Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit: Ausbildung
Nicht jeder Tourismusberuf verkauft Fernreisen: Kaufleute für Tourismus und Freizeit vermarkten eine Region – sie beraten Gäste vor Ort, entwickeln Angebote, organisieren Veranstaltungen und arbeiten für Kurverwaltungen, Tourismusverbände und Freizeiteinrichtungen.
Kurzüberblick: Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit
Kaufleute für Tourismus und Freizeit vermarkten touristische Angebote einer Region: Sie beraten und betreuen Gäste, entwickeln und kalkulieren Angebote und Pauschalen, organisieren Veranstaltungen, betreuen Werbemittel und Onlinekanäle, arbeiten mit Partnern zusammen und werten Gästezahlen aus.
Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit: Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Die Vergütung ist tariflich geregelt. Der Beruf steht 2025 unter Beobachtung der Bundesagentur für Arbeit. Im Beruf liegt das Medianentgelt bei 3.496 € brutto im Monat (Vollzeit, Bundesagentur für Arbeit).
Alle Eckdaten
| Beruf | Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit |
|---|---|
| Ausbildungsdauer | 3 Jahre, mit Abitur häufig verkürzt |
| Ausbildungsvergütung | Betrieblich oder öffentlicher Tarif |
| Medianentgelt im Beruf | 3.496 € brutto im Monat (Median, Vollzeit; mittlere 50 Prozent 2.848 bis 4.230 €), Bundesagentur für Arbeit |
| Zugang | Meist mittlere Reife oder Abitur |
| Abschluss und Prüfung | Abschlussprüfung vor der IHK |
| Lernorte | Tourismusorganisation oder Freizeiteinrichtung plus Berufsschule |
| Rechtsgrundlage | Ausbildungsverordnung nach BBiG |
| RIASEC-Interessencode | ESC |
| KI-Risiko | 53 Prozent automatisierbar, Platz 141 von 478 |
| Fachkräftelage | laut Bundesagentur für Arbeit unter Beobachtung (2025) |
| Neue Ausbildungsverträge 2025 | 273 (BIBB) |
| Zukunftsscore | Note D, 43 von 100 |
Aufgaben & Arbeitsalltag
Der Alltag mischt Gästekontakt und Büroarbeit: vormittags Beratung am Tresen, nachmittags Angebotsplanung, Pressetexte oder Veranstaltungsorganisation. Prägend ist die Saisonalität – in der Hauptsaison auch an Wochenenden.
Gäste beraten
Auskunft zu Angeboten, Unterkünften, Wegen und Veranstaltungen geben.
Angebote entwickeln
Pauschalen und Themenangebote konzipieren und kalkulieren.
Veranstaltungen organisieren
Feste, Fuhrungen und Aktionen planen und durchführen.
Marketing betreuen
Prospekte, Website, soziale Medien und Pressearbeit pflegen.
Partner koordinieren
Mit Betrieben, Gemeinden und Anbietern zusammenarbeiten.
Auswerten
Gästezahlen, Übernachtungen und Resonanz erfassen und auswerten.
Die Region als Produkt
Anders als im Reisebüro verkaufen Sie nicht Reisen an ferne Orte, sondern machen eine Region attraktiv: Angebote entwickeln, Partner zusammenbringen, Gäste betreuen. Das verbindet Marketing, Organisation und Servicearbeit.
Saison prägt den Rhythmus
In der Hauptsaison ist viel los – auch an Wochenenden und Feiertagen. In der Nebensaison liegt der Schwerpunkt auf Planung, Konzeption und Auswertung. Wer diesen Wechsel mag, findet ihn abwechslungsreich.
Öffentliche Träger sind häufig
Viele Arbeitgeber sind kommunal oder verbandlich organisiert – Kurverwaltungen, Tourismusverbände, Gemeinden. Dort gilt oft der öffentliche Tarif mit geregelten Bedingungen.
Digitale Kanäle gewinnen
Sichtbarkeit entsteht heute über Website, Bewertungsportale und soziale Medien. Wer Texte schreiben, Bilder auswählen und Kanäle betreuen kann, ist besonders gefragt.
