Duale Ausbildung · 2 JahreAgrarberuf · Anschluss möglich

Pferdewirtschaftliche/r Mitarbeiter/in: Ausbildung

Pferde brauchen jeden Tag Versorgung – auch an Weihnachten und wenn es stürmt. Pferdewirtschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen diese tägliche Arbeit im Stall: Füttern, Ausmisten, Bewegen, Pflegen. Ein zweijähriger Einstieg mit klarem Anschluss.

2 Jahre
Duale Ausbildung
365 Tage
Pferde brauchen täglich Versorgung
Anschluss
Aufstocken zum Pferdewirt
RSE
RIASEC-Interessencode
Steckbrief

Kurzüberblick: Pferdewirtschaftliche/r Mitarbeiter/in

Pferdewirtschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen und bewegen Pferde: Sie füttern und tränken nach Plan, misten aus und pflegen die Einstreu, putzen und pflegen die Pferde, führen sie zur Weide, bewegen sie an der Hand oder longieren sie, pflegen Anlagen und Ausrüstung und erkennen Auffälligkeiten im Verhalten.

Ausbildungsdauer2 Jahre, Anschluss auf 3 Jahre möglich
LernortPferdebetrieb, Reitanlage oder Gestüt plus Berufsschule
SchwerpunktTägliche Versorgung, Bewegung, Anlagenpflege
AbschlussAbschlussprüfung vor der Landwirtschaftskammer
VergütungAgrartarif, im unteren Bereich
EinsatzorteReitanlagen, Pensionsställe, Gestüte, Zuchtbetriebe
ZugangOhne festen Schulabschluss möglich
PerspektiveAufstocken zum Pferdewirt, Betriebsleitung
Arbeitsalltag

Aufgaben & Arbeitsalltag

Der Tag beginnt früh und draußen – bei jedem Wetter, sieben Tage die Woche im Wechsel. Die Arbeit ist körperlich und folgt einem festen Rhythmus, den die Tiere vorgeben.

01

Füttern und tränken

Rationen nach Plan zuteilen, Wasserversorgung sichern.

02

Ausmisten

Boxen und Ausläufe reinigen, Einstreu erneuern.

03

Pferde pflegen

Putzen, Hüfe auskratzen, Decken wechseln.

04

Bewegen

Führen, longieren, auf Weide und Paddock bringen.

05

Anlagen pflegen

Zäune, Reitplatz, Sattelkammer und Geräte instand halten.

06

Beobachten

Verhalten, Fressverhalten und Lahmheiten früh erkennen.

Beruf und Hobby

Warum Reiten und Arbeiten zweierlei ist

Viele kommen über das Hobby Reiten zu diesem Beruf – und erleben eine Umstellung. Im Betrieb steht nicht das eigene Reiten im Mittelpunkt, sondern die Versorgung fremder Pferde: ausmisten, füttern, Anlagen pflegen. Wer das nicht trennt, wird enttäuscht.

Der Anschluss ist eingeplant

Nach den zwei Jahren lässt sich ein drittes Jahr anhängen und der volle Abschluss als Pferdewirt erwerben – in einer von fünf Fachrichtungen. Die absolvierte Zeit wird angerechnet. Ohne diesen Schritt bleiben Vergütung und Aufstieg begrenzt.

Tiere kennen kein Wochenende

Pferde müssen täglich versorgt werden, auch an Feiertagen. Betriebe arbeiten mit Wochenenddiensten und Bereitschaft. Wer verlässliche freie Wochenenden braucht, sollte diesen Beruf nicht wählen – das ist keine Ausnahme, sondern der Normalfall.

Sicherheit ist ein Dauerthema

Pferde sind Fluchttiere mit erheblichem Gewicht. Tritte, Bisse und Zwischenfälle beim Führen gehören zu den häufigsten Unfallursachen in der Landwirtschaft. Ruhiges, vorhersehbares Verhalten im Umgang ist deshalb Teil der fachlichen Ausbildung.

