RIASEC · Kostenlos · Sofort-Ergebnis

Berufswahltest für Schüler kostenlos RIASEC / Holland-Code in 5 Minuten – ab Klasse 8 bis Abitur

Beantworte 30 wissenschaftliche Fragen (5 pro Dimension) und erhalte deinen persönlichen Holland-Code mit passenden Berufsfeldern. Das RIASEC-Modell ist der weltweite Goldstandard der Berufsorientierung – auch BERUFENET der Bundesagentur arbeitet damit. Anonym, ohne Anmeldung, ca. 5 Minuten.

Nicht mehr in der Schule? Dieser Test ist auf Schüler und Abiturienten zugeschnitten. Für Berufstätige ab 25 gibt es den Berufswahltest für Erwachsene mit 36 Fragen und Auswertung für die berufliche Neuorientierung. Alle Berufswahltests im Vergleich.
DIN 33430 ca. 5 Minuten Anonym & DSGVO 56.000+ Tests 4,93 ★ (205) Ab Klasse 8 7 Standorte
Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Geprüft von Jan Bohlken, Diplom-Sozioökonom (DIN 33430)
Jan Bohlken, Gründer Profiling Institut
Test entwickelt von Jan Bohlken
Diplom-Sozioökonom · DIN 33430 zertifiziert · 25 J. Berufsberatung · 10.000+ beratene Schüler & Abiturienten
4,9
Ø (205)
25+
Jahre
7
Städte
Wissenschaftlich fundiert

RIASEC-Modell von John Holland (1959/1977) – der weltweite Goldstandard der Berufsorientierung. Konsistenz bis .91, auch von BERUFENET genutzt.

5 Minuten, 30 Fragen

5 Fragen pro Dimension. Sofortige Auswertung mit 3-Buchstaben-Holland-Code und konkreten Berufsempfehlungen.

DSGVO-konform & anonym

Keine Anmeldung, keine E-Mail, keine Datenspeicherung. Beliebig oft wiederholbar.

Welcher Beruf passt zu mir? So beantwortet dein Testergebnis die Frage

„Welcher Beruf passt zu mir?“ ist die Frage, mit der jede Berufswahl anfängt – und die einzige, die dir niemand von außen abnehmen kann. Ein Test beantwortet sie nicht, aber er macht sie deutlich enger.

Der Berufswahltest oben misst deine Interessen – nicht dein Können und nicht deinen Charakter. Das klingt nach einer Einschränkung, ist aber genau der Punkt: Von allen messbaren Merkmalen sagen Interessen am zuverlässigsten voraus, ob jemand in einem Beruf langfristig zufrieden bleibt. Wer wissen will, welcher Beruf zu ihm passt, fängt deshalb sinnvollerweise hier an – und nicht bei Noten oder Gehaltstabellen.

Dein Ergebnis ist ein Holland-Code aus drei Buchstaben. Er ist keine Berufsempfehlung, sondern ein Suchschlüssel: Die Bundesagentur für Arbeit ordnet Ausbildungsberufe und Studiengänge nach demselben Modell. Mit deinem Code filterst du aus über 300 Ausbildungsberufen die zwanzig oder dreißig heraus, die überhaupt zu deinem Profil passen. Damit wird aus der Frage „Welcher Beruf passt zu mir?“ eine Liste, die du tatsächlich durchgehen kannst.

Was der Test nicht leistet: Er sagt dir nicht, ob du einen Beruf auch kannst. Interesse an Technik ersetzt kein räumliches Vorstellungsvermögen, Interesse an Medizin keine Belastbarkeit. Die Frage „Welcher Beruf passt zu mir?“ hat zwei Hälften – die eine beantwortest du oben in fünf Minuten, die andere beantwortet eine Eignungsdiagnostik nach DIN 33430 mit Leistungs- und Persönlichkeitsverfahren.

Für eine erste Richtung reicht die erste Hälfte meistens aus. Eng wird es, wenn zwei sehr unterschiedliche Richtungen gleich stark herauskommen, wenn Elternwunsch und eigenes Ergebnis auseinanderlaufen oder wenn eine teure Entscheidung ansteht – ein Studienort, ein Ausbildungsvertrag, ein Jahr im Ausland. Dann lohnt sich der zweite Schritt.

Der praktische Weg sieht so aus: Test machen, Holland-Code notieren, damit in die Übersicht aller Ausbildungsberufe gehen und drei bis fünf Berufe herausschreiben, deren Beschreibung dich beim Lesen nicht langweilt. Jede Detailseite dort nennt Aufgaben, Ausbildungsdauer, Vergütung und ein Zukunftsprofil mit KI-Risiko und Fachkräftelage. Wer danach immer noch schwankt, klärt die offene Hälfte in einer Berufsberatung – mit Verfahren, die mehr messen als Interessen.


Berufswahltest im Steckbrief: 30 Fragen, RIASEC, 5 Minuten

Der Berufswahltest für Schüler des Profiling Instituts arbeitet mit 30 Fragen nach dem RIASEC-Modell, dauert rund 5 Minuten und liefert ohne Anmeldung den persönlichen Holland-Code mit den dazu passenden Berufen. Entwickelt wurde er von einem nach DIN 33430 zertifizierten Institut für Eignungsdiagnostik.

Alle Eckdaten auf einen Blick
AnbieterProfiling Institut
VerfahrenBerufswahltest für Schüler und Abiturienten
ModellRIASEC-Modell nach John L. Holland
Anzahl Fragen30, fünf je Interessendimension
Dauerrund 5 Minuten
Anmeldungnicht erforderlich
Auswertungsofort und anonym im Browser
Kosten0 Euro, vollständig kostenlos
Ergebnispersönlicher Holland-Code und passende Berufsfelder
Fachliche GrundlageEignungsdiagnostik nach DIN 33430
ZielgruppeSchülerinnen und Schüler ab Klasse 8 bis zum Abitur

Was ist ein Berufswahltest für Schüler – und was unterscheidet RIASEC?

Ein Berufswahltest ist ein psychologisches Instrument, das deine beruflichen Interessen systematisch erfasst. Anders als Leistungstests (IQ) oder Persönlichkeitstests (Big Five) misst er nicht, was du kannst oder wie du bist, sondern was dich antreibt. Und das ist der mit Abstand verlässlichste Prediktor für langfristige Berufszufriedenheit.

Das RIASEC-Modell wurde 1959 von John Holland entwickelt und ist seit über 60 Jahren der internationale Goldstandard der Berufsorientierung. Es unterteilt berufliche Interessen in sechs Grundtypen: Realistisch, Investigativ, Artistisch, Sozial, Enterprising und Conventionell. Dein persönliches Profil ist die Kombination aller sechs – dargestellt als 3-Buchstaben-Holland-Code deiner drei stärksten Dimensionen.

Der große Vorteil: Die Bundesagentur für Arbeit (BERUFENET) nutzt RIASEC-Codes zur systematischen Zuordnung von Ausbildungsberufen und Studiengängen. Dein Testergebnis ist also kein abstrakter Wert, sondern ein direkter Kompass für konkrete Berufsrecherche.

Für Schüler ab Klasse 8 ist RIASEC besonders geeignet: Meta-Analysen zeigen, dass berufliche Interessen ab der Adoleszenz erstaunlich stabil bleiben (Low et al. 2005). Was du mit 15 magst, magst du mit 25 meist immer noch – deshalb lohnt sich die Orientierung früh.

6RIASEC-
Dimensionen
720mögliche
Holland-Codes
30Fragen
(5 je Dimension)
.91max. Konsistenz
(Holland 1977)

Die sechs RIASEC-Typen ausführlich erklärt

Jede Dimension beschreibt ein Interessensspektrum. Dein persönliches Profil zeigt, wo deine Schwerpunkte liegen. Wichtig: Kein Typ ist besser als ein anderer – alle führen zu erfüllenden Berufen. Entscheidend ist die Passung zwischen deinem Profil und deinem Beruf.

R

Realistisch (Doers)

Theoretisch · Bürobasiert
Praktisch · Handwerklich · Technisch

Realistische Typen sind „Macher" – sie arbeiten gern mit den Händen, mit Maschinen, mit konkreten Objekten. Sie brauchen sichtbare Ergebnisse und ziehen Werkstätten, Baustellen oder Außeneinsätze dem Schreibtisch vor. Technisches Verständnis, körperliche Belastbarkeit und pragmatisches Denken sind ihre Stärken.

Typische Stärken

  • Technisches und handwerkliches Geschick
  • Ausdauer bei körperlicher Arbeit
  • Pragmatische Problemlösung
  • Umgang mit Werkzeugen und Maschinen
  • Robustheit in anspruchsvollen Umgebungen

Typische Arbeitsumgebungen

  • Werkstätten und Produktionsstätten
  • Baustellen und Außeneinsätze
  • Landwirtschaft und Forstwirtschaft
  • Labore mit praktischem Fokus
  • Technische Betriebe und Werkhallen
Berufsbeispiele: Mechatroniker · Kfz-Mechatroniker · Elektriker · Bautechniker · Pilot · Forstwirt · Landwirt · Zimmerer · Anlagenmechaniker · Feuerwehrmann · Rettungssanitäter · Koch
I

Investigativ (Thinkers)

Handelnd · Umsetzungsorientiert
Analytisch · Forschend · Wissenschaftlich

Investigative Typen sind „Denker" – sie lieben es, Dinge zu verstehen, zu hinterfragen und zu analysieren. Wissenschaft, Mathematik, Informatik und datenorientierte Disziplinen sind ihr natürliches Terrain. Sie brauchen intellektuelle Herausforderungen und Zeit zur Vertiefung.

