Duale Ausbildung · 3,5 JahreDrei Fachrichtungen · gute Vergütung

Gießereimechaniker/in: Ausbildung, Gehalt und Karriere

Ein Beruf, in dem es buchstäblich heiß hergeht: Gießereimechanikerinnen und Gießereimechaniker arbeiten mit flüssigem Metall bei über tausend Grad. Sie schmelzen, formen und gießen Bauteile, die später in Motoren, Maschinen und Bauwerken stecken – bei einer Vergütung, die deutlich über dem Durchschnitt liegt.

3,5 Jahre
Duale Ausbildung, verkürzbar
3 Fachrichtungen
Druckguss, Hand- oder Maschinenformguss
ab 905 €
Vergütung im ersten Jahr
RIC
RIASEC-Interessencode
Steckbrief

Kurzüberblick: Gießereimechaniker/in

Gießereimechanikerinnen und Gießereimechaniker stellen Bauteile aus gegossenem Metall her: Sie fertigen und richten Formen ein, schmelzen Metall, bedienen die Gießanlagen, entnehmen und putzen die Gussstücke und kontrollieren deren Qualität. Die Ausbildung kennt die Fachrichtungen Druck- und Kokillenguss, Handformguss und Maschinenformguss.

Ausbildungsdauer3,5 Jahre, Verkürzung auf 3 oder 2,5 Jahre möglich
LernortGießerei, Hütten- und Stahlindustrie oder Werksgießerei
FachrichtungenDruck- und Kokillenguss · Handformguss · Maschinenformguss
AbschlussGestreckte Abschlussprüfung in zwei Teilen
VergütungEtwa 905 bis 1.103 € je nach Jahr
EinsatzorteGießerei, Fahrzeugbau, Maschinenbau, Stahlindustrie
ZugangMeist Hauptschul- oder Realschulabschluss
PerspektiveIndustriemeister Gießerei, Techniker, Studium
Arbeitsalltag

Aufgaben & Arbeitsalltag

Gearbeitet wird in Werkhallen mit hoher Umgebungstemperatur, oft im Schichtbetrieb. Der Umgang mit Schmelze verlangt strikte Schutzausrüstung und Disziplin. Zwischen der Arbeit an einer vollautomatischen Druckgussanlage und dem Handformguss eines Einzelstücks liegen dabei zwei sehr verschiedene Welten.

01

Formen herstellen

Modelle einformen, Sandformen und Kerne fertigen oder Dauerformen einrichten.

02

Metall schmelzen

Schmelzöfen bedienen, Legierungen zusammenstellen und Temperatur führen.

03

Gießen

Schmelze in die Form bringen – von Hand, per Gießanlage oder unter Druck.

04

Gussstücke entnehmen

Nach dem Erkalten entformen, entkernen und Anschnitte entfernen.

05

Putzen und nacharbeiten

Grate entfernen, schleifen, richten und Oberflächen bearbeiten.

06

Qualität sichern

Maße prüfen, Fehlstellen erkennen, dokumentieren und Prozesse anpassen.

Fachrichtungen

Drei Wege – von der Hand bis zur Anlage

Die Fachrichtung entscheidet über den Alltag. Druck- und Kokillenguss arbeitet mit Dauerformen und hohen Stückzahlen, Maschinenformguss mit automatisierten Formanlagen, Handformguss mit Einzelstücken und Kleinserien. Die Spezialisierung erfolgt in der Regel im dritten Ausbildungsjahr.

Druck- und Kokillenguss

Metallschmelze aus Aluminium, Kupfer oder Stahl wird in Dauerformen gegossen, beim Druckguss unter hohem Druck. Hohe Stückzahlen, hohe Maßgenauigkeit – typisch für den Fahrzeugbau.

Maschinen- und Handformguss

Der Maschinenformguss nutzt automatisierte Formanlagen für Serien. Der Handformguss fertigt Einzelstücke und Großteile – handwerklich anspruchsvoll und in Kunstguss sowie Denkmalpflege gefragt.

Vergütung über dem Durchschnitt

Bereits im ersten Jahr liegen die Sätze bei etwa 905 bis 926 € und steigen bis zum vierten Jahr auf rund 1.065 bis 1.103 € – deutlich über der gesetzlichen Untergrenze.

Lerninhalte

Ausbildungsinhalte: Was in den dreieinhalb Jahren vermittelt wird

Die Ausbildung verbindet Metallurgie, Formtechnik und Anlagenbedienung mit Qualitätssicherung und Arbeitsschutz.
01

Werkstoff- und Legierungskunde

Eisen, Stahl, Aluminium, Kupfer und ihr Erstarrungsverhalten.

02

Formstoffe und Formtechnik

Formsande, Binder, Kerne und Modellwesen.