Lerninhalte

Ausbildungsinhalte: Was in den zwei Jahren vermittelt wird

Die Ausbildung konzentriert sich auf Versorgung, Umgang und Betriebsabläufe.
01

Pferdekunde

Anatomie, Rassen, Verhalten und Ausdruck.

02

Fütterung

Futtermittel, Rationen, Wasserbedarf und Fehler.

03

Haltung

Boxen, Offenstall, Einstreu und Stallklima.

04

Gesundheit

Anzeichen erkennen, Hufpflege, Impf- und Wurmpläne.

05

Umgang und Bewegung

Führen, Longieren, Verladen und Sicherheit.

06

Ausrüstung

Sättel, Zaumzeug, Decken und Pflege.

07

Anlagen und Technik

Zäune, Böden, Maschinen und Instandhaltung.

08

Arbeitssicherheit

Unfallverhütung, Hygiene und Tierschutzrecht.

Selbstcheck

Passt dieser Beruf zu dir?

Der Beruf verlangt körperliche Belastbarkeit, Ruhe im Umgang mit Tieren und echte Wetterfestigkeit. Ob Ihr Interessen- und Fähigkeitsprofil tatsächlich zu diesen Anforderungen passt, lässt sich in einer Berufsberatung objektiv klären – mit validierten Testverfahren statt mit Bauchgefühl.

Formale Voraussetzungen

  • Ohne festen Schulabschluss möglich
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Grundlegende Reit- oder Pferdeerfahrung erwünscht
  • Bereitschaft zu Wochenend- und Feiertagsdienst
  • Keine Allergien gegen Heu, Stroh und Tierhaare
  • Wetterfestigkeit

Persönliche Eigenschaften

  • Ruhe im Umgang mit großen Tieren
  • Verlässlichkeit bei täglicher Versorgung
  • Beobachtungsgabe für Verhalten und Gesundheit
  • Bereitschaft zu körperlicher Arbeit
  • Geduld und Durchhaltevermögen
  • Verantwortungsbewusstsein gegenüber Tieren
R
S
E

RIASEC-Profil: RSE – Realistic · Social · Enterprising

Der Beruf verbindet körperliche Arbeit im Stall und an Anlagen (R) mit der Betreuung von Tieren und Einstellern (S) sowie eigenverantwortlichem Handeln im Betriebsablauf (E).

Wer Zucht, Sport oder Haltung fachlich vertiefen möchte, sollte den Pferdewirt prüfen. Ihren persönlichen Code ermitteln Sie kostenlos im Berufswahltest für Schüler.

Arbeiten mit Pferden?

Zwischen Leidenschaft und Berufsalltag liegt ein Unterschied. Der Berufswahltest hilft weiter.

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Verdienst

Gehalt: Vergütung in der Ausbildung & Einstiegsgehalt

Die Vergütung liegt im unteren Bereich. Viele Betriebe stellen zusätzlich Unterkunft oder Reitmöglichkeiten bereit.

Vergütung und Profil nach Betriebsart

Betriebsart
Schwerpunkt
Vergütungsniveau
Hinweis
Pensionsstall
Versorgung fremder Pferde
niedrig bis mittel
häufigster Betriebstyp
Reitanlage mit Schule
Versorgung und Schulbetrieb
niedrig bis mittel
mehr Kundenkontakt
Gestüt oder Zuchtbetrieb
Aufzucht und Zucht
mittel
fachlich anspruchsvoller
Gesetzliches Minimum 2026
724 / 854 €
nach § 17 BBiG

Fragen Sie ausdrücklich nach der Arbeitszeitregelung und den freien Tagen – in dieser Branche gibt es große Unterschiede zwischen Betrieben. Klären Sie außerdem, ob der Betrieb Sie beim dritten Ausbildungsjahr unterstützt und ob eigenes Reiten möglich ist.

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung

Nach zwei Jahren steht die Entscheidung an. Das dritte Jahr zum Pferdewirt ist der wichtigste Schritt für Vergütung und Perspektive.