Ausbildungsinhalte: Was in den drei Jahren vermittelt wird
Destinationskunde
Region, Sehenswürdigkeiten, Infrastruktur und Zielgruppen.
Gästeservice
Beratung, Beschwerden, Barrierefreiheit und Servicequalität.
Angebotsentwicklung
Pauschalen, Themenrouten, Kalkulation und Preisgestaltung.
Veranstaltungsorganisation
Planung, Genehmigungen, Ablauf, Sicherheit und Nachbereitung.
Marketing
Zielgruppen, Werbemittel, Website, soziale Medien und Presse.
Vertrieb und Buchung
Buchungssysteme, Vermittlung, Provisionen und Abrechnung.
Recht
Reise- und Vertragsrecht, Datenschutz und Veranstaltungsrecht.
Steuerung
Kennzahlen, Übernachtungsstatistik, Budget und Auswertung.
Passt dieser Beruf zu dir?
Der Beruf verlangt Freundlichkeit, Organisationstalent und Freude an der eigenen Region. Genau diese Passungsfrage lässt sich nicht am Schreibtisch beantworten. In einer Berufsberatung wird sie mit wissenschaftlich validierten Verfahren geprüft – bevor eine Bewerbung geschrieben wird.
Formale Voraussetzungen
- Meist mittlere Reife oder Abitur
- Gute Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift
- Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil
- Sicherer Umgang mit dem Computer
- Bereitschaft zu Wochenenddiensten
- Interesse an der eigenen Region
Persönliche Eigenschaften
- Freundlichkeit im täglichen Gästekontakt
- Organisationstalent bei Veranstaltungen
- Kreativität bei Angeboten und Texten
- Belastbarkeit in der Hauptsaison
- Teamfähigkeit mit vielen Partnern
- Serviceorientierung auch bei Beschwerden
RIASEC-Profil: ESC – Enterprising · Social · Conventional
Der Beruf verbindet vermarktende und organisierende Tätigkeit (E) mit Beratung und Betreuung von Gästen (S) sowie kaufmännischer Abwicklung und Auswertung (C).
Ein A-Anteil kommt durch Texte, Bildauswahl und Angebotsgestaltung hinzu. Ihren persönlichen Code ermitteln Sie kostenlos im Berufswahltest für Schüler.
Die eigene Region vermarkten?
Gäste, Angebote und Veranstaltungen. Der Berufswahltest hilft weiter.
Gehalt: Vergütung in der Ausbildung & Einstiegsgehalt
Die Vergütung wird betrieblich oder bei kommunalen Trägern nach öffentlichem Tarif gezahlt.
Vergütung und Profil nach Arbeitgeber
Fragen Sie, ob der Arbeitgeber tarifgebunden ist – bei kommunalen Trägern gelten oft öffentliche Tarife mit besseren Bedingungen. Fragen Sie zudem, wie stark Sie in Marketing und Veranstaltungen eingebunden werden.
Einstiegsgehalt nach der Ausbildung
Nach der Ausbildung führen Wege ins Destinationsmanagement, in Marketing und Veranstaltungsorganisation – sowie über ein Studium in die Tourismuswirtschaft.
Ausbildungsablauf: Von der Auskunft zur Angebotsentwicklung
Die dreijährige Ausbildung führt von Gästeservice und Destinationskunde über Veranstaltungen bis zu Marketing und Auswertung.
Grundlagen
Destinationskunde, Gästeservice, Buchungssysteme und Kaufmännisches.
Angebote und Events
Pauschalen kalkulieren, Veranstaltungen planen und Partner einbinden.
Etwa nach der Hälfte
Schriftliche Aufgaben über die bisherigen Inhalte.
Marketing und Steuerung
Kanäle, Presse, Recht, Kennzahlen und Auswertung.
Abschlussprüfung
Schriftliche Teile sowie ein Fachgespräch.
