser Vorgehen
Biografische Rekonstruktion der Studienzeit, Persönlichkeitsdiagnostik, neues Rahmen: der Abbruch als funktionierender Filter, nicht als Scheitern. Eltern werden schriftlich informiert, nicht operativ eingebunden.
BIP RIASEC Biografisches Interview
Ergebnis
Neustart in Sozialer Arbeit (B.A.) mit klarer Berufsperspektive im Jugendschutz. Die abgebrochenen Semester werden in der Bewerbung aktiv als Stärke eingesetzt.
05
Hochbegabung

„Unser Kind ist hochbegabt – aber völlig unentschieden."

Tochter 17 Hamburg 3 Termine + IQ-Test
Was Eltern berichten
Abi 1,0 absehbar, drei extrem starke Leistungskurse, Hobbys in Musik und Debattierclub. Genau deshalb lähmt die Studienwahl: Alles geht – also nichts geht entspannt.
Unser Vorgehen
Intelligenzdiagnostik (I-S-T 2000 R) plus Persönlichkeitsprofil. Scanner-Konzept für vielinteressierte Profile, konkrete Multi-Track-Modelle wie Zwei-Fach-Bachelor und Studium plus Artistic Minor.
I-S-T 2000 R NEO-PI-R Scanner-Konzept
Ergebnis
Zwei-Fach-Bachelor Mathematik & Musikwissenschaft mit Auslandssemester-Option. Eltern berichten von deutlich entspannterem Frühstück.
06
Elternrolle

„Sie ist schon 24 und hat noch immer nicht wirklich angefangen."

Tochter 24 Niedersachsen 5 Termine
Was Eltern berichten
Abitur, Au-Pair, abgebrochenes Studium, mehrere Nebenjobs. Die Eltern schwanken zwischen „loslassen" und „längst fällige Klarheit erzwingen" – beides fühlt sich falsch an.
Unser Vorgehen
Konsequenter Fokus auf die Klientin, nicht auf den Familienprozess. Diagnostik, biografische Arbeit und vor allem: Klärung welche Entscheidungen schon getroffen wurden – nur unausgesprochen.
BIP RIASEC Biografische Rekonstruktion
Ergebnis
Ausbildung zur Hebamme mit anschließendem dualen Studium – ein Weg, den sie schon Jahre „irgendwie im Kopf" hatte. Eltern unterstützen jetzt konkret statt diffus.
07
Elternrolle

„Das Abi war nicht das, was wir uns erhofft hatten."

Sohn 19 Rheinland-Pfalz 3 Termine
Was Eltern berichten
Notenschnitt 2,8 – zu schwach für Wunsch-NC-Fach, zu gut für „irgendwas". Die Eltern kämpfen mit eigener Enttäuschung und der Angst, sie nach außen nicht zu verbergen.
Unser Vorgehen
Realistische Einordnung der Note im System (Wartesemester, Zulassungsverfahren, FH-Optionen), parallel Stärkenanalyse zur Neukalibrierung des Selbstbildes des Sohnes.
RIASEC BIP Zulassungs-Briefing
Ergebnis
Start in Wirtschaftspsychologie an einer HAW statt Psychologie (Uni). Die Eltern begreifen rückblickend: Der Umweg war kein Umweg – nur eine weniger prestigeträchtige Abkürzung.
08
Unentschlossenheit

„Duales Studium oder Uni? Wir wissen es schlicht nicht besser."

Tochter 18 Sachsen 2 Termine
Was Eltern berichten
Handwerker-Familie, keine Akademiker:innen im nahen Umfeld. Die Tochter würde gern „was mit Wirtschaft" studieren, die Eltern können die Landschaft Uni/FH/dual schlicht nicht einordnen.
Unser Vorgehen
Persönlichkeits- und Interessenprofil, parallel didaktischer Elternteil: Wie funktioniert das deutsche Hochschulsystem, was heißt dual wirklich, wie sehen Bewerbungsfristen aus.
RIASEC BIP Hochschul-Landkarte
Ergebnis
Duales Studium BWL bei einem mittelständischen Maschinenbauer mit festem Anstellungsvertrag. Eltern sagen heute: „Wir wussten gar nicht, dass es das gibt."
09
Familienkonflikt

„Ich traue mich nicht mehr, das Thema anzusprechen."