03

Schmelztechnik

Ofenarten, Chargierung, Temperaturführung und Schmelzebehandlung.

04

Gießverfahren

Schwerkraft-, Kokillen- und Druckguss sowie ihre Auswahlkriterien.

05

Anlagenbedienung

Formanlagen, Gießautomaten, Roboter und Störungsbehebung.

06

Putzen und Nacharbeit

Entgraten, Strahlen, Schleifen und Richten.

07

Qualitätssicherung

Maßprüfung, Gefügeanalyse und Fehlerbilder wie Lunker und Poren.

08

Arbeitsschutz

Hitzeschutz, Absaugung, Gefahrstoffe und Umgang mit Schmelze.

Selbstcheck

Passt der Beruf zu mir?

Der Beruf verlangt Hitzeresistenz, technisches Verständnis und Sicherheitsdisziplin. Wer damit umgehen kann, findet einen gut vergüteten Industrieberuf mit klaren Aufstiegswegen. Wer unsicher ist, ob das eigene Profil zu diesen Anforderungen passt, gewinnt in einer individuellen Berufsberatung Klarheit – auf Basis diagnostischer Verfahren statt subjektiver Einschätzung.

Formale Voraussetzungen

  • Meist Hauptschul- oder Realschulabschluss
  • Gute Kenntnisse in Physik und Chemie sind hilfreich
  • Hitzeresistenz und Kreislaufstabilität
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Gesundheitliche Eignung für Schichtarbeit
  • Keine Atemwegserkrankungen

Persönliche Eigenschaften

  • Sicherheitsdisziplin – Schmelze verzeiht keine Fehler
  • Technisches Verständnis für Prozesse
  • Sorgfalt bei Temperatur- und Zeitführung
  • Teamfähigkeit im Schichtbetrieb
  • Belastbarkeit bei Hitze und Lärm
  • Aufmerksamkeit für Fehlerbilder im Guss
R
I
C

RIASEC-Profil: RIC – Realistic · Investigative · Conventional

Der Beruf verbindet körperlich-technische Arbeit an Ofen und Anlage (R) mit metallurgischem Prozessverständnis (I) sowie streng parameter- und sicherheitsgebundener Arbeitsweise (C).

Das I zeigt sich in der Fehleranalyse: Lunker und Poren haben physikalische Ursachen. Ihren persönlichen Code ermitteln Sie kostenlos im Berufswahltest.

Arbeiten mit Schmelze?

Hitze, Technik und gute Vergütung. Der Berufswahltest hilft bei der realistischen Einordnung.

Berufswahltest starten →
Verdienst

Gehalt: Vergütung in der Ausbildung & Einstiegsgehalt

Die Vergütung liegt deutlich über dem Durchschnitt – ein Ausgleich für die besonderen Arbeitsbedingungen.

Vergütung nach Ausbildungsjahr

Ausbildungsjahr
Vergütung
Gesetzliches Minimum 2026
Abstand
1. Jahr
905 bis 926 €
724 €
deutlich darüber
2. Jahr
958 bis 976 €
854 €
darüber
3. Jahr
1.014 bis 1.046 €
977 €
darüber
4. Jahr
1.065 bis 1.103 €
1.014 €
darüber

Hinzu kommen häufig Schicht-, Hitze- und Erschwerniszulagen sowie tarifliche Sonderzahlungen. Fragen Sie, in welcher Fachrichtung der Betrieb ausbildet – und ob die Spezialisierung erst im dritten Jahr erfolgt, was Ihnen länger Zeit zur Entscheidung lässt.

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung sind die Aussichten gut, weil Gießereien Fachkräfte suchen und die Nachwuchszahlen niedrig sind. Aufstiegswege sind der Industriemeister Fachrichtung Gießerei, der Techniker Gießereitechnik sowie ein Studium im Maschinenbau.

Einstieg
tariflich solide
Mit Schicht- und Erschwerniszulagen
Mit Erfahrung
höher
Anlagenverantwortung und Prozessführung
Meister oder Techniker
oberes Segment
Fach- und Führungsaufgaben in der Gießerei
Ausbildungsablauf

Ausbildungsablauf: Von der Form zum fertigen Guss

Die dreieinhalbjährige Ausbildung führt von Werkstoff- und Formtechnik über die Schmelzführung bis zur Spezialisierung in der gewählten Fachrichtung im dritten Jahr.

1. Jahr

Grundlagen

Werkstoffkunde, Formstoffe, Messen, Handformen und Arbeitsschutz.

2. Jahr

Schmelze und Gießen

Ofenbedienung, Legierungen, Gießverfahren und erste Serienarbeit.

Prüfungsteil 1

Etwa nach der Hälfte

Zählt bereits mit 40 Prozent zur Abschlussnote.