Typische Stärken

  • Ausgeprägtes analytisches Denken
  • Hohe intellektuelle Neugier
  • Systematisches Problemlösen
  • Umgang mit komplexen Daten
  • Kritisches Hinterfragen

Typische Arbeitsumgebungen

  • Forschungseinrichtungen und Universitäten
  • Technische Labore
  • IT- und Data-Science-Teams
  • Klinische Forschung
  • Think Tanks und Beratungshäuser
Berufsbeispiele: Softwareentwickler · Data Analyst · Arzt · Physiker · Mathematiker · Biologe · Chemiker · Ingenieur · Statistiker · Marktforscher · Astronom · Wissenschaftsjournalist
A

Artistisch (Creators)

Regelbasiert · Strukturiert
Kreativ · Ausdrucksstark · Originell

Artistische Typen sind „Schöpfer" – sie brauchen Raum für Selbstausdruck und kreative Entfaltung. Design, Musik, Schreiben, Film oder bildende Kunst sind ihre Welten. Routine und rigide Strukturen engen sie ein; Freiheit und Originalität lassen sie aufblühen.

Typische Stärken

  • Ausgeprägte Kreativität und Originalität
  • Starkes ästhetisches Gespür
  • Hohe Ausdrucksfähigkeit
  • Innovatives, unkonventionelles Denken
  • Sensibilität für Formen und Sprache

Typische Arbeitsumgebungen

  • Kreativagenturen und Ateliers
  • Verlagshäuser und Redaktionen
  • Film- und TV-Produktion
  • Theater, Oper, Musikbranche
  • Architekturbüros und Studios
Berufsbeispiele: Grafikdesigner · Mediengestalter · Journalist · UX-Designer · Architekt · Game-Designer · Fotograf · Modedesigner · Musiker · Autor · Schauspieler · Innenarchitekt
S

Sozial (Helpers)

Sachorientiert · Unabhängig
Menschenzugewandt · Helfend · Empathisch

Soziale Typen sind „Helfer" – sie gewinnen Energie aus dem direkten Kontakt mit Menschen. Lehren, beraten, pflegen, betreuen: Der Mehrwert, den sie für andere schaffen, ist ihre wichtigste Motivationsquelle. Empathie und Kommunikationsstärke sind ihre Kernkompetenzen.

Typische Stärken

  • Hohe Empathie und Einfühlungsvermögen
  • Natürliche Kommunikationsstärke
  • Teamfähigkeit und Kooperation
  • Geduld im Umgang mit Menschen
  • Motivation durch Sinnstiftung

Typische Arbeitsumgebungen

  • Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen
  • Krankenhäuser, Pflegeheime, Praxen
  • Beratungsstellen und Sozialdienste
  • NGOs und Verbände
  • HR-Abteilungen und Coaching-Praxen
Berufsbeispiele: Erzieher · Lehrer · Psychologe · Sozialarbeiter · Pflegefachkraft · Ergotherapeut · Logopäde · Heilpädagoge · Coach · HR-Manager · Physiotherapeut · Hebamme
E

Enterprising (Persuaders)

Kooperativ · Fachorientiert
Führend · Überzeugend · Ehrgeizig

Enterprising Typen sind „Überzeuger" – sie übernehmen gern Verantwortung, führen, verkaufen, verhandeln. Wettbewerb und Erfolgserlebnisse treiben sie an. Sie möchten Ergebnisse erzielen, andere für ihre Ideen gewinnen und Einfluss nehmen. Risiko empfinden sie als Chance.

Typische Stärken

  • Durchsetzungsvermögen und Überzeugungskraft
  • Führungsinstinkt und Verantwortungsbereitschaft
  • Rhetorische Stärke
  • Risikobereitschaft und Unternehmergeist
  • Zielorientierung und Ehrgeiz

Typische Arbeitsumgebungen

  • Unternehmen mit Führungshierarchien
  • Vertriebs- und Sales-Abteilungen
  • Startups und Gründerzentren
  • Politische Institutionen
  • Kanzleien und Consulting-Firmen
Berufsbeispiele: Betriebswirt · Vertriebsmanager · Jurist · Unternehmer · PR-Manager · Politologe · Immobilienmakler · Event-Manager · Versicherungskaufmann · Bankkaufmann · Marketing-Leiter · Steuerberater
C

Konventionell (Organizers)

Spontan · Flexibel · Improvisierend
Strukturiert · Genau · Zuverlässig

Konventionelle Typen sind „Ordner" – sie lieben klare Strukturen, saubere Prozesse, Zahlen und Verlässlichkeit. Sie sind die unverzichtbaren Anker in jedem Team: pflichtbewusst, detailgenau, pünktlich. Verwaltung, Buchhaltung, Controlling oder Logistik sind ihre natürlichen Felder.

Typische Stärken

  • Hohe Genauigkeit und Detailorientierung
  • Zuverlässigkeit und Pflichtbewusstsein
  • Stärke bei Zahlen und Daten
  • Effizienz in strukturierten Abläufen
  • Ausdauer bei Routinearbeit

Typische Arbeitsumgebungen

  • Banken und Versicherungen
  • Behörden und öffentliche Verwaltung
  • Buchhaltung und Controlling
  • Rechtsabteilungen und Kanzleien
  • Logistik und Disposition
Berufsbeispiele: Buchhalter · Steuerfachangestellter · Bankkaufmann · Verwaltungsfachangestellter · Logistiker · Controller · IT-Administrator · Versicherungskaufmann · Notarfachangestellter · Archivar

Wissenschaftliche Grundlagen: Warum RIASEC der Goldstandard ist

Das Holland-Modell ist das am besten untersuchte Berufswahl-Instrument der Welt. Hunderte Studien haben seine Struktur repliziert und seine Vorhersagekraft belegt.

Wichtige Forschungsmeilensteine

  • 1959 – Holland: Erstmalige Beschreibung der sechs Interessentypen (R, I, A, S, E, C) in „A Theory of Vocational Choice"
  • 1977 – Holland: Formalisierung des Hexagon-Modells mit Konsistenz-, Differenziertheits- und Kongruenz-Konzept
  • 1985 – Tracey & Rounds: Faktorenanalytische Bestätigung der hexagonalen Struktur in großen US-Stichproben
  • 1993 – Tracey & Rounds: Kulturübergreifende Replikation der Hexagon-Struktur in Asien, Europa und Lateinamerika
  • 1997 – Donnay: Metaanalyse zur prädiktiven Validität – RIASEC-Kongruenz sagt Berufszufriedenheit und Verbleib im Beruf vorher
  • 2005 – Low et al.: Metaanalyse zur Stabilität beruflicher Interessen – hohe Konsistenz von der Adoleszenz bis zum Erwachsenenalter
  • 2010 – Nauta: Review „The Development, Evolution, and Status of Holland's Theory" – RIASEC bleibt das einflussreichste Berufswahlmodell

Kennwerte des RIASEC-Modells

Interne Konsistenz (Cronbachs α)
α ≈ .80–.91
Test-Retest-Reliabilität
r ≈ .70–.85
Stabilität über Jahre (Low 2005)
r ≈ .60–.75
Prädiktive Validität (Berufswahl)
r ≈ .25–.40
Kulturübergreifend repliziert
30+ Nationen
Mögliche Holland-Codes
720

Quellen: Holland (1959, 1977, 1997), Tracey & Rounds (1993), Donnay (1997), Low et al. (2005), Nauta (2010), Su et al. (2009).

Das Holland-Hexagon: Warum die Anordnung kein Zufall ist

John Holland ordnete die sechs Typen nicht willkürlich, sondern empirisch begründet in einem Sechseck an. Benachbarte Typen sind sich ähnlich (hohe Konsistenz), gegenüberliegende Typen maximal verschieden.

RIASEC-Hexagon nach John Holland (1977) R Realistisch I Investigativ A Artistisch S Sozial E Enterprising C Konventionell

Konsistenz: Benachbarte Typen (z.B. R und I) sind einander ähnlich. Ein Code wie RIC ist konsistent – die drei Buchstaben liegen nah beieinander. RSA dagegen ist inkonsistent – solche Profile sind seltener und brauchen meist persönliche Beratung.

Gegensätze: Gegenüberliegende Typen sind maximal verschieden: R ↔ S (Dinge vs. Menschen), I ↔ E (Denken vs. Überzeugen), A ↔ C (Freiheit vs. Struktur). Menschen mit starken Werten in gegenüberliegenden Typen erleben oft innere Spannung bei der Berufswahl.

Differenziertheit: Je klarer sich dein stärkster Typ von den anderen abhebt, desto eindeutiger die Orientierung. Flache Profile (alles etwa gleich) deuten auf Generalistentypen hin – flexibel, aber entscheidungsschwerer.

Holland-Code-Kombinations-Matrix: 30 typische Profil-Berufe

Dein Holland-Code zeigt die drei stärksten Dimensionen. Diese Matrix listet für 30 wichtige Zweier-Kombinationen konkrete Schnittstellenberufe. Suche die Zelle, die deine zwei stärksten Typen verbindet.