Nach 2 Jahren
Einstiegsniveau
In der täglichen Versorgung
Nach dem 3. Jahr
spürbar höher
Voller Abschluss als Pferdewirt
Mit Meister
oberes Segment
Betriebsleitung oder eigener Betrieb
Ausbildungsablauf

Ausbildungsablauf: Vom Stalldienst zur eigenverantwortlichen Versorgung

Die zweijährige Ausbildung konzentriert sich auf die tägliche Arbeit mit dem Pferd.

1. Jahr

Grundlagen

Pferdekunde, Fütterung, Haltung, Umgang und Sicherheit.

Zwischenprüfung

Nach etwa einem Jahr

Praktische und schriftliche Aufgaben.

2. Jahr

Vertiefung

Bewegung, Gesundheitsvorsorge, Anlagen und Betriebsabläufe.

Abschluss

Abschlussprüfung

Praktische Aufgaben am Pferd und schriftliche Teile.

Danach

Drittes Jahr optional

Aufstocken zum Pferdewirt in einer Fachrichtung.

Perspektiven

Karrierewege: Aufstocken, spezialisieren, führen

Der entscheidende Schritt ist das dritte Ausbildungsjahr zum Pferdewirt. Welcher dieser Wege zu Ihnen passt, hängt von Interessen, Belastbarkeit und Lebensplanung ab – und genau das ist Gegenstand einer Berufsberatung.

Zum Pferdewirt aufstocken

Der wichtigste Schritt.

  • Pferdewirt/in in fünf Fachrichtungen
  • Zwei Jahre werden angerechnet
  • Zugang zum Meister
  • Deutlich bessere Vergütung

Fachrichtung wählen

Nach dem dritten Jahr.

  • Pferdehaltung und Service
  • Pferdezucht
  • Klassische Reitausbildung
  • Pferderennen und Spezialreitweisen

Verantwortung übernehmen

Mit Berufserfahrung.

  • Stallmeister/in
  • Einarbeitung neuer Kräfte
  • Futter- und Weidemanagement
  • Anlagenverantwortung

Weiterbilden

Nach dem vollen Abschluss.

  • Pferdewirtschaftsmeister/in
  • Techniker/in Agrarwirtschaft
  • B.Sc. Pferdewissenschaften
  • Betriebswirt/in Agrar
Ehrliche Bilanz

Pro & Contra: Stärken und Herausforderungen des Berufs

Ein Beruf für Menschen, die Tiere und körperliche Arbeit lieben – mit harten Rahmenbedingungen.

Was für den Beruf spricht

  • Zugang ohne festen Schulabschluss
  • Tägliche Arbeit mit Tieren
  • Nur zwei Jahre bis zum ersten Abschluss
  • Drittes Jahr rechnet die Zeit an
  • Arbeit an der frischen Luft
  • Häufig Unterkunft und Reitmöglichkeit

Was Sie wissen sollten

  • Vergütung im unteren Bereich
  • Wochenend- und Feiertagsdienst als Regel
  • Körperlich sehr fordernd
  • Arbeit bei jedem Wetter
  • Unfallrisiko im Umgang mit Pferden
  • Ohne drittes Jahr begrenzte Perspektive
Abgrenzung

Pferdewirtschaftlicher Mitarbeiter vs. Pferdewirt vs. Tierpfleger

Drei Berufe rund um Tiere im Vergleich.

Kriterium
Pferdewirtschaftliche/r Mitarbeiter/in
Pferdewirt/in
Tierpfleger/in
Dauer
2 Jahre
3 Jahre
3 Jahre
Tiere
Pferde
Pferde
Zoo, Labor, Heim
Fachrichtungen
keine
fünf
drei
Schwerpunkt
Versorgung
Ausbildung, Zucht, Sport
Pflege und Betreuung
Zugang
ohne Abschluss möglich
meist Hauptschule
meist mittlerer Abschluss
Aufstieg
nach Aufstockung
direkt
direkt
RIASEC-Profil
RSE
RSE
RSI
Expertenstimmen