3. Jahr

Spezialisierung

Vertiefung in Druck- und Kokillenguss, Handformguss oder Maschinenformguss.

4. Halbjahr

Anlagen und Abschluss

Selbstständige Inbetriebnahme, Qualitätssicherung und Prüfungsteil 2.

Perspektiven

Karrierewege: Meister, Techniker, Studium

Die Gießereibranche bietet klar geordnete Aufstiegswege – und sucht wegen niedriger Nachwuchszahlen aktiv Fachkräfte. Welche dieser Richtungen die richtige ist, lässt sich früh klären: Eine Berufsberatung ordnet Neigungen, Stärken und Lebensplanung zu einem tragfähigen Weg.

Industriemeister Gießerei

Der zentrale Aufstiegsweg.

  • Industriemeister/in Fachrichtung Gießerei
  • Fach- und Führungsaufgaben
  • Produktion und Fertigung
  • Ausbildungsberechtigung

Techniker Gießereitechnik

Prozesse steuern statt ausführen.

  • Staatlich geprüfte/r Techniker/in
  • Vollzeit 2 Jahre, Teilzeit 4 Jahre
  • Prozessüberwachung
  • Produktionsplanung

Fachlich spezialisieren

Felder mit besonderem Bedarf.

  • Schmelz- und Legierungstechnik
  • Simulation der Formfüllung
  • Qualitätssicherung und Gefügeanalyse
  • Kunstguss und Denkmalpflege

Studium

Mit Meister auch ohne Abitur möglich.

  • B.Eng. Maschinenbau
  • Gießereitechnik
  • Werkstofftechnik
  • Produktionstechnik
Ehrliche Bilanz

Pro & Contra: Stärken und Herausforderungen des Berufs

Ein gut vergüteter Industrieberuf mit besonderen Arbeitsbedingungen – und ungewöhnlich guten Aufstiegschancen.

Was für den Beruf spricht

  • Vergütung deutlich über dem Durchschnitt
  • Drei sehr unterschiedliche Fachrichtungen
  • Spezialisierung erst im dritten Jahr
  • Niedrige Nachwuchszahlen, hohe Übernahmechancen
  • Klare Wege über Meister und Techniker
  • Grundlage für ein Maschinenbaustudium

Was Sie wissen sollten

  • Hohe Hitzebelastung in der Werkhalle
  • Schichtarbeit ist die Regel
  • Lärm-, Staub- und Rauchbelastung
  • Körperlich fordernd
  • Umgang mit Schmelze erfordert höchste Disziplin
  • Branche steht unter Energiekostendruck
Abgrenzung

Gießereimechaniker vs. Zerspanungsmechaniker vs. Werkstoffprüfer

Drei Metallberufe entlang der Fertigungskette.

Kriterium
Gießereimechaniker/in
Zerspanungsmechaniker/in
Werkstoffprüfer/in
Position
Urformen
Trennen
Prüfen
Arbeitsumfeld
heiße Werkhalle
Maschinenhalle
Labor
Schichtarbeit
ja
häufig
selten
Vergütung
sehr gut
gut
gut
Körperliche Belastung
hoch
mittel
gering
Analytischer Anteil
mittel
mittel
sehr hoch
RIASEC-Profil
RIC
RCI
IRC
Expertenstimmen

Einschätzung unserer Berater

Jan Bohlken

Jan Bohlken

Gründer & Geschäftsführer Profiling Institut · Dipl.-Sozioökonom

„Ein Beruf, der in der Berufsorientierung kaum vorkommt und wirtschaftlich einiges bietet: Bereits im ersten Jahr liegen die Sätze bei rund 905 Euro, im vierten bei über 1.100 – dazu Schicht- und Erschwerniszulagen. Weil die Nachwuchszahlen niedrig sind, suchen Gießereien aktiv. Angenehm ist auch, dass die Spezialisierung erst im dritten Jahr erfolgt: Sie entscheiden sich also erst, wenn Sie alle drei Fachrichtungen kennengelernt haben.“

Raphaela Peitsch

Raphaela Peitsch

Diplom-Psychologin · DGSF-zertifiziert

„Bei diesem Beruf ist ein Praktikum wichtiger als bei fast jedem anderen. Die Arbeitsumgebung ist außergewöhnlich – Hitze, Lärm, der Anblick flüssigen Metalls. Manche Menschen empfinden das als faszinierend, andere als bedrohlich, und das lässt sich nicht am Schreibtisch klären. Wer die Halle betritt und Neugier statt Unbehagen spürt, hat einen guten Hinweis auf die eigene Eignung.“

Häufige Fragen

Gießereimechaniker/in – FAQ

Drei: Druck- und Kokillenguss, Handformguss und Maschinenformguss. Beim Druck- und Kokillenguss wird eine Schmelze aus Aluminium, Kupfer oder Stahl in Dauerformen gegossen; der Maschinenformguss nutzt automatisierte Formanlagen; der Handformguss fertigt Einzelstücke und Großteile. Die Spezialisierung erfolgt in der Regel im dritten Ausbildungsjahr.

