Persönlichkeitstest · Kostenlos & ohne Anmeldung

16-Typen-Test: Ihr Vier-Buchstaben-Code in 8 Minuten

40 Aussagen, vier Dimensionen, sofortiges Ergebnis – ohne E-Mail, ohne Registrierung. Sie erhalten Ihren Typencode, eine Beschreibung und, was die meisten Anbieter weglassen: eine ehrliche Angabe, wie stark Ihre Tendenzen wirklich ausgeprägt sind.

Auswertung läuft komplett im Browser Keine Speicherung, keine E-Mail-Abfrage Mit Ausprägungsstärke statt reiner Schublade
Überblick

16-Typen-Test im Steckbrief: 40 Aussagen, vier Dimensionen, rund 8 Minuten

Der 16-Typen-Test des Profiling Instituts arbeitet mit 40 Aussagen zu vier Dimensionen, dauert rund 8 Minuten und liefert ohne Anmeldung den Vier-Buchstaben-Code samt Angabe, wie stark die Tendenzen ausgeprägt sind.

Auf einen Blick

Alle Eckdaten

AnbieterProfiling Institut
Verfahren16-Typen-Test, Typentest nach dem Vier-Buchstaben-Modell
Anzahl Aussagen40
Dimensionenvier: Introversion/Extraversion, Intuition/Sinneswahrnehmung, Denken/Fühlen, Urteilen/Wahrnehmen
Dauerrund 8 Minuten
Anmeldungnicht erforderlich, keine E-Mail-Adresse
Auswertungsofort und anonym im Browser
Kosten0 Euro, vollständig kostenlos
ErgebnisVier-Buchstaben-Code, Typbeschreibung und Angabe, wie stark die Tendenzen ausgeprägt sind
BesonderheitÜbersetzung des Codes in die Big-Five-Dimensionen
EinordnungReflexionsinstrument, kein normiertes Messverfahren. Belastbare Diagnostik erfolgt beim Profiling Institut nach DIN 33430

Was dieser Test ist – und was er nicht ist

Der 16-Typen-Test ist unsere eigene, kostenlose Umsetzung des Vier-Dimensionen-Schemas, das durch den MBTI bekannt wurde und durch 16Personalities populär geworden ist. Er ist ein Reflexionsangebot mit offengelegter Rechenlogik – kein lizenziertes diagnostisches Verfahren und keine Grundlage für Entscheidungen über Menschen.

40Aussagen, 10 je Dimension
~8 Mindurchschnittliche Bearbeitungszeit
16Typen aus 4 Dichotomien
0 €ohne Anmeldung, ohne Datenabgabe

Das Wichtigste in Kürze

  • Was Sie bekommen: einen Vier-Buchstaben-Code, eine Typbeschreibung mit Stärken und typischen Berufsfeldern – und für jede Dimension die Angabe, wie weit Sie von der Mitte entfernt liegen.
  • Wofür er taugt: Selbstreflexion, ein Vokabular für eigene Präferenzen, Gesprächseinstieg im Team, Vorbereitung auf ein Coaching oder eine Berufsberatung.
  • Wofür nicht: Bewerbung, Personalauswahl, Eignungsprognose. Dafür fehlen einer Typologie die Gütekriterien – mehr dazu unter Gütekriterien.
  • Der Konstruktionsfehler jeder Typologie: An der Trennlinie entscheidet ein einziger Punkt über den Buchstaben. Deshalb zeigen wir Ihnen die Ausprägungsstärke offen an, statt sie zu verstecken.
  • Die dimensionale Alternative: unser kostenloser Big-Five-Test misst auf Skalen; für belastbare Entscheidungen NEO PI-R und BIP.
Der Test

40 Aussagen, vier Dimensionen, sofortiges Ergebnis

Bewerten Sie jede Aussage danach, wie sehr sie auf Sie zutrifft – spontan und ohne lange abzuwägen. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Alle 40 Aussagen müssen beantwortet sein, damit die Auswertung startet.

Vorab in aller Deutlichkeit: Dieser Test ordnet Sie einem von 16 Typen zu. Typologien sind eingängig und gut für Selbstreflexion – aber sie sind kein Messinstrument für Entscheidungen über Menschen. Studien zeigen, dass ein erheblicher Teil der Getesteten bei einer Wiederholung nach wenigen Wochen in mindestens einem Buchstaben kippt. Wer eine belastbare Grundlage braucht, nimmt ein dimensionales Verfahren: unser kostenloser Big-Five-Test misst auf Skalen statt in Schubladen.

Fortschritt0 / 40
1
Woher Sie Energie ziehenExtraversion oder Introversion
  1. Auf Veranstaltungen mit vielen Menschen komme ich schnell in Gespräche.

  2. Nach einem langen Tag im Team bin ich eher aufgedreht als erschöpft.

  3. Ich denke am besten, während ich laut mit anderen spreche.

  4. In Gruppen melde ich mich von selbst zu Wort, ohne lange abzuwägen.

  5. Ich lerne neue Leute gern spontan kennen.

  6. Längere Zeit allein zu arbeiten empfinde ich als erholsam.

  7. Bevor ich etwas sage, habe ich es meist schon zu Ende gedacht.

  8. Nach geselligen Abenden brauche ich Zeit für mich, um wieder aufzutanken.

  9. Ich habe lieber wenige tiefe als viele lockere Kontakte.

  10. In großen Runden höre ich mehr zu, als dass ich rede.

2
Worauf Sie beim Wahrnehmen achtenSensing oder Intuition
  1. Ich verlasse mich lieber auf Erfahrungswerte als auf Vermutungen.

  2. Mich überzeugen konkrete Zahlen mehr als schlüssige Theorien.

  3. Ich arbeite Aufgaben gern Schritt für Schritt in der vorgesehenen Reihenfolge ab.

  4. Details fallen mir zuverlässig auf.

  5. Ich beschreibe Dinge lieber genau als bildhaft.

  6. Ich denke oft darüber nach, wohin sich etwas langfristig entwickeln könnte.

  7. Zusammenhänge zwischen scheinbar unverbundenen Themen erkenne ich schnell.

  8. Neue Ideen reizen mich mehr als bewährte Verfahren.

  9. Ich beginne Aufgaben oft beim großen Bild statt beim ersten Schritt.

  10. Gedankenexperimente machen mir Freude.

3
Woran Sie Entscheidungen ausrichtenThinking oder Feeling
  1. Bei Entscheidungen wiegt Sachlogik für mich schwerer als Stimmungen.

  2. Kritik formuliere ich lieber klar als schonend.

  3. Ich kann unpopuläre Entscheidungen treffen, wenn die Argumente stimmen.

  4. In Konflikten suche ich zuerst nach dem sachlichen Kern.

  