Einschätzung unserer Berater

Jan Bohlken

Jan Bohlken

Gründer & Geschäftsführer Profiling Institut · Dipl.-Sozioökonom

„Bei diesem Beruf sehe ich in der Beratung häufig eine Verwechslung von Hobby und Arbeitsplatz. Wer gerne reitet, arbeitet hier trotzdem vor allem mit Mistgabel und Futterwagen, und zwar auch sonntags. Das ist kein Argument dagegen – aber es sollte vorher klar sein. Wer es weiß und trotzdem will, sollte unbedingt das dritte Jahr einplanen.“

Raphaela Peitsch

Raphaela Peitsch

Diplom-Psychologin · DGSF-zertifiziert

„Diagnostisch interessant ist die Anforderung an emotionale Konstanz. Pferde reagieren unmittelbar auf Unsicherheit und Hektik. Wer seine eigene Anspannung nicht regulieren kann, hat es im Umgang schwerer – und das Tier auch. Diese Selbstregulation lässt sich beobachten und trainieren.“

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Zukunftsprofil

Zukunftsaussichten Pferdewirtschaftliche/r Mitarbeiter/in: Wie robust ist der Beruf?

Vier belastbare Kennzahlen statt Bauchgefühl – und ein daraus errechneter Zukunftsscore. Alle Werte stammen aus amtlichen Quellen oder aus unserer eigenen, offengelegten Auswertung.

C+Zukunftsscore 52 von 100drei gewichtete Dimensionen, Methodik unten offengelegt
KI-Risiko29 %der Kerntätigkeiten sind automatisierbar · Platz 344 von 478 Berufen · geringe Automatisierbarkeit
FachkräftelageKein EngpassberufBA-Engpassanalyse 2025 · Berufe in der Pferdewirtschaft (o.S.) (Fachkräfte) · 6,8 Arbeitsuchende je gemeldete Stelle · Vakanzzeit 83 Tage

Dieser Beruf gehört zu den robusteren im Vergleich. Der Kern der Arbeit besteht aus Tätigkeiten, die sich schlecht in Regeln fassen lassen: Handarbeit am Objekt, Arbeit an und mit Menschen oder Entscheidungen unter wechselnden Bedingungen. Software übernimmt hier vor allem Dokumentation und Planung, nicht die Tätigkeit selbst. Wichtig bleibt die Leserichtung: Der Wert misst, was technisch möglich wäre, nicht was ein Betrieb tatsächlich tut. Kosten, Tarif, Regulierung und Kundenerwartung entscheiden mit. Als Engpassberuf ist die Berufsgruppe „Berufe in der Pferdewirtschaft (o.S.)“ 2025 nicht ausgewiesen – auf eine gemeldete Stelle kommen rechnerisch 6,8 Arbeitsuchende.

Methodik. Zukunftsscore: KI-Risiko (invertiert) 45 %, Fachkräftelage 35 %, Entwicklung der Ausbildungsverträge 20 %; A+ ab 85, A ab 76, B+ ab 68, B ab 60, C+ ab 52, C ab 44, darunter D. Für diesen Beruf liegen 80 % der Gewichtung als Daten vor, der Rest wurde herausgerechnet. Der Ausbildungsmarkt wird bewusst nur informativ ausgewiesen und fließt nicht in den Score ein.
Quellen: Automatisierbarkeit – eigene Auswertung von 478 Berufen auf Basis von IAB, ZEW/Frey-Osborne und WEF, Methodik im Automatisierbarkeits-Check. Fachkräftelage – Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025. Ausbildungsverträge und Ausbildungsmarkt – BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September 2025. Stand: September 2026.

Häufige Fragen

Pferdewirtschaftliche/r Mitarbeiter/in – FAQ

Er versorgt und bewegt Pferde: nach Plan füttern und tränken, Boxen und Ausläufe ausmisten und einstreuen, Pferde putzen, Hüfe auskratzen und Decken wechseln, sie führen, longieren und auf die Weide bringen, Zäune, Reitplatz und Ausrüstung pflegen sowie Auffälligkeiten im Verhalten und Fressverhalten früh erkennen.