Deutlich über dem Durchschnitt: etwa 905 bis 926 € im ersten, 958 bis 976 € im zweiten, 1.014 bis 1.046 € im dritten und 1.065 bis 1.103 € im vierten Ausbildungsjahr. Hinzu kommen häufig Schicht-, Hitze- und Erschwerniszulagen sowie tarifliche Sonderzahlungen.

Weil die industriellen Metall- und Elektroberufe auf 42 Monate ausgelegt sind: Grundlagen, Fachbildung und eine ausgedehnte Praxisphase im Betrieb. Prüfungstechnisch gilt die gestreckte Abschlussprüfung – Teil 1 liegt etwa nach der Hälfte und geht bereits mit 40 Prozent in die Endnote ein. Bei guten Leistungen ist eine Verkürzung auf drei oder zweieinhalb Jahre möglich; im vierten Jahr greift die vierte Stufe der Mindestvergütung von 1.014 €.

Erheblich – das ist die zentrale Frage bei diesem Beruf. Gearbeitet wird in Werkhallen mit hoher Umgebungstemperatur, in unmittelbarer Nähe von Schmelzöfen und flüssigem Metall. Vorgeschrieben sind Hitzeschutzkleidung, Gesichtsschutz und Absaugung. Wer zu Kreislaufproblemen neigt, sollte das vorab ärztlich abklären und unbedingt ein Praktikum machen.

Die Übernahmechancen sind gut, weil die Nachwuchszahlen niedrig sind und Gießereien Fachkräfte aktiv suchen. Guss wird überall gebraucht, wo Motoren, Maschinen und Bauteile entstehen. Einschränkend gilt: Die Branche ist energieintensiv und steht bei hohen Energiepreisen unter Druck – größere Werksgießereien sind hier stabiler aufgestellt.

Zwei klar geordnete Wege. Der Industriemeister Fachrichtung Gießerei führt zu Fach- und Führungsaufgaben in Produktion und Fertigung. Der Staatlich geprüfte Techniker Fachrichtung Gießereitechnik dauert in Vollzeit zwei, in Teilzeit vier Jahre und zielt auf die Überwachung und Steuerung technischer Prozesse. Beide öffnen zudem den Zugang zu einem Maschinenbaustudium.

Er ist die handwerklichste der drei Fachrichtungen. Statt Serien entstehen Einzelstücke und Großteile – die Form wird für jedes Werkstück neu gebaut und nach dem Guss zerstört. Gefragt ist diese Technik bei Maschinenbauteilen in kleiner Stückzahl sowie im Kunstguss und in der Denkmalpflege, wo Skulpturen und historische Bauteile nachgegossen werden.

Meist genügt ein Hauptschulabschluss, viele Betriebe bevorzugen die mittlere Reife. Hilfreich sind Kenntnisse in Physik und Chemie, weil Schmelzverhalten und Legierungen naturwissenschaftlich zu verstehen sind. Entscheidend sind zudem Hitzeresistenz, körperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft zur Schichtarbeit.

Vor der Bewerbung Klarheit gewinnen

Ein gut vergüteter Industrieberuf mit außergewöhnlichem Arbeitsumfeld. Ob das Profil passt, klären wir mit wissenschaftlich validierter Diagnostik nach DIN 33430. An sieben Standorten oder online.

Weiterführende Themen

Quellen & Methodik

  • Ausbildungsverordnung Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin nach dem Berufsbildungsgesetz mit den Fachrichtungen Druck- und Kokillenguss, Handformguss und Maschinenformguss; Regeldauer 3,5 Jahre, Verkürzung auf 3 oder 2,5 Jahre möglich; Spezialisierung im dritten Ausbildungsjahr.
  • Ausbildungsvergütung: 1. Jahr 905 bis 926 €, 2. Jahr 958 bis 976 €, 3. Jahr 1.014 bis 1.046 €, 4. Jahr 1.065 bis 1.103 €.
  • Ausbildungsorte: Gießereien, Betriebe der Hütten- und Stahlindustrie sowie Unternehmen mit Werksgießerei, etwa im Fahrzeugbau.
  • Weiterbildung: Industriemeister Fachrichtung Gießerei; Staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Gießereitechnik (Vollzeit 2 Jahre, Teilzeit 4 Jahre); Studium Maschinenbau.
  • § 17 BBiG zur Mindestausbildungsvergütung 2026 (724 / 854 / 977 / 1.014 €).
  • RIASEC-Modell nach John L. Holland (1997): „Making Vocational Choices“, 3. Auflage, PAR.