Stark ↓ / Kombiniert → R – Realistisch I – Investigativ A – Artistisch S – Sozial E – Enterprising C – Konventionell
R – Realistisch Klassischer PraktikerKfz-Mechatroniker · Schreiner · Landwirt Technischer ForscherIngenieur · Biotechniker · Laborant Technischer GestalterIndustriedesigner · Restaurator · Goldschmied Praktischer HelferRettungssanitäter · Physiotherapeut · Feuerwehrmann Handwerks-UnternehmerBauleiter · Selbst. Handwerksmeister Technischer OrganisatorLogistiker · CNC-Fachkraft · Disponent
I – Investigativ Technischer ForscherIngenieur · Biotechniker · Laborant Klassischer WissenschaftlerArzt · Physiker · Data Scientist · Mathematiker Kreativer AnalytikerArchitekt · UX-Researcher · Wissenschaftsjournalist Diagnostischer HelferPsychologe · Tierarzt · Kinderarzt Strategischer BeraterUnternehmensberater · Marktforscher · Investment-Analyst Präziser AnalystStatistiker · Biometriker · Qualitätsingenieur
A – Artistisch Technischer GestalterIndustriedesigner · Restaurator · Goldschmied Kreativer AnalytikerArchitekt · UX-Researcher · Wissenschaftsjournalist Klassischer KreativerGrafikdesigner · Musiker · Schauspieler · Fotograf Kreativer PädagogeMusiklehrer · Kunsttherapeut · Ergotherapeut Kreativer UnternehmerArt Director · Galerist · Modedesigner · PR-Manager Strukturierter GestalterMediengestalter · Verlagsassistent · Redakteur
S – Sozial Praktischer HelferRettungssanitäter · Physiotherapeut · Feuerwehrmann Diagnostischer HelferPsychologe · Tierarzt · Kinderarzt Kreativer PädagogeMusiklehrer · Kunsttherapeut · Ergotherapeut Klassischer SozialerErzieher · Sozialarbeiter · Pflegefachkraft · Lehrer Führender SozialprofiSchulleiter · HR-Leitung · NGO-Manager Verwaltender SozialerSozialsekretär · Personalsachbearbeiter · Gesundheitsamt
E – Enterprising Handwerks-UnternehmerBauleiter · Selbst. Handwerksmeister Strategischer BeraterUnternehmensberater · Marktforscher · Investment-Analyst Kreativer UnternehmerArt Director · Galerist · Modedesigner · PR-Manager Führender SozialprofiSchulleiter · HR-Leitung · NGO-Manager Klassischer UnternehmerGeschäftsführer · Vertriebsleiter · Jurist · Politiker Business-OrganisatorController · Steuerberater · Bankkaufmann
C – Konventionell Technischer OrganisatorLogistiker · CNC-Fachkraft · Disponent Präziser AnalystStatistiker · Biometriker · Qualitätsingenieur Strukturierter GestalterMediengestalter · Verlagsassistent · Redakteur Verwaltender SozialerSozialsekretär · Personalsachbearbeiter · Gesundheitsamt Business-OrganisatorController · Steuerberater · Bankkaufmann Klassischer OrganisatorBuchhalter · Verwaltungsfachangestellter · Notarfachangestellter

Die Profilkombinationen sind exemplarisch und ersetzen keine individuelle Beratung. Für fundierte Entscheidungen empfehlen wir die Berufsberatung für Schüler nach DIN 33430.

Vergleich: Berufswahltests für Schüler 2026

Es gibt viele Berufswahltests online – aber die Qualität unterscheidet sich massiv. Hier die wichtigsten Angebote im direkten Vergleich.

Kriterium Profiling Institut RIASEC Check-U (Bundesagentur) Geva-Test Plakos Berufstest
ModellRIASEC HollandRIASEC + KompetenzenEigenes VerfahrenInteressentest
Dauer5 Minuten60–120 Minuten2 Stunden10–15 Minuten
Fragen30 (5 pro Dimension)ca. 200ca. 20060
KostenKostenlosKostenlosab 99 €Kostenlos
RegistrierungNeinJa (BA-Konto)JaTeilweise
Holland-CodeJa, direktIndirektNeinTeilweise
DIN 33430KonformKonformTeilweiseNein
Professionelle NachberatungOptionalBA-BeraterZusatzkostenNein
Beste EignungSchnelle Orientierung mit TiefeUmfassende ErstorientierungTiefendiagnostik + GutachtenGamified Schnelltest

Empfehlung: Kombiniere beide kostenlosen Tests. Unser RIASEC-Test gibt dir in 5 Minuten einen klaren Holland-Code – perfekt für die erste Orientierung. Anschließend ergänzt du das mit dem Check-U der Bundesagentur für eine umfassendere Analyse. Bei wichtigen Entscheidungen bietet die DIN-33430-Berufsberatung die fundierteste Grundlage.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Berufswahltest in der Schulzeit?

Berufsorientierung ist kein einmaliger Akt, sondern ein Prozess. Die Bundesagentur für Arbeit empfiehlt den Start ab Klasse 8 – hier findest du die wichtigsten Meilensteine.

Klasse 8–9

Erste Orientierung

Idealer Einstieg: Erste Interessen erkennen, breites Berufsspektrum kennenlernen, Praktika sinnvoll auswählen. Der Test gibt eine grobe Richtung.

Klasse 9–10

Vor dem Schulabschluss

Realschüler und Hauptschüler sollten den Test vor dem MSA wiederholen. Jetzt zählt: Ausbildung, weiterführende Schule oder FOS?

Klasse 11

Einstieg Oberstufe

Leistungskurse stehen an – Fachrichtung muss zu Interessen passen. Test als Entscheidungshilfe bei der LK-Wahl und für erste Studien-Recherche.

Klasse 12–13

Vor dem Abitur

Konkrete Studiengangs- und Ausbildungsauswahl. Holland-Code + BERUFENET + Studienwahltest = optimale Vorbereitung.

Die 15 Berufsfelder der Bundesagentur mit Holland-Zuordnung

BERUFENET – die offizielle Berufsdatenbank der Bundesagentur – gruppiert alle Ausbildungsberufe und Studiengänge in 15 Berufsfelder. Jedes Feld lässt sich einem dominanten RIASEC-Typen zuordnen.

Land-, Forst- und TierwirtschaftRIC
Produktion & FertigungRCI
Bau, Architektur, VermessungRIA
Naturwissenschaft & InformatikIRE
Gesundheit & MedizinISR
Soziales & PädagogikSAE
Wirtschaft & VerwaltungCES
Kaufmännische DienstleistungenECS
Verkehr & LogistikRCE
IT & ComputerICR
Kunst, Kultur & GestaltungAIS
Medien, Presse & JournalismusAIE
Recht & VerwaltungECI
Dienstleistung & TourismusSEC
Umwelt & NachhaltigkeitIRS

Wichtig: Ein Berufsfeld umfasst viele Einzelberufe mit unterschiedlichen Akzenten. Die Holland-Zuordnung zeigt den dominanten Typus – individuelle Berufe können abweichen. Nutze BERUFENET, um zu deinem Code konkrete Ausbildungsberufe und Studiengänge zu finden.

Für wen ist der Berufswahltest geeignet?

Realschüler vor dem MSA

Ausbildung, FOS oder weiterführende Schule? Der Test zeigt, welche Richtung zu deinen Interessen passt. Ideal: Klasse 9–10.

Gymnasiasten Oberstufe

Leistungskurs-Wahl und erste Studien-Recherche fallen leichter, wenn du deinen Holland-Code kennst. Ergänzend: Studienwahltest.

Abiturienten vor Studium/Ausbildung

Entscheidung zwischen Uni, FH, Ausbildung oder duales Studium. Holland-Code + BERUFENET geben konkrete Optionen.

Unentschlossene & Grübler

Wenn du zwischen mehreren Optionen schwankst, zeigt der Code die unterschwellige Präferenz. Ein klarer Startpunkt.

Gap-Year-Rückkehrer

Nach FSJ, Work & Travel oder Auslandsaufenthalt haben sich Perspektiven verschoben. Neuer Test, neuer Standort.

Eltern für Gespräch mit Kind

Als Gesprächsgrundlage zuhause. Macht den Dialog „Was willst du werden?" weniger abstrakt und deutlich konkreter.

Hinweis für Erwachsene: Für berufliche Neuorientierung ab 30 empfehlen wir unseren separaten Berufswahltest für Erwachsene mit berufserfahrungs-spezifischen Empfehlungen.

Wie interpretierst du deinen Holland-Code richtig?

Ein Testergebnis entfaltet seinen vollen Wert erst durch richtige Interpretation. Diese sechs Prinzipien helfen dir dabei.

01
Der erste Buchstabe zählt am meisten

Dein dominanter Typ ist der wichtigste – er prägt deinen natürlichen Arbeitsstil. Die folgenden zwei qualifizieren und spezifizieren.

02
Code als Ganzes betrachten

IAS, RIC oder SEC haben völlig unterschiedliche Berufsprofile. Lies den Code als Dreiklang, nicht als drei isolierte Buchstaben.

03
Konsistenz beachten

Sind deine drei Buchstaben im Hexagon benachbart (z.B. RIC)? Dann ist dein Profil konsistent – die Orientierung fällt leichter.

04
Differenziertheit prüfen

Hebt sich dein stärkster Typ klar ab? Oder sind alle Werte ähnlich hoch? Flache Profile = Generalistentyp, scharfe Profile = Spezialistentyp.

05
Kein Wert ist „besser"

Jeder RIASEC-Typ führt zu erfüllenden Berufen. Auch hohe C- oder R-Werte sind wertvoll – sie passen zu anderen, nicht schlechteren Berufen.

06
Test ist Einstieg, nicht Endstation

Nutze den Code als Suchraster für BERUFENET, Praktika und Gespräche. Endgültige Entscheidungen treffen Menschen, nicht Algorithmen.

Berufswahltest oder Studienwahltest – welcher ist der richtige für dich?