Karrierewege: Destination, Marketing, Studium
Die interessantesten Wege führen dorthin, wo Konzepte und Kampagnen entstehen. Weil diese Wege sehr unterschiedliche Anforderungen stellen, lohnt eine frühe Standortbestimmung – etwa in einer Berufsberatung mit diagnostischer Grundlage.
Destinationsmanagement
Der zentrale Weg.
- Angebotsentwicklung für die Region
- Kooperation mit Leistungsträgern
- Budget- und Projektverantwortung
- Strategische Positionierung
Marketing und Kommunikation
Gefragte Vertiefung.
- Online- und Social-Media-Marketing
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Content und Bildredaktion
- Kampagnenplanung
Veranstaltungen und Events
Operativer Schwerpunkt.
- Veranstaltungsorganisation
- Messebeteiligungen
- Fuhrungen und Erlebnisangebote
- Sicherheitskonzepte
Fortbildung und Studium
Mit Erfahrung möglich.
- Fachwirt/in im Tourismus
- B.A. Tourismusmanagement
- Destinationsmanagement
- Marketing
Pro & Contra: Stärken und Herausforderungen des Berufs
Ein abwechslungsreicher Tourismusberuf mit Regionsbezug – und ausgeprägter Saisonalität.
Was für den Beruf spricht
- Vielseitige Mischung aus Service, Marketing und Organisation
- Bei kommunalen Trägern öffentlicher Tarif
- Arbeit in der eigenen Region
- Veranstaltungen als sichtbares Ergebnis
- Digitale Kompetenzen sind gefragt
- Klare Wege ins Destinationsmanagement
Was Sie wissen sollten
- Saisonspitzen mit Wochenenddiensten
- Vergütung außerhalb des Tarifs eher mittel
- Abhängigkeit von Wetter und Konjunktur
- Beschwerden gehören zum Alltag
- Kleine Teams mit breitem Aufgabenzuschnitt
- Standorte oft in ländlichen Regionen
Tourismus und Freizeit vs. Tourismuskaufmann vs. Veranstaltungskaufmann
Drei Berufe im Tourismus- und Eventbereich.
Einschätzung unserer Berater

Jan Bohlken
Gründer & Geschäftsführer Profiling Institut · Dipl.-Sozioökonom
„Der entscheidende Unterschied zum Reisebüro: Sie verkaufen keine Reisen in die Ferne, sondern machen eine Region attraktiv. Wirtschaftlich interessant ist, dass viele Arbeitgeber kommunal organisiert sind – Kurverwaltungen, Gemeinden, Verbände. Dort gilt häufig der öffentliche Tarif mit geregelten Bedingungen. Fragen Sie im Bewerbungsgespräch danach.“

Raphaela Peitsch
Diplom-Psychologin · Fachlicher Beirat
Einstellungstest Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit: Was im Auswahlverfahren geprüft wird
In Gastronomie und Hotellerie ist ein schriftlicher Einstellungstest vor allem bei Hotelketten und Systemgastronomie üblich. Geprüft werden Rechnen mit Mengen und Preisen, Sprache und Allgemeinwissen – dazu zählt das Auftreten im Gespräch.
Typische Schwerpunkte im Einstellungstest für Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit – redaktionelle Einschätzung nach Berufsfeld. Verbindlich ist, was der Betrieb in der Einladung mitteilt.
Diese Testteile sollten Sie üben
- Persönlichkeitsfragebogen – Fragen zu Arbeitsweise, Belastbarkeit und Teamverhalten – ohne richtige Antworten, aber mit Kontrollskalen.
- Rechnen – Typisch für diesen Beruf: Mengen, Preise und Dreisatz. Meist ohne Taschenrechner und mit knapper Zeit.
- Rechtschreibung und Sprache – Diktat, Lückentext oder Fehlersuche – das/dass, Kommas und Groß- und Kleinschreibung sind die häufigsten Fehlerquellen.
- Konzentration und Merkfähigkeit – Zeichen zählen, Daten abgleichen, Listen merken – einfache Aufgaben in großer Zahl, bei denen Tempo und Sorgfalt zählen.
