zvs

ZVS

Die ZVS war die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen – die staatliche Einrichtung, die bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge verteilte. Seit 2010 heißt sie Stiftung für Hochschulzulassung.

Aufgabe und Ende

Die ZVS wurde 1973 in Dortmund eingerichtet, nachdem die Nachfrage nach Studienplätzen in Fächern wie Medizin das Angebot deutlich überstieg. Sie vergab die Plätze zentral nach Abiturnote und Wartezeit, statt jede Hochschule einzeln entscheiden zu lassen.

2010 ging sie in der Stiftung für Hochschulzulassung auf, die im Netz als hochschulstart.de auftritt. Der Begriff ZVS ist damit historisch – wer ihn heute liest, sollte die Angaben auf Aktualität prüfen.

Was heute anders läuft

Die zentrale Vergabe betrifft weiterhin Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie. Das Verfahren selbst hat sich aber grundlegend geändert: Die reine Wartezeitquote ist 2020 entfallen, an ihre Stelle traten eine Zusatzquote und die Auswahlverfahren der Hochschulen mit Eignungstests wie dem TMS.

Für alle übrigen Fächer läuft die Bewerbung direkt bei den Hochschulen, teils koordiniert über ein Dialogorientiertes Serviceverfahren. Siehe auch Numerus Clausus und die Studienberatung.

Häufige Fragen

Was war die ZVS?

Die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen, 1973 gegründet. Sie verteilte bundesweit die Plätze in zulassungsbeschränkten Fächern.

Gibt es die ZVS noch?

Nein. Sie ging 2010 in der Stiftung für Hochschulzulassung auf, die als hochschulstart.de auftritt. Zusätzlich ist die frühere Wartezeitquote 2020 entfallen.

Persönliche Beratung

Was bedeutet das für Ihre Situation?

Begriffe erklären den Rahmen – die Entscheidung treffen Sie im eigenen Kontext. Unsere Beraterinnen und Berater ordnen ein, was für Ihren Weg wirklich zählt: in der Schul-, Studien- und Berufsberatung ebenso wie in der beruflichen Neuorientierung.