Tochter 19 Hessen Familienformat
Was Eltern berichten
Alleinerziehende Mutter, die Tochter reagiert auf jede Frage zur Zukunft gereizt. Eigentlich ist das Verhältnis eng, ausgerechnet dieses Thema bringt es zum Einsturz.
Unser Vorgehen
Externer Rahmen entlastet die Beziehung: die Tochter trifft fremde Fachleute, die Mutter bleibt raus. Erst nach dem Diagnostik-Feedback moderiertes Gespräch zu dritt – freiwillig, nicht erzwungen.
RIASEC NEO-PI-R Familien-Moderation
Ergebnis
Klarer Studienplan, Familienklima deutlich entspannter. Kernlernen: Eltern sind Bezugspersonen, aber nicht die richtigen Berater:innen in dieser Frage.
10
Elternrolle

„Ein Gap Year – oder ein verlorenes Jahr?"

Sohn 18 Wien 2 Termine
Was Eltern berichten
Der Sohn möchte ein Jahr Work & Travel, die Eltern sehen „alle Kommilitonen ziehen vorbei". Die eigentliche Frage: Ist die Pause begründet oder wird sie zur Dauerlösung?
Unser Vorgehen
Kompakte Studienwahl-Diagnostik, Szenario-Arbeit: drei realistische Jahres-Modelle inklusive finanzieller Grob-Modellierung, klare Kriterien für ein bewusstes versus ein ausweichendes Gap Year.
RIASEC Big Five / OCEAN Szenarioanalyse
Ergebnis
Gap Year mit vorab zugesagtem Studienplatz in Psychologie. Der Sohn kehrt mit klarer Richtung zurück – und Eltern konnten das Jahr ohne Bauchschmerzen mittragen.

Fünf Wahrheiten, die Eltern oft erst nach der Beratung laut aussprechen.

Wenn Sie mit uns arbeiten, werden diese Muster fast immer sichtbar – unabhängig davon, wie unterschiedlich die einzelnen Ausgangslagen im Detail aussehen. Sie sind keine Kritik an Eltern. Sie sind Beobachtungen aus 25 Jahren Praxis mit Familien wie Ihrer.

Wer diese Muster früh kennt, spart sich viel Energie, die sonst in Streit am Küchentisch, in ratlosem Schweigen oder in Recherche um Mitternacht verpufft. Deshalb gehören sie in jede Elternberatung – bevor wir über Studiengänge und Hochschulen sprechen.

  • „Keine Ahnung, was ich will" ist fast nie wahr – nur unübersetzt.
  • Ihre Sorge ist berechtigt und trotzdem nicht der beste Ratgeber.
  • Ein Studienabbruch ist oft ein funktionierender Filter, kein Versagen.
  • Externe Moderation rettet Beziehung – und beschleunigt Entscheidungen.
  • Die beste Investition ist ein Plan, der in fünf Jahren noch trägt.
Methodik

Warum Sie als Eltern Vertrauen in unsere Diagnostik haben können.

Wir arbeiten nicht mit Bauchgefühl-Ratschlägen und auch nicht mit Online-Persönlichkeitstests, die 15 Minuten dauern. Grundlage sind normierte, wissenschaftlich validierte Verfahren nach den Standards der DIN 33430 – der deutschen Norm für berufsbezogene Eignungsdiagnostik. Das sind die Kerninstrumente, die wir in jeder Beratung einsetzen:

RIASEC / Holland-Code

Interessenstruktur in sechs Feldern – seit Jahrzehnten der internationale Goldstandard für Studien- und Berufsorientierung.

Big Five / NEO-PI-R

Differenziertes Persönlichkeitsprofil in fünf Hauptdimensionen und 30 Facetten – wissenschaftlich der robusteste Persönlichkeitstest überhaupt.

BIP

Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung – besonders stark bei Studienzweifel, Laufbahnplanung und Führungsperspektiven.

I-S-T 2000 R

Intelligenz-Struktur-Test für die objektive Einordnung kognitiver Leistungsprofile – relevant vor allem bei Hochbegabung, MINT-Wahl und Entscheidungen für Forschungsstudiengänge.

Ablauf

Wann Sie als Eltern eingebunden sind – und wann nicht.

Das Kind wird beraten – Sie als Eltern sind an klar definierten Punkten mit dabei. Das ist kein Zufall, sondern methodisch wichtig: nur so bekommt die Beratung die nötige Offenheit, und nur so tragen Sie die Entscheidung am Ende wirklich mit.

1

Vorgespräch

Kostenlos und unverbindlich, häufig per Telefon. Eltern dürfen anrufen und mitsprechen – die inhaltliche Beratung startet aber erst mit dem jungen Menschen selbst.

2

Diagnostik in Präsenz oder Online

Dauer 5–6 Stunden: strukturierte Interviews, psychologische Übungen und normierte Testverfahren (RIASEC, Big Five, BIP, ggf. I-S-T). Ohne Eltern – das ist methodisch entscheidend.

3

Auswertung & Gutachtenerstellung

Interne Auswertung und schriftliches Gutachten als PDF – Grundlage für Bewerbungen, NC-Verfahren und gezielte Gespräche mit Ihnen als Eltern.

4

Nachgespräch (60–90 Min.)

Ergebnisbesprechung, konkrete Studiengangs- und Bewerbungsoptionen. Eltern oder andere Bezugspersonen sind ausdrücklich eingeladen – auf Wunsch auch moderiert, wenn es bisher Konflikte gab.

Drei Eltern-Konstellationen

Jede Familie ist anders. Dafür haben wir passende Formate.

Ob Sie als Paar, alleinerziehend oder in einer Patchwork-Situation begleiten – die Beratung lässt sich an Ihre familiäre Realität anpassen, ohne dass Sie sich rechtfertigen müssen.

Gemeinsam als Paar

Sie und Ihr Partner wollen Ihr Kind gemeinsam begleiten, sind sich aber über das „Wie" nicht immer einig. Wir bringen Struktur in die Unterschiedlichkeit – und sorgen dafür, dass Ihr Kind nicht zwischen zwei Lagern aufgerieben wird.

  • Gemeinsames Eltern-Briefing vorab
  • Moderiertes Feedbackgespräch zu viert
  • Rollenabgleich Mutter/Vater möglich
Kostenloses Erstgespräch →

Alleinerziehend

Sie tragen die Verantwortung allein und spüren jeden Konflikt doppelt. Genau deshalb ist es hier besonders wertvoll, wenn eine dritte, neutrale Instanz mit Ihrem Kind spricht – und Sie den Druck aus der Beziehung nehmen können.

  • Entlastet festgefahrene Eltern-Kind-Dynamiken
  • Kein zweiter Elternteil als „Berufungsinstanz" nötig
  • Vertraulichkeit auf Wunsch gegenüber Dritten
Termin anfragen →

Patchwork & getrennt lebend

Bonuseltern, ausgezogene Väter, Stiefmütter, WG-Konstellationen – wir begleiten alle Familien-Modelle, die es gibt. Entscheidend ist, wer Bezugsperson ist, nicht wer verheiratet war. Kommunikationswege werden gemeinsam mit Ihnen abgestimmt.

  • Klare Absprache: wer bekommt welche Infos
  • Getrennte Elterntermine möglich
  • Bonuseltern und erweiterte Bezugspersonen einbindbar
Kontakt aufnehmen →
Jan Bohlken, Gründer und Geschäftsführer des Profiling Instituts
Verantwortlich für diese Seite

Jan Bohlken

Gründer & Geschäftsführer, Profiling Institut

Seit über 25 Jahren begleite ich junge Menschen bei ihrer Studien- und Berufswahl – und damit automatisch ihre Eltern. Ich bin selbst Vater und weiß, wie viel Spannung zwischen Fürsorge und Loslassen liegt. Unsere Beratungen sind diagnostisch fundiert, klar und respektvoll gegenüber beiden Seiten – dem jungen Menschen und Ihnen als Eltern. Das Team arbeitet an acht Standorten in Deutschland und Österreich sowie online.

Diplom-Sozioökonom DIN 33430 Mitglied nfb Mitglied DGfK Mitglied dvb
Erreichbar für Sie als Familie

Acht Standorte – und Online, wenn das logistisch einfacher ist.

Gerade im Alltag mit Schulkindern, Berufspendelei und Geschwisterdynamik ist die räumliche Nähe eines Beratungstermins oft entscheidend. Acht Standorte in Deutschland und Österreich – plus vollwertige Online-Beratung, wenn Sie familiär gerade keine Stunde fahren können.

Häufige Elternfragen

Was Mütter und Väter uns regelmäßig fragen – bevor sie sich entscheiden.

Wenn Ihre Frage hier nicht auftaucht, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Ja – sehr gerne sogar. Die meisten Erstanrufe kommen von Eltern. Sie schildern uns die Situation, klären organisatorische Fragen und vereinbaren Termine. Voraussetzung ist jedoch, dass Ihr Kind freiwillig an der Beratung teilnimmt. Gezwungene Klient:innen kommen erfahrungsgemäß nicht in die nötige Offenheit, und wir wollen Ihnen keine teuer bezahlte Alibi-Veranstaltung verkaufen.
Ein häufiger Einstieg ist ein kostenloses Vorgespräch nur für Sie als Eltern – ohne Ihr Kind. Viele junge Menschen lassen sich dann eher auf ein 20-minütiges unverbindliches Online-Kennenlernen mit uns ein, weil der Druck geringer ist als bei einem „Du musst da jetzt hin". Wir haben gute Erfahrungen damit, die Entscheidung dem Jugendlichen selbst zu überlassen, nachdem er uns kurz persönlich erlebt hat.
Das entscheidet Ihr Kind – und das halten wir für richtig. In der Praxis wünschen sich etwa 80 % unserer Klient:innen ausdrücklich, dass Eltern beim Ergebnisfeedback dabei sind und das Gutachten lesen. Falls Ihr Kind bereits volljährig ist, gilt zusätzlich die gesetzliche Schweigepflicht. Wir klären das transparent zu Beginn, damit es später keine Überraschungen gibt.
Das ist eine der häufigsten Konstellationen und kein Hindernis. Wir bieten auf Wunsch ein separates Elternpaargespräch vor dem eigentlichen Diagnostikprozess an, um Ihre unterschiedlichen Sichtweisen zu ordnen. So vermeiden Sie, dass Ihr Kind zwischen zwei Lagern zerrieben wird. Unsere Erfahrung: Sobald klar ist, wessen Ängste hier eigentlich mitspielen, entspannt sich die Eltern-Paar-Dynamik deutlich.
Flexibel und diskret. Sie entscheiden gemeinsam mit Ihrem Kind, wer eingebunden wird und welche Informationen an wen gehen. Wir können sowohl getrennte Elterntermine anbieten als auch ein gemeinsames Abschlussgespräch mit beiden Elternteilen und Ihrem Kind. Bonuseltern, Lebenspartner:innen oder erwachsene Geschwister können auf ausdrücklichen Wunsch ebenfalls dabei sein.
Ja. Wir bieten separate Eltern-Coachings für Situationen an, in denen Sie selbst Orientierung brauchen: Wie spreche ich das Thema an, wie begleite ich ohne zu drängen, wie gehe ich mit einer Studienentscheidung um, die mich persönlich herausfordert. Das ist keine Studienberatung im engeren Sinne, sondern ein elternfokussiertes Coaching – bei Bedarf auch vor, parallel oder nach der Beratung Ihres Kindes.
Je nach Paket liegt die Investition im mittleren bis oberen dreistelligen Eurobereich. Verglichen mit den Kosten eines abgebrochenen oder nicht passenden Studiums – in der Regel mehrere Semester Lebenszeit plus vier- bis fünfstellige Summen an Miete, Lebenshaltung und entgangenem Einkommen – rechnet sich die Relation klar. Eine detaillierte Aufstellung finden Sie auf unserer Seite Private Studienberatung: Kosten & Nutzen.
Nein – aber es bekommt einen geschützten Raum, in dem es zuerst mit uns frei sprechen darf. Was davon Sie als Eltern erfahren, entscheidet Ihr Kind selbst. In über 95 % der Fälle wählen Jugendliche, die meisten Inhalte zu teilen. Umgekehrt schafft gerade dieser geschützte Raum die Ehrlichkeit, die Sie sich als Eltern wünschen – und die im Küchentisch-Gespräch oft nicht entsteht.
Ehrliche Antwort: Das kommt vor. Wenn die Diagnostik ein klares Bild zeichnet, das Ihren Erwartungen widerspricht, haben Sie am Ende ein Gutachten, das Ihr Kind gegen „wohlmeinenden Druck" verteidigen kann – und Sie haben eine fachlich belastbare Grundlage, das eigene Bauchgefühl zu prüfen. Unsere Aufgabe ist nicht, Ihnen zu gefallen, sondern Ihrem Kind eine Studienwahl zu ermöglichen, die in fünf Jahren noch trägt. Das meinen auch Sie, selbst wenn es sich erst einmal unbequem anfühlt.
Der Klassiker ist die Oberstufe (Q11/Q12) – also ein bis eineinhalb Jahre vor dem Abitur. Sinnvoll ist die Beratung aber auch deutlich früher (wenn das Thema Schulwechsel/MSA ansteht) oder deutlich später (Studienzweifel, Abbruch, Quereinstieg mit 25+). „Zu spät" gibt es nicht. Die tragfähige Studien- oder Berufswahl ist in jedem Alter die richtige Investition – und oft ist die Beratung bei Mitte-20-jährigen sogar effizienter als bei Siebzehnjährigen.

Sie sind keine Hobby-Berater:in – und müssen es auch nicht werden.

Sie sind Eltern. Das ist mehr als genug. Die fachliche Studienwahl-Beratung übernehmen wir – Sie bleiben die Person, die Ihr Kind am Ende des Tages anruft, wenn die Entscheidung gefallen ist. Starten Sie mit einem kostenlosen Erstgespräch.