Beide Tests ergänzen sich, aber haben unterschiedliche Schwerpunkte. Hier die klare Abgrenzung:

Diese Seite

Berufswahltest (RIASEC)

Richtig für dich, wenn: Du noch nicht weißt, ob du eine Ausbildung oder ein Studium machen willst. Oder wenn du offen bist für beide Wege und eine möglichst breite Berufspalette erkunden möchtest.

Misst: Deine beruflichen Grundinteressen – unabhängig vom Bildungsweg. Das Ergebnis passt gleichermaßen zu Ausbildungsberufen wie zu Studiengängen.

Ideal für: Realschüler, Hauptschüler, unentschlossene Abiturienten, Gap-Year-Rückkehrer, alle ab Klasse 8.

Alternative

Studienwahltest

Richtig für dich, wenn: Du bereits weißt, dass du studieren willst und nun den passenden Studiengang suchst. Die 20.000+ deutschen Studiengänge brauchen eine strukturierte Vorauswahl.

Misst: Deine Präferenzen für Fachbereiche (MINT, Wirtschaft, Geisteswissenschaften, Sozial, Gesundheit, Kunst). Das Ergebnis zeigt konkrete Studienrichtungen.

Ideal für: Gymnasiasten ab Klasse 11, Abiturienten mit Studienwunsch. Jetzt Studienwahltest starten →

Tipp: Mach beide Tests hintereinander, wenn du schon im Abitur bist – das schärft das Bild deutlich. Der Berufswahltest klärt das „Was passt zu mir?", der Studienwahltest das „Welche Fachrichtung konkret?".

Der Fahrplan

Von der ersten Frage zur Entscheidung – in acht Schritten

So sieht der Weg aus, den wir in der Beratung mit Schülerinnen und Schülern gehen. Du kannst die ersten sieben Schritte komplett allein gehen – der achte ist der Notausgang, falls du feststeckst.

Der 8-Schritte-Plan zur Berufswahl im Überblick 1 Selbstanalyse 2 Test machen 3 Berufsfelder 4 Praktikum 5 Alternativen 6 Entscheidung 7 Zukunftscheck 8 Beratung Deine Wahl
Realistischer Zeitrahmen: vier bis zwölf Wochen – je nachdem, wie schnell du an Praktikumsplätze kommst.

Diese Seite richtet sich an Schüler, Abiturienten und Berufseinsteiger

Hier findest du den 8-Schritte-Plan und den RIASEC-Berufswahltest für deine erste Berufswahl nach dem Schulabschluss. Wenn du als Erwachsener bereits berufstätig bist und dich neu orientieren möchtest – etwa nach einer Kündigung, einer Überlastungsphase oder in der Lebensmitte – dann führt dich der Ratgeber Welcher Beruf passt zu mir? für Erwachsene in Neuorientierung schneller ans Ziel. Den Gesamtüberblick über Umschulung, Quereinstieg und Karriereanker gibt der Hub berufliche Neuorientierung.

Zur Seite für Erwachsene

Je nach Schulabschluss

Welche Ausbildung passt zu mir? Deine Optionen nach dem Schulabschluss

Die Frage „Was soll ich werden?“ beantwortet sich je nach Schulabschluss unterschiedlich – nicht weil Hauptschüler weniger Möglichkeiten hätten, sondern weil der nächste sinnvolle Schritt ein anderer ist. Rechtlich schreibt kaum ein dualer Ausbildungsberuf einen bestimmten Abschluss vor; entscheidend sind Eignung und Betrieb. Die folgenden Karten zeigen deinen konkreten Startpunkt – jeweils mit passenden Berufsprofilen zum Weiterlesen.

Hauptschulabschluss 200+

Was soll ich werden mit Hauptschulabschluss?

Über 200 anerkannte Ausbildungsberufe stehen dir offen – vor allem in Handwerk, Pflege, Gastronomie, Lagerlogistik und Einzelhandel. Dein Engagement und deine Soft Skills zählen dabei mehr als die Abschlussnote. Typische Einstiege sind Kraftfahrzeugmechatroniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Koch, Verkäufer oder Maler und Lackierer.

  • RIASEC-Test machen und Stärken benennen können
  • Schnupperpraktikum in den zwei stärksten Berufsfeldern
  • Über Meister und Fachwirt sind später auch höhere Abschlüsse erreichbar
Realschulabschluss / Mittlere Reife 324

Was soll ich werden mit mittlerer Reife?

Mit Realschulabschluss sind nahezu alle 324 anerkannten Ausbildungsberufe zugänglich – von Fachinformatiker über Bankkaufmann und Industriekaufmann bis Mechatroniker oder Medizinische Fachangestellte. Über Berufskolleg, Meister oder Fachwirt bleibt der Weg an die Hochschule jederzeit offen.

  • Alle kaufmännischen und IT-Berufe zugänglich
  • Fachhochschulreife über das Berufskolleg erreichbar
  • Meister verdienen laut BIBB im Mittel mehr als viele Bachelor-Absolventen
Fachabitur / Fachhochschulreife FH

Was soll ich werden mit Fachabitur?

Das Fachabitur öffnet alle Fachhochschulen und dualen Hochschulen. Besonders attraktiv ist das duale Studium in BWL, Ingenieurwesen, Sozialer Arbeit oder Informatik. Gleichzeitig bleiben sämtliche Ausbildungsberufe zugänglich – welche Studienrichtungen zu welchen Interessen passen, zeigt die Übersicht der Studienfelder.

  • Alle FH- und dualen Studiengänge zugänglich
  • Duales Studium verbindet Vergütung und Hochschulabschluss
  • Unsicher bei der Fächerwahl? Die Studienberatung ordnet ein
Abitur / Allgemeine Hochschulreife Alle

Was soll ich werden nach dem Abitur?

Das Abitur öffnet alle Türen – und genau das ist die Schwierigkeit. Rund 21.000 Studiengänge plus alle Ausbildungsberufe stehen zur Wahl; diese Freiheit ist der häufigste Auslöser von Entscheidungsparalyse. Einen strukturierten Überblick geben die Seiten nach dem Abitur und Ausbildung nach dem Abitur, ergänzt um die Abitur-Checkliste weiter unten.

  • Alle Studiengänge und alle Ausbildungsberufe zugänglich
  • RIASEC-Test zuerst – bevor Studiengänge verglichen werden
  • Studienwahl-Hub für Hochschulwahl, NC und Fristen
Wichtig: Der Schulabschluss ist ein Startpunkt, keine Decke. Das deutsche Bildungssystem ist über Meister, Fachwirt, Berufskolleg und berufsbegleitendes Studium außergewöhnlich durchlässig. Niemand ist durch seinen Abschluss dauerhaft festgelegt – wohl aber durch seinen nächsten Schritt. Mach ihn bewusst, notfalls mit Unterstützung aus der Berufsberatung.

Warum jetzt handeln?

Drei Zahlen, die deine Berufswahl 2026 realistisch machen

Die Arbeitswelt verändert sich so tiefgreifend wie seit der Industrialisierung nicht mehr. Wer heute eine fundierte Berufswahl trifft, hat einen echten Startvorteil – und wer sie dem Zufall überlässt, zahlt später mit verlorenen Jahren. Wie stark einzelne Berufe vom technologischen Wandel betroffen sind, zeigt unser Ratgeber KI und Beruf.

78 Mio.

neue Arbeitsplätze entstehen weltweit bis 2030 durch Technologie und grüne Transformation – ein Nettowachstum trotz gleichzeitiger Automatisierung von 92 Millionen Stellen.

WEF Future of Jobs Report 2025

324

anerkannte Ausbildungsberufe plus rund 21.000 Studiengänge. Die Fülle der Optionen ist selbst ein Orientierungsproblem – strukturierte Berufsorientierung ist nötiger denn je.

BIBB Verzeichnis 2026 / Datenreport 2024

73.400

Ausbildungsplätze blieben zuletzt unbesetzt – bei rund 494.000 neuen Verträgen. Bewerber mit klarem Profil haben damit eine starke Verhandlungsposition.

Bundesagentur für Arbeit

Das Risiko der Fehlentscheidung: Laut BIBB wechselt rund jeder dritte Auszubildende mindestens einmal den Betrieb oder die Fachrichtung, und auch rund 28 Prozent der Bachelor-Studierenden brechen ihr Studium ab. Wie ein Ausstieg konstruktiv verläuft, beschreibt der Ratgeber Studienabbruch. Ein strukturierter Entscheidungsprozess reduziert dieses Risiko erheblich – und spart dir Monate verlorener Zeit.

Schritt 1 von 8

Selbstanalyse: den richtigen Beruf finden beginnt bei dir

Bevor du anfängst, Berufe zu googeln oder Gehaltsvergleiche zu lesen, brauchst du ein klares Bild von dir selbst. Der größte Fehler bei der Berufswahl besteht darin, bei der Außenwelt zu starten statt bei der Innenwelt. Die Forschung von John L. Holland zeigt seit Jahrzehnten dasselbe Muster: Menschen sind dann zufrieden und produktiv, wenn Berufsumfeld und Interessentyp zusammenpassen. Genau dieses Prinzip liegt auch unserem Persönlichkeitstest und der Potenzialanalyse zugrunde.