In Dauer und Tiefe. Der Pferdewirt wird in drei Jahren in einer von fünf Fachrichtungen ausgebildet – etwa Pferdehaltung, Zucht oder klassische Reitausbildung – und übernimmt fachliche Verantwortung. Der pferdewirtschaftliche Mitarbeiter lernt in zwei Jahren die tägliche Versorgung. Beide Wege sind verbunden: Das dritte Jahr führt zum vollen Abschluss.

Für Ausbildungsverhältnisse, die 2026 beginnen, beträgt die Mindestausbildungsvergütung nach § 17 BBiG 724 € im ersten, 854 € im zweiten und 977 € im dritten Ausbildungsjahr. Im Handwerk gelten häufig Innungstarife, die darüber liegen; die Unterschiede zwischen Gewerken und Regionen sind allerdings erheblich.

Ja, und es ist dringend zu empfehlen. Nach den zwei Jahren können Sie ein drittes Ausbildungsjahr anhängen und den Abschluss als Pferdewirt erwerben; die absolvierte Zeit wird angerechnet. Ohne diesen Schritt bleiben Sie auf die ausführende Versorgung beschränkt, mit deutlich geringerer Vergütung und ohne Zugang zum Meister.

Oft ja, aber es ist nicht der Kern des Berufs. Viele Betriebe ermöglichen Auszubildenden das Reiten, teils als Teil der Vergütung. Der Arbeitsalltag besteht jedoch überwiegend aus Versorgung, Ausmisten und Anlagenpflege. Wer vor allem reiten möchte, sollte das dritte Jahr in der Fachrichtung klassische Reitausbildung anstreben – dort steht die Arbeit am Pferd im Mittelpunkt.

Früh und unregelmäßig. Der Tag beginnt meist zwischen sechs und sieben Uhr, weil Pferde nach Plan gefüttert werden müssen. Wochenend- und Feiertagsdienste sind die Regel, nicht die Ausnahme – Tiere brauchen an allen 365 Tagen Versorgung. Betriebe arbeiten mit Dienstplänen und Ausgleichstagen. Fragen Sie diese Regelung vor Vertragsabschluss ausdrücklich ab.

Auf Reitanlagen, in Pensionsställen, Gestüten und Zuchtbetrieben – die gibt es bundesweit, oft im ländlichen Raum. Viele Betriebe schreiben nicht aus, sondern besetzen über persönliche Kontakte und Praktika. Der beste Weg ist deshalb, Betriebe direkt anzusprechen und ein Praktikum zu vereinbaren; dabei zeigt sich schnell, ob der frühe Tagesrhythmus und die körperliche Arbeit passen. Die Landwirtschaftskammern führen Listen ausbildungsberechtigter Betriebe.

Es gibt reale Risiken, die durch Ausbildung beherrschbar werden. Pferde sind Fluchttiere mit mehreren hundert Kilogramm Gewicht; Tritte, Bisse und Zwischenfälle beim Führen oder Verladen zählen zu den häufigen Unfallursachen. Deshalb sind ruhiges, vorhersehbares Verhalten, feste Abläufe und Schutzausrüstung fester Bestandteil der Ausbildung.

Vor der Bewerbung Klarheit gewinnen

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Weiterführende Themen

Quellen & Methodik

  • Ausbildungsverordnung Pferdewirtschaftliche/r Mitarbeiter/in als zweijähriger dualer Beruf mit Anrechnung auf die dreijährige Ausbildung zum Pferdewirt.
  • Pferdewirt/in mit fünf Fachrichtungen: Pferdehaltung und Service, Pferdezucht, Klassische Reitausbildung, Pferderennen und Spezialreitweisen.
  • Tierschutzgesetz und Leitlinien zur Pferdehaltung als Rahmen für Haltung, Fütterung und Bewegung.
  • Unfallverhütung im Umgang mit Großtieren nach den Vorgaben der landwirtschaftlichen Sozialversicherung.
  • § 17 BBiG zur Mindestausbildungsvergütung 2026 (724 / 854 € im ersten und zweiten Jahr).
  • RIASEC-Modell nach John L. Holland (1997): „Making Vocational Choices“, 3. Auflage, PAR.
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