Typischer Zugang: Meist mittlere Reife oder Abitur. Die Aufgaben liegen dann häufig auf Oberstufenniveau, besonders in Mathematik und Logik.
Die Konkurrenz ist spürbar: 2025 standen bundesweit 48 unversorgten Bewerbern ohne Alternative nur 39 unbesetzte Plätze gegenüber. Betriebe können auswählen, und der Einstellungstest ist oft die erste Hürde – hier zahlt sich Vorbereitung besonders aus. (Quelle: BIBB, Erhebung zum 30.09.2025)
Das typische Interessenprofil für diesen Beruf ist ESC – vor allem unternehmerisch und sozial. Genau solche Interessen fragen viele Betriebe im Persönlichkeits- und Interessenteil des Einstellungstests ab. Ob Ihr eigenes Profil passt, zeigt der kostenlose Berufswahltest.
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Trainer mit über 160 Aufgaben aus allen Testteilen. Ohne Anmeldung, mit Lösungsweg zu jeder Aufgabe.
Zukunftsaussichten Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit: Wie robust ist der Beruf?
Vier belastbare Kennzahlen statt Bauchgefühl – und ein daraus errechneter Zukunftsscore. Alle Werte stammen aus amtlichen Quellen oder aus unserer eigenen, offengelegten Auswertung.
Der Beruf liegt im oberen Mittelfeld. Ein erheblicher Teil der Tätigkeiten ist gut beschreibbar und wird bereits heute von Software unterstützt. Wer in diesem Beruf startet, sollte früh in die Bereiche gehen, die nicht automatisierbar sind: Beratung, Steuerung, Sonderfälle und die Verantwortung für das Ergebnis. Wichtig bleibt die Leserichtung: Der Wert misst, was technisch möglich wäre, nicht was ein Betrieb tatsächlich tut. Kosten, Tarif, Regulierung und Kundenerwartung entscheiden mit. Die Bundesagentur für Arbeit führt die Berufsgruppe „Tourismuskaufleute“ 2025 nicht als Engpassberuf, aber unter Beobachtung – auf eine gemeldete Stelle kommen rechnerisch 3,9 Arbeitsuchende. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist seit 2019 um 32,1 % gesunken – der Jahrgang schrumpft schneller als der Ausbildungsmarkt insgesamt.
Methodik. Zukunftsscore: KI-Risiko (invertiert) 45 %, Fachkräftelage 35 %, Entwicklung der Ausbildungsverträge 20 %; A+ ab 85, A ab 76, B+ ab 68, B ab 60, C+ ab 52, C ab 44, darunter D. Der Ausbildungsmarkt wird bewusst nur informativ ausgewiesen und fließt nicht in den Score ein.
Quellen: Automatisierbarkeit – eigene Auswertung von 478 Berufen auf Basis von IAB, ZEW/Frey-Osborne und WEF, Methodik im Automatisierbarkeits-Check. Fachkräftelage – Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025. Ausbildungsverträge und Ausbildungsmarkt – BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September 2025. Stand: September 2026.
Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit – FAQ
Die Blickrichtung. Der Tourismuskaufmann vermittelt und veranstaltet Reisen zu anderen Zielen – im Reisebüro oder bei einem Veranstalter. Kaufleute für Tourismus und Freizeit vermarkten dagegen die eigene Region: Sie betreuen Gäste vor Ort, entwickeln regionale Angebote und organisieren Veranstaltungen.
Ja, das ist üblich. Mit Abitur oder Fachhochschulreife wird die Ausbildungszeit häufig um sechs bis zwölf Monate verkürzt; bei guten Leistungen ist zudem eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung möglich. Die Entscheidung treffen Betrieb und zuständige Kammer gemeinsam. Sprechen Sie das Thema früh an – es sollte vor Vertragsabschluss geklärt sein.
Für Ausbildungsverhältnisse, die 2026 beginnen, beträgt die Mindestausbildungsvergütung nach § 17 BBiG 724 € im ersten, 854 € im zweiten und 977 € im dritten Ausbildungsjahr. Im Handwerk gelten häufig Innungstarife, die darüber liegen; die Unterschiede zwischen Gewerken und Regionen sind allerdings erheblich.
In sehr unterschiedlichen Einrichtungen: Tourist-Informationen, Kurverwaltungen, Tourismusverbände und Gemeinden, daneben in Freizeitparks, Bädern, Museen und Erlebniseinrichtungen. Viele Arbeitgeber sind kommunal organisiert; dort gelten häufig öffentliche Tarife mit geregelten Arbeitsbedingungen.
Deutlich spürbar. In der Hauptsaison – je nach Region Sommer oder Winter – ist der Gästeandrang hoch, und Dienste an Wochenenden und Feiertagen gehören dazu. In der Nebensaison verschiebt sich die Arbeit zu Planung, Konzeption, Marketing und Auswertung. Dieser Wechsel prägt den Jahresrhythmus.
Zweigeteilt. Ein Teil ist Gästekontakt am Tresen oder Telefon – Auskünfte, Buchungen, Beschwerden. Der andere Teil ist Büroarbeit: Angebote kalkulieren, Texte schreiben, Veranstaltungen vorbereiten, Statistiken auswerten. In kleinen Teams wechseln beide Bereiche oft mehrfach täglich – das macht den Beruf abwechslungsreich.
Ein gebündeltes Angebot aus mehreren Leistungen zu einem Gesamtpreis – etwa Übernachtung, Eintritt und Fuhrung. Der Reiz liegt darin, dass Gäste ein fertiges Erlebnis buchen können. Für die Kalkulation müssen Einkaufspreise der Partner, Provisionen und Marge stimmen – und rechtlich gelten je nach Ausgestaltung besondere Vorgaben.
Meist die mittlere Reife oder das Abitur. Wichtig sind gute Ausdrucksfähigkeit für Beratung und Texte sowie Freude am Umgang mit Menschen. Fremdsprachenkenntnisse sind ein deutlicher Vorteil, weil auch internationale Gäste betreut werden.
Mehr, als der Name vermuten lässt. Zur Arbeit gehören Prospekte, Website, soziale Medien und Pressetexte ebenso wie die Pflege von Bildmaterial und Einträgen in Portalen. Weil viele Gäste sich online informieren und bewerten, ist digitale Sichtbarkeit heute ein Kernthema der Destinationsarbeit.
Solide, aber regional unterschiedlich. Tourismus ist für viele Regionen ein wichtiger Wirtschaftszweig, und die Vermarktung wird zunehmend professionell betrieben. Gefragt sind besonders digitale Kompetenzen für Website, Bewertungsportale und soziale Medien. Die Stellen liegen häufig in ländlichen Regionen.
Vor der Bewerbung Klarheit gewinnen
Ein vielseitiger Tourismusberuf mit Regionsbezug. Ob das Profil passt, klären wir mit wissenschaftlich validierter Diagnostik nach DIN 33430. An sieben Standorten oder online.
Weiterführende Themen
Quellen & Methodik
- Ausbildungsverordnung Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit nach dem Berufsbildungsgesetz; dreijährige duale Ausbildung mit IHK-Abschluss.
- Tätigkeitsschwerpunkt: Vermarktung regionaler touristischer Angebote einschließlich Gästeberatung, Angebotsentwicklung und Veranstaltungsorganisation.
- Abgrenzung: Tourismuskaufleute vermitteln Reisen zu anderen Zielen, während dieser Beruf die eigene Destination vermarktet.
- Arbeitgeberstruktur: häufig kommunale Träger wie Kurverwaltungen, Gemeinden und Tourismusverbände mit öffentlicher Tarifbindung.
- § 17 BBiG zur Mindestausbildungsvergütung 2026 (724 / 854 / 977 €).
- RIASEC-Modell nach John L. Holland (1997): „Making Vocational Choices“, 3. Auflage, PAR.