Flow & Interessen
  • Was machst du, wenn du die Zeit vergisst?
  • Welche Schulfächer lagen dir spielend leicht?
  • Über welche Themen könntest du stundenlang reden?
Stärken & Feedback
  • Für welche Leistungen wirst du regelmäßig gelobt?
  • In welchen Rollen fühlst du dich am stärksten?
  • Was fällt dir leicht, das andere schwer finden?
Arbeitsweise & Umfeld
  • Fokussiert allein oder nah am Menschen?
  • Büro, Werkstatt, freie Natur oder Kreativstudio?
  • Strukturierte Abläufe oder maximale Freiheit?
Werte & Zukunft
  • Sicherheit, Sinn, Freiheit oder Status – was wiegt am meisten?
  • Wo willst du in zehn Jahren stehen?
  • Wie viel Einkommensrisiko willst du tragen?
Profi-Tipp aus der Beratungspraxis: Schreibe deine Antworten mit der Hand auf Papier, nicht digital. Handschriftliche Reflexion aktiviert unbewusste Präferenzen stärker. Vergleiche deine Notizen nach einer Woche: Was hat sich bestätigt? Genau dort liegt in aller Regel dein Kern-Interessenprofil. Wer diesen Prozess systematisch vertiefen möchte, findet in der Karriereplanung die passenden Werkzeuge – einschließlich der Arbeit mit Karriereankern.

Wenn gerade gar nichts passt

„Ich weiß nicht, was ich beruflich machen soll“ – was dann?

Wer diesen Satz sagt, hat fast nie ein Informationsproblem, sondern ein Auswahlproblem. 324 Ausbildungsberufe und über 21.000 Studiengänge sind zu viel für eine Bauchentscheidung. Aus über 10.000 Beratungen kennen wir drei Muster – und für jedes gibt es einen ersten Schritt, der heute machbar ist.

„Mich interessiert nichts“

Das stimmt fast nie. Interessen zeigen sich im Tun, nicht im Nachdenken. Beantworte drei Fragen schriftlich: Womit vergeht dir die Zeit schnell? Wofür fragen dich andere um Hilfe? Was hast du zuletzt freiwillig gelernt? Das ist das Rohmaterial deines Interessenprofils.

„Mich interessiert zu vieles“

Kein Mangel, sondern fehlende Priorisierung. Dein RIASEC-Code bringt deine Interessen in eine Rangfolge und reduziert das Feld auf zwei bis drei Berufsfelder. Alles andere bleibt Hobby oder späterer Nebenweg – nicht verloren, nur nicht zuerst.

„Ich habe Angst, mich falsch zu entscheiden“

Die häufigste Blockade – und die mit dem größten Denkfehler. Du entscheidest nicht über 40 Berufsjahre, sondern über die nächsten zwei bis drei. Meister, Fachwirt, Berufskolleg und berufsbegleitendes Studium halten dir jeden Weg danach offen.

Wenn du nicht weißt, was du arbeiten sollst, ist der falsche erste Schritt, weiter Berufslisten zu lesen. Der richtige ist ein Datenpunkt über dich selbst: Der Kurzcheck oben auf dieser Seite dauert zwei Minuten und liefert dir einen konkreten Startpunkt statt eines diffusen Gefühls. Ein Berufswunsch entsteht selten aus dem Nichts – er entsteht, wenn ein vages Interesse zum ersten Mal einen Namen bekommt.

Altersgerechte Orientierung

Was soll ich werden mit 16, 17 oder 18? – dein Alter macht einen Unterschied

Die verfügbaren Optionen, der Zeitdruck und die sinnvollen nächsten Schritte unterscheiden sich deutlich je nach Alter und Schuljahr. Diese drei Phasen haben sich in der Beratung bewährt:

16

Erste Orientierung, kein Druck

Mit 16 ist es völlig normal, noch keine Antwort zu haben. Jetzt ist die Zeit für Schnupperpraktika, einen ersten Berufswahltest und das Erkunden von Berufsfeldern. Nutze diese Phase für Exploration statt Festlegung.

  • Schulpraktikum organisieren, Eltern und Lehrkräfte befragen
17

Fokussieren und testen

Mit 17 solltest du deine drei stärksten Berufsfelder kennen und mit Praxis prüfen. Wer eine Ausbildung anstrebt, stellt erste Anfragen bereits im Jahr vor dem Schulabschluss – passende Profile findest du in der Berufeübersicht.

  • Mindestens ein Praktikum, Bewerbung vorbereiten
18+

Entscheiden und bewerben

Mit 18 – meist im Abiturjahr – muss eine konkrete Entscheidung fallen. Ausbildungsplätze, NC-Fristen und duale Programme haben klare Deadlines. Wer schwankt, holt sich jetzt Unterstützung über die Berufsberatung oder die Studienberatung.

  • Entscheidung bis Sommer, Bewerbungen einreichen
Entscheidungsdruck ist normal. Laut BIBB fühlt sich rund die Hälfte bis zwei Drittel aller Jugendlichen beim Schulabschluss unsicher über den eigenen Weg. Du bist damit in guter Gesellschaft – und der folgende Berufswahltest ist ein belastbarer erster Schritt aus dieser Unsicherheit heraus.

Schritt 3 von 8

Berufsfelder im Überblick: von 324 Berufen zu deiner Vorauswahl

Berufsfelder sind der schnellste Filter, um aus 324 anerkannten Ausbildungsberufen eine überschaubare Auswahl zu machen. Jedes Feld führt zu einem eigenen Hub mit Vergütungsdaten, RIASEC-Profilen und dem Reformstand 2026. Suche dir die zwei Felder heraus, die am besten zu deinem Code passen – und lies dort drei bis fünf konkrete Berufsprofile.

IT & Digital

Acht Profile rund um Software, Netzwerke und Daten. Einstiege: Fachinformatiker, Systemintegration, IT-System-Elektroniker, MATSE.

Kaufmännisch & Verwaltung

32 Berufe von Büro bis Justiz. Einstiege: Büromanagement, Industriekaufmann, Steuerfachangestellte, Verwaltungsfachangestellte.

Handwerk

81 Berufe vom Bäcker bis zum Geigenbau. Einstiege: Tischler, Bäcker, Friseur, Maler und Lackierer.

Metall & Maschinenbau

60 Industrieberufe mit starker Tarifbindung: Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker, Werkzeugmechaniker.

Gesundheit & Pflege

27 Berufe mit dem höchsten Fachkräftebedarf: Pflegefachfrau, MFA, Notfallsanitäter, Augenoptiker.

Bau & Architektur

46 Berufe am und um das Gebäude: Maurer, Zimmerer, Bauzeichner, Dachdecker.

Handel & Logistik

19 Berufe entlang der Lieferkette: Fachkraft für Lagerlogistik, Einzelhandel, Berufskraftfahrer, Fachlagerist.

Gastronomie & Tourismus

19 Berufe mit früher Verantwortung: Koch, Hotelfachmann, Fachkraft Küche, Restaurantfachmann.

Agrar & Natur

23 grüne Berufe im Freien: Landwirt, Gärtner sowie Forst-, Tier- und Umweltberufe.

Wer statt eines Ausbildungsberufs ein Studium anstrebt, findet die entsprechende Systematik in der Übersicht der Studienfelder. Und wer wissen will, welche Zielpositionen sich nach Ausbildung oder Studium erreichen lassen, findet über 70 Karriereziele in unseren Berufsbildern.

Marktdaten 2025/2026

Top-20 Ausbildungsberufe: die gefragtesten Berufe 2026 im Überblick

Diese Rangliste beruht auf den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen laut BIBB-Datenreport und den Bewerberzahlen der Bundesagentur für Arbeit. Beliebt bedeutet nicht automatisch „richtig für dich“ – nutze die Liste als Marktorientierung und gleiche sie mit deinem RIASEC-Code ab. Jeder Beruf führt zum vollständigen Profil mit Aufgaben, Vergütung, Prüfungsstruktur und Karrierewegen.

RangAusbildungsberufBerufsfeldVergütung 1. LJRIASEC
01Kraftfahrzeugmechatroniker/inMetall & Maschinenbau800–1.300 €RIC
02Kaufmann/-frau für BüromanagementKaufmännisch990–1.270 €CES
03Verkäufer/inHandel & Logistik750–1.020 €ESC
04Fachinformatiker/inIT & Digital1.020–1.270 €ICR
05Medizinische/r Fachangestellte/rGesundheit & Pflege920–1.090 €SCE
06Kaufmann/-frau im EinzelhandelHandel & Logistik950–1.100 €ESC
07Industriekaufmann/-frauKaufmännisch1.040–1.220 €CES
08Elektroniker/in Energie- und GebäudetechnikElektro & Energie900–1.250 €RIC
09Anlagenmechaniker/in SHKMetall & Maschinenbau840–1.180 €RIC
10Zahnmedizinische/r Fachangestellte/rGesundheit & Pflege880–1.050 €SCE
11Pflegefachfrau/-mannGesundheit & Pflege1.190–1.350 €SIR
12Groß- und AußenhandelsmanagementHandel & Logistik1.000–1.230 €ECS
13Fachkraft für LagerlogistikHandel & Logistik1.000–1.180 €RCE
14Mechatroniker/inMetall & Maschinenbau1.050–1.290 €RIC
15Bankkaufmann/-frauKaufmännisch1.100–1.280 €CES
16Industriemechaniker/inMetall & Maschinenbau1.050–1.290 €RIC
17Koch/KöchinGastronomie850–1.100 €RES
18Steuerfachangestellte/rKaufmännisch950–1.200 €CSE
19IT-System-Elektroniker/inIT & Digital1.020–1.270 €RIC
20Verwaltungsfachangestellte/rKaufmännisch1.090–1.180 €CSE

Quellen: BIBB-Datenreport (Neuabschlüsse), BIBB-Vergütungserhebung sowie Tarifwerke IG Metall, TVAöD und TVöD. Bandbreiten gerundet; regionale und tarifliche Unterschiede sind erheblich. Vollständige Datenlage in den jeweiligen Berufsprofilen unter Ausbildungsberufe A–Z.

Von den Top 20 zur vollständigen Übersicht: Im Hub alle Ausbildungsberufe von A bis Z findest du 368 Profile mit Interessenfilter, Berufsfeldfilter und Schulabschlussfilter – darunter 144 ausführliche Detailseiten mit Vergütung, Prüfungsablauf und Aufstiegswegen. Wer den umgekehrten Weg gehen will – erst das Karriereziel, dann der Einstieg – startet bei den Berufsbildern.

Schritt 4 von 8

Praxis schlägt Theorie: so bekommst du echte Einblicke

Kein Test, kein Buch und kein Ratgeber ersetzt die direkte Berufserfahrung. Ein Praktikum ist ein kostenloser Belastungstest für deine Zukunft: Es kostet dich zwei Wochen und kann dir zwei Jahre ersparen. BIBB-Untersuchungen zeigen, dass Jugendliche mit Praktikumserfahrung ihre Ausbildung deutlich seltener abbrechen.

Schnupperpraktikum

Ein bis drei Tage, ideal für die erste Orientierung. Oft ab Klasse 9 und ohne großen Bewerbungsaufwand möglich.

Schulpraktikum

Zwei bis vier Wochen echter Arbeitsalltag – die beste Methode, um ein Berufsfeld realistisch zu testen.

Freiwilligendienst

FSJ oder Bundesfreiwilligendienst über zwölf Monate: ideal für soziale und pflegerische Berufe und als Wartesemester anerkannt.

Ferien- und Nebenjob

Erster Eindruck von Arbeitsrealität, Verlässlichkeit und Teamarbeit – ab 15 Jahren umsetzbar und ein Pluspunkt in jeder Bewerbung.

So holst du das Maximum aus einem Praktikum: Notiere am Ende jedes Tages drei Beobachtungen – was hat dich energetisiert, was hat dich ausgelaugt, was hat dich überrascht? Frage außerdem mindestens eine Person nach ihrem Weg in den Beruf. Diese Notizen sind später Gold wert, sowohl für deine Entscheidung als auch für dein Beratungsgespräch.

Schritt 5 von 8

Den richtigen Job finden: deine Alternativen als Schulabgänger

Die binäre Frage „Studium oder Ausbildung?“ wird der Vielfalt des deutschen Bildungssystems nicht gerecht. Tatsächlich stehen dir mindestens sechs Wege offen – und mehrere davon lassen sich später miteinander kombinieren.

Kombination

Duales Studium

Theorie an der Hochschule, Praxis im Betrieb, Vergütung von Beginn an. Beliebt in BWL, Informatik, Ingenieurwesen und Gesundheitswirtschaft – alle Details im Ratgeber duales Studium.

Aufstieg

Ausbildung plus Weiterbildung

Erst die solide Basis in einem anerkannten Ausbildungsberuf, dann Meister, Fachwirt oder Techniker. Meisterabsolventen verdienen laut BIBB im Mittel mehr als viele Bachelor-Absolventen.

Klassisch

Studium

Der richtige Weg für theoretisch-analytische Profile. Welche Fachrichtung zu welchen Interessen passt, klärt der Studienwahl-Hub samt Studienfeldern.

Nach dem Abi

Ausbildung nach dem Abitur

Immer mehr Abiturienten wählen bewusst die duale Ausbildung – wegen früher Verantwortung, Vergütung und klarer Aufstiegswege. Alle Argumente und passenden Berufe stehen im Ratgeber Ausbildung nach dem Abitur.

Erfahrung

Freiwilligendienst oder Orientierungsjahr

FSJ, Bundesfreiwilligendienst, Work and Travel oder ein strukturiertes Gap Year: bewusst geplant bringt ein Jahr oft mehr Klarheit als weitere Monate Recherche. Weitere Optionen zeigt die Übersicht nach dem Abitur.

Mut

Selbstständigkeit

Eigene Ideen umsetzen und Marktlücken nutzen – für den Interessentyp E häufig die authentischste Lösung, in der Praxis meist nach einer ersten Ausbildung und mit betriebswirtschaftlicher Grundlage.

Entscheidungshilfe

Ausbildung, Studium oder duales Studium? – der direkte Vergleich

Das ist die häufigste Paralysefrage nach dem Schulabschluss. Die Antwort hängt von deinem Interessenprofil, deinen Lebenszielen und deiner Risikobereitschaft ab – nicht vom gesellschaftlichen Ansehen eines Abschlusses.

Ausbildung, duales Studium und Studium im Vergleich nach Dauer, Vergütung und Praxisanteil Praxisanteil, Vergütung und Dauer im Vergleich Ausbildung Praxis 60–70 % · 800–1.300 € · 2–3,5 Jahre Duales Studium Praxis ca. 50 % · 900–1.200 € · 3–4 Jahre Studium Praxis gering · keine Vergütung · 3–5 Jahre Balkenlänge = Praxisanteil während der Ausbildungs- bzw. Studienzeit
Kein Weg ist besser – nur passender. Viel Praxis und frühes Einkommen sprechen für die Ausbildung, hohe theoretische Tiefe für das Studium, die Kombination für das duale Modell.
KriteriumAusbildung (dual)Studium (Vollzeit)Duales Studium
Dauer2–3,5 Jahre3–5 Jahre (Bachelor/Master)3–4 Jahre
Vergütung während der Ausbildungja, ca. 800–1.300 €/Monatnein (ggf. BAföG)ja, ca. 900–1.200 €/Monat
Einstiegsgehalt nach Abschlussca. 28.000–38.000 €/Jahrca. 36.000–52.000 €/Jahrca. 40.000–55.000 €/Jahr
Langfristiges Einkommenspotenzialhoch (Meister und Fachwirt stark)hoch (je nach Fach)sehr hoch
Praxisanteilsehr hoch (60–70 %)gering (Praktika separat)sehr hoch (ca. 50 %)
Theoretische Tiefemittelsehr hochhoch
WeiterbildungswegeMeister, Fachwirt, Techniker, späteres StudiumMaster, Promotion, MBAMaster, Führungslaufbahn
Passt zu RIASEC-TypR, C, S (praxisnah)I, A, E (theoretisch)E, I, C (strukturiert, ambitioniert)
Finanzielles Risikosehr geringmittel (Studienkredit, Abbruchrisiko)gering
Bewerbungsaufwandmittel, ganzjährig möglichhoch (NC, Zulassung, Fristen)hoch (Doppelbewerbung, früh)

Quellen: BIBB-Datenreport, Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit sowie Gehaltserhebungen 2025/2026. Werte gerundet und branchenabhängig. Vertiefend: Studienwahl, Studienberatung und Ausbildungsberufe.

Zweifel schon im Studium? Ein Abbruch ist kein Scheitern, sondern häufig eine späte Korrektur einer zu früh getroffenen Entscheidung. Wie der Übergang vom Studium in eine Ausbildung gelingt und welche Anrechnungen möglich sind, erklärt der Ratgeber Studienabbruch.

Schritt 6 von 8

Berufsfindung: die finale Entscheidung mit acht bewährten Methoden

Du hast dich analysiert, den Test gemacht, Berufsfelder erkundet und Praxis gesammelt. Jetzt gilt es, aus deinen Favoriten eine Entscheidung zu machen. Diese acht Methoden nutzen wir auch in der Karriereplanung mit Erwachsenen – sie funktionieren in jeder Lebensphase.

01

Nutzwertanalyse

Berufe nach gewichteten Kriterien wie Gehalt, Interesse, Standort und Zukunft punkten und ranken.

02

Pro-Contra-Liste

Schnelle Gegenüberstellung aller Argumente für und gegen jede verbleibende Option.

03

SWOT-Analyse

Eigene Stärken und Schwächen mit den Chancen und Risiken des Marktes abgleichen.

04

Entscheidungsbaum

Folgen von Schlüsselentscheidungen Schritt für Schritt bis zum Ende durchdenken.

05

Kopf, Herz, Bauch

Logik, Werte und Intuition getrennt befragen – stimmen alle drei überein, ist die Entscheidung stabil.

06

ABC-Analyse

Favoriten (A), Alternativen (B) und Notfalloptionen (C) klar sortieren und schriftlich festhalten.

07

Zehn-Jahres-Perspektive

Stell dir vor, du bist 30: Wie sieht ein typischer Arbeitstag in diesem Beruf konkret aus?

08

Worst-Case-Analyse

Was ist das Schlimmste, das passieren kann – und wie leicht ließe es sich korrigieren?

Schritt 7 von 8

Zukunftsberufe: diese Berufe haben 2030 und danach echte Chancen

Berufe mit hoher Empathie, kreativem Problemlösen oder nicht standardisierter Handarbeit sind am schwersten zu automatisieren – und damit die robustesten Berufswahlen für Schulabgänger. Wie stark dein Wunschberuf betroffen ist, prüfst du direkt im KI-Risiko-Check; den Gesamtüberblick liefert der Ratgeber KI und Beruf.

Wachstumsfelder bis 2030: Pflege, Elektro und Energie, IT, Erziehung und Handwerk Wo bis 2030 die meisten Fachkräfte gesucht werden sehr hoch Pflege Gesundheit sehr hoch Elektro Energiewende hoch IT Digitalisierung hoch Erziehung Kita & Ganztag hoch Handwerk Bau & Sanierung Bedarf gering
Qualitative Einordnung auf Basis von WEF Future of Jobs Report 2025, BIBB-Datenreport und der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit.
Digital & IT
  • Fachinformatiker – stärkstes Wachstum der letzten zehn Jahre
  • Systemintegration – Rückgrat jeder IT-Infrastruktur
  • MATSE – Brücke zwischen Mathematik und Software
  • alle IT-Ausbildungsberufe
Gesundheit & Pflege
  • Pflegefachfrau und Pflegefachmann – höchster Bedarf bundesweit
  • Notfallsanitäter – kaum automatisierbar
  • Medizinische Fachangestellte – stabile Nachfrage
  • alle Gesundheitsberufe
Green Economy
  • Anlagenmechaniker SHK – Wärmepumpen und Sanierung
  • Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik – Photovoltaik und Ladeinfrastruktur
  • Automatisierungstechnik – Industrie 4.0
  • Umwelt- und Agrarberufe
Soziales & Bildung
  • Erzieher – anhaltender Kita- und Ganztagsausbau
  • Heilerziehungspfleger – Inklusion und Teilhabe
  • Sozialpädagogische Assistenz – niedrigschwelliger Einstieg
  • Karriereziele nach der Ausbildung

Quellen: WEF Future of Jobs Report 2025, BIBB-Datenreport sowie Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit.

Schritt 8 von 8

Berufseignungstest und Beratung: wenn Diagnostik den Unterschied macht

Alle bisherigen Schritte kannst du eigenständig gehen. Wenn du jedoch nach Test und Praktika weiterhin zwischen grundlegend verschiedenen Richtungen schwankst, wenn mehrere Tests widersprüchliche Ergebnisse liefern oder wenn familiäre Erwartungen die Entscheidung blockieren, dann liefert eine Einzelberatung die Tiefe, die kein Selbsttest erreicht. Das Profiling Institut arbeitet DIN-33430-konform und verbindet psychometrische Diagnostik mit über 25 Jahren Erfahrung aus der Personalauswahl.

DIN 33430

Potenzialanalyse für Schüler

Wissenschaftlich fundierte Messung von Stärken, Interessen und Persönlichkeitsdimensionen – deutlich über kostenlose Tests hinaus. Details zur Potenzialanalyse für Schüler und Abiturienten.

25+ Jahre Praxis

Arbeitsmarkt-Expertise

Insiderwissen über die Auswahlkriterien moderner Personalentscheider – ein Vorteil, den kein Onlinetool ersetzt. Grundlage jeder Berufsberatung und Karriereplanung.

7 Standorte

Bundesweit und online

Persönliche Beratung an sieben deutschen Standorten oder per Video, mit datenschutzkonformer Onlinediagnostik. Termine über den Kontakt.

Berufsorientierung an deinem Standort

Abiturientinnen & Abiturienten

Was soll ich werden nach dem Abitur? – alle Wege auf einen Blick

Das Abitur öffnet alle Türen, und genau darin liegt die Schwierigkeit: Studium, Ausbildung, duales Studium, Freiwilligenjahr oder Auslandsaufenthalt stehen gleichzeitig zur Wahl. Ohne Selbstkenntnis erzeugt diese Freiheit Entscheidungsparalyse. Die folgende Checkliste bringt Struktur in die Monate vor dem Abschluss.

01

Berufswahltest zuerst

Mache den RIASEC-Test, bevor du Studiengänge vergleichst oder Bewerbungen schreibst. Der Code zeigt, in welchen Feldern du am wahrscheinlichsten aufgehst.

02

Zwei Felder praktisch testen

Je ein Praktikum in deinen beiden Favoriten – in den Ferien organisierbar und aussagekräftiger als jede Recherche.

03

Bildungsweg festlegen

Nutze die Vergleichstabelle, den Studienwahl-Hub und den Ratgeber Ausbildung nach dem Abitur. Kein Weg ist falsch, jeder ist ein Startpunkt.

04

Parallel bewerben

NC-Fächer meist bis 15. Juli, duale Studiengänge oft schon im Herbst des Vorjahres, Ausbildungsplätze ganzjährig mit Hochsaison im Sommer.

05

Plan B definieren

FSJ, Bundesfreiwilligendienst oder Work and Travel sind keine Niederlage, sondern Erfahrungen, die Reife und Klarheit bringen. Alle Optionen unter nach dem Abitur.

06

Zukunftsfestigkeit prüfen

Bevor du unterschreibst: KI-Risiko-Check für den Zielberuf und ein Blick auf die Karriereziele, die dieser Weg später eröffnet.

Noch unsicher, was nach dem Abitur kommt? Der Überblick alle Optionen nach dem Abitur vergleicht Studium, Ausbildung, duales Studium und Auszeit im Detail. Wer lieber direkt spricht: kostenloses Erstgespräch anfragen.

Für Eltern

Wie Eltern bei der Berufswahl wirklich helfen

Eltern sind der wichtigste Einflussfaktor bei der Berufswahl – und gleichzeitig der häufigste Konfliktherd. Der Grund ist selten böser Wille, sondern eine unterschiedliche Datenlage: Eltern bewerten den Arbeitsmarkt anhand ihrer eigenen Berufsbiografie, die Jugendlichen anhand einer Zukunft, die es so noch nicht gibt.

Fragen statt Vorschlagen

Wer fragt, was das Kind an einer Tätigkeit reizt, erfährt mehr als über jede Empfehlung. Konkrete Gesprächsleitfäden stehen im Elternratgeber.

Daten statt Bauchgefühl

Vergütung, Reformstand und Aufstiegswege stehen zu jedem Beruf in der Übersicht Ausbildungsberufe A–Z – eine gemeinsame Faktenbasis entschärft die meisten Konflikte.

Neutrale Dritte einbeziehen

Wenn Gespräche festgefahren sind, entlastet eine externe Berufsberatung beide Seiten – auf Wunsch mit gemeinsamem Auswertungsgespräch.

Jan Bohlken, Gründer des Profiling Instituts

„Die Frage lautet nie, welcher Beruf der beste ist, sondern welcher am besten zu dir passt. Den besten Beruf gibt es nicht. Was es gibt, ist deine individuelle Kombination aus Stärken, Interessen und Werten – und genau die lässt sich messen.“

Jan Bohlken

Diplom-Sozioökonom · Gründer des Profiling Instituts · 25 Jahre Beratungspraxis · DIN 33430

Zusammenfassung

Fazit: Was soll ich werden? – dein Weg gehört dir

Die Frage „Was soll ich werden?“ ist die richtige Frage – sie braucht nur eine strukturierte Antwort statt einer schnellen Entscheidung nach Beliebtheitsliste oder Erwartungsdruck. Der 8-Schritte-Plan auf dieser Seite gibt dir dieses Fundament: Selbstanalyse, Interessentest, Berufsfelder, Praxis, Alternativen, Entscheidung, Zukunftsprüfung und, falls nötig, professionelle Beratung.

Und denk an den wichtigsten Punkt: Berufswahl ist kein endgültiger Akt, sondern ein Startpunkt. Jeder Beruf vermittelt Kompetenzen, Kontakte und Selbsterkenntnis, die in jede weitere Etappe mitgehen. Wer heute einen zu den eigenen Stärken passenden Einstieg wählt, hat die beste Basis für eine Laufbahn, die mit den eigenen Ambitionen mitwächst.

Erfahrungsberichte ehemaliger Ratsuchender

Was Schüler und Abiturienten über den Test und die anschließende Beratung sagen – 4,93 ★ aus 206 Bewertungen.

★★★★★
RIC

Der Test war überraschend genau. Danach habe ich die professionelle Berufsberatung gebucht – heute weiß ich: Mechatroniker war die absolut richtige Wahl. Der RIASEC-Code RIC hat gepasst.

★★★★★
SIA

Ich war zwischen Psychologie und BWL hin- und hergerissen. Der Test zeigte SIA – in der Beratung wurde daraus Sozialwissenschaften an der HHU Düsseldorf. Richtige Entscheidung, ich fühle mich am richtigen Platz.

★★★★★
IAC

Analytisch und kreativ – eine Kombi, die ich selbst nie so gesehen hatte. Jetzt mache ich eine Ausbildung zum Mediengestalter und bin begeistert. IAC passt perfekt zu meinem Alltag.

* Namen auf Wunsch der Ratsuchenden gekürzt. Erfahrungsberichte aus echten Beratungsgesprächen des Profiling Instituts.

Häufige Fragen zum Berufswahltest für Schüler

Ja, vollständig. Keine E-Mail, kein Passwort, keine Registrierung. Deine Antworten werden lokal im Browser verarbeitet und nicht gespeichert oder weitergeleitet. DSGVO-konform und unbegrenzt wiederholbar.

Ab Klasse 8. Interessen sind in diesem Alter hinreichend stabil für erste Orientierungswerte. Wir empfehlen, den Test in Klasse 9, Klasse 11 und kurz vor dem Schulabschluss zu wiederholen. Auch die Bundesagentur empfiehlt Berufsorientierung ab Klasse 8.

Der Check-U der Bundesagentur umfasst ca. 200 Fragen und erfordert Registrierung. Unser RIASEC-Test ist kürzer (30 Fragen, 5 Minuten), sofort verfügbar und vollständig anonym. Beide Tests ergänzen sich sinnvoll – viele Schüler machen erst unseren für die schnelle Orientierung, dann Check-U für Tiefe.

Dein Holland-Code zeigt die drei stärksten RIASEC-Dimensionen. IAS = investigativ (analytisch), artistisch (kreativ), sozial (helfend). Im Holland-Hexagon zeigen benachbarte Buchstaben konsistente Profile. 720 Kombinationen sind möglich. BERUFENET der Bundesagentur nutzt Holland-Codes zur Berufssuche.

Der Berufswahltest (RIASEC) ist der richtige Einstieg, wenn du noch nicht weißt, ob Ausbildung oder Studium. Der Studienwahltest ist spezifisch für Abiturienten, die studieren wollen, und bildet Studiengänge nach Fachbereich ab. Oft ergänzen sich beide – erst Berufs-, dann Studienwahltest.

Gleichmäßig verteilte Werte deuten auf Vielseitigkeit hin (Generalistentyp). Das ist eine Stärke, erschwert aber die Entscheidung. Eine professionelle Beratung hilft, Schnittmengenberufe zu identifizieren – zum Beispiel Wirtschaftspsychologie, Produktdesign oder Technische Kommunikation.

Das kostenlose Ergebnis liefert Schlagworte für dein Anschreiben. Für ein belastbares Dokument, das Arbeitgeber überzeugt, empfehlen wir die professionelle Potenzialanalyse mit schriftlichem Gutachten nach DIN 33430.

Ja. Unser Berufswahltest für Erwachsene ist speziell auf berufliche Neuorientierung und Quereinstieg ab 30 ausgerichtet. Die RIASEC-Basis ist dieselbe, aber die Berufsempfehlungen berücksichtigen Berufserfahrung und Arbeitsmarkt 2026.

RIASEC misst berufliche Interessen (was macht dir Spaß?). Big Five misst stabile Persönlichkeitseigenschaften (wie bist du?). MBTI klassifiziert in 16 Typen, ist aber wissenschaftlich umstritten (geringe Retest-Reliabilität). Für Berufswahl ist RIASEC das beste validierte Instrument.

Berufliche Interessen gelten ab Klasse 8 als zunehmend stabil. Meta-Analysen (Low et al. 2005) zeigen: Interessen bleiben von der Adoleszenz bis ins Erwachsenenalter weitgehend konsistent. Deshalb eignet sich RIASEC besonders gut für frühe Berufsorientierung.

Konsistenz: Die Ähnlichkeit deiner drei stärksten Typen im Hexagon. Differenziertheit: Wie klar sich dein stärkster Typ von den übrigen abhebt. Kongruenz: Passung zwischen deinem Code und deinem Beruf. Hohe Konsistenz und Differenziertheit bedeuten klare Orientierung und höhere Berufszufriedenheit.

Weil das RIASEC-Modell international der Goldstandard für Berufsorientierung ist. BERUFENET – die offizielle Berufsdatenbank der Bundesagentur für Arbeit – ordnet Berufe systematisch Holland-Codes zu, damit du deinen Code direkt zur Berufssuche nutzen kannst.

Ja, beliebig oft. Empfohlen: mindestens 6 Monate Abstand zwischen Wiederholungen. Antworte immer spontan und ehrlich – strategisches Antworten verfälscht das Profil.

R = Realistisch (Technik, Handwerk, Maschinen, Außenarbeit). I = Investigativ (Forschung, Analyse, Wissenschaft). A = Artistisch (Kunst, Kreativität, Design). S = Sozial (Helfen, Lehren, Pflege). E = Enterprising (Führung, Verkauf, Überzeugung). C = Konventionell (Ordnung, Zahlen, Verwaltung).

Holland ordnete die 6 Typen als Hexagon an: R-I-A-S-E-C. Benachbarte Typen (z.B. R und I) sind einander ähnlich. Gegenüberliegende Typen (z.B. R und S) sind maximal verschieden. Je konsistenter dein Code (z.B. RIA statt RSA), desto klarer die Berufsorientierung.

Für Schüler ab Klasse 8, Realschüler vor dem MSA, Gymnasiasten in der Oberstufe, Abiturienten, Gap-Year-Rückkehrer und Eltern, die Gespräche mit ihrem Kind strukturieren wollen. Für Erwachsene empfehlen wir den Berufswahltest für Erwachsene.

Der erste Buchstabe zählt am meisten – er ist dein dominanter Typ. Die folgenden zwei Buchstaben qualifizieren und spezifizieren. Betrachte den Code als Ganzes und nicht einzelne Buchstaben isoliert. Kombinationen wie IAS, RIC oder SEC haben sehr unterschiedliche Berufsprofile.

Bei wichtigen Weichenstellungen (Studium oder Ausbildung), bei gleichmäßigen oder widersprüchlichen Testergebnissen, bei Druck in der Familie oder Unsicherheit nach dem Test. Das Profiling Institut bietet DIN-33430-konforme Berufsberatung in 7 deutschen Städten mit einem kostenlosen Erstgespräch.

Die DIN 33430 (Norm für berufsbezogene Eignungsbeurteilung) bevorzugt wissenschaftlich validierte Verfahren. Das RIASEC-Modell von Holland ist mit Konsistenzwerten bis .91 und breiter Replikation das Interessen-Instrument erster Wahl, ergänzt durch Persönlichkeits- (Big Five) und kognitive Tests.

Der Online-Test mit 30 Fragen (5 pro Dimension) liefert eine solide erste Orientierung. Die wissenschaftlichen Kennwerte liegen im Rahmen valider Kurzformen. Für belastbare Karriereentscheidungen empfehlen wir die Kombination mit einer DIN-33430-Beratung.

Leidenschaft folgt in der Regel der Kompetenz und nicht umgekehrt. Wer in einer Tätigkeit besser wird, Anerkennung erfährt und Verantwortung übernimmt, entwickelt das Interesse meist erst danach. Starte deshalb nicht mit der Suche nach der Berufung, sondern mit deinen nachweisbaren Fähigkeiten. Der kostenlose RIASEC-Berufswahltest zeigt häufig Interessenfelder, die bisher nicht im Blick waren.

Mit Hauptschulabschluss stehen über 200 anerkannte Ausbildungsberufe offen, vor allem in Handwerk, Pflege, Einzelhandel, Lagerlogistik und Gastronomie. Typische Einstiege sind Kraftfahrzeugmechatroniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Koch oder Maler und Lackierer. Engagement und ein klares Bewerberprofil wiegen dabei oft schwerer als die Abschlussnote; über Meister oder Fachwirt sind später auch Führungspositionen erreichbar.

Mit mittlerer Reife sind nahezu alle 324 anerkannten Ausbildungsberufe zugänglich, vom Fachinformatiker über den Mechatroniker bis zur Bankkauffrau. Wer später studieren möchte, erwirbt über das Berufskolleg die Fachhochschulreife oder über Meister und Fachwirt den Hochschulzugang.

Nach dem Abitur stehen rund 21.000 Studiengänge und zusätzlich alle Ausbildungsberufe offen, was die Entscheidung eher erschwert als erleichtert. Sinnvoll ist diese Reihenfolge: erst der Berufswahltest, dann Praktika in den zwei stärksten Feldern, dann die Wahl zwischen Studium, dualem Studium und Ausbildung nach dem Abitur. Fristen im Blick behalten: NC-Fächer enden meist am 15. Juli.

Mit 16 und 17 ist Exploration der richtige Modus, nicht Festlegung. Sinnvoll sind der RIASEC-Test, Schnupperpraktika in den beiden stärksten Berufsfeldern und Gespräche mit Menschen, die den Beruf tatsächlich ausüben. Mit 17 sollten die drei stärksten Felder feststehen und erste Bewerbungsunterlagen vorbereitet sein, da viele Betriebe bereits ein Jahr vor Schulabschluss auswählen.

Zu den einkommensstärksten dualen Ausbildungsberufen zählen laut BIBB Mechatroniker, Industriemechaniker, Fachinformatiker, Bankkaufleute und Steuerfachangestellte. Entscheidend für das langfristige Einkommen ist jedoch die Weiterbildung: Meister und Fachwirte verdienen im Mittel mehr als viele Bachelor-Absolventen.

Eltern argumentieren meist aus dem Sicherheitsbedürfnis ihrer eigenen Generation. Höre die Argumente an, entscheide aber auf Basis von Testergebnissen, Praktikumserfahrungen und Arbeitsmarktdaten. Wer seine Wahl fundiert begründet, erfährt in der Regel Zustimmung. Hilfreich für beide Seiten ist der Elternratgeber oder ein gemeinsames Gespräch in der Berufsberatung.

In drei Schritten: RIASEC-Code ermitteln, passende Berufsfelder eingrenzen und anschließend einzelne Berufsprofile prüfen. Die Übersicht aller Ausbildungsberufe enthält zu jedem Beruf den Interessencode, die Vergütungsbandbreite und den Reformstand, sodass sich Interessenprofil und Anforderung direkt abgleichen lassen.

Die monatlichen Ausbildungsvergütungen liegen je nach Beruf und Tarifbindung etwa zwischen 650 Euro im ersten Lehrjahr und über 1.350 Euro im dritten Lehrjahr, etwa bei der Pflegefachfrau. Tarifgebundene Bereiche wie Industrie, öffentlicher Dienst und Pflege zahlen deutlich besser als nicht tarifgebundene Branchen; die genauen Bandbreiten stehen in jedem Berufsprofil.

Zur Hälfte. Der RIASEC-Test oben zeigt dir, welche Tätigkeiten dich interessieren, und Interessen sagen von allen messbaren Merkmalen am zuverlässigsten voraus, ob jemand in einem Beruf langfristig zufrieden bleibt. Ob du einen Beruf auch beherrschst, misst er nicht – dafür braucht es Leistungs- und Persönlichkeitsverfahren nach DIN 33430. Für eine erste Richtung reicht der Test; vor einer teuren Entscheidung wie Ausbildungsvertrag oder Studienort ist die zweite Hälfte den Aufwand wert.

Professionelle Berufsberatung an 7 Standorten

Der Online-Test ist der erste Schritt. Für eine tiefgehende Berufsberatung nach DIN 33430 sind wir persönlich für dich da:

📍 Düsseldorf 📍 München 📍 Hamburg 📍 Berlin 📍 Frankfurt 📍 Stuttgart 📍 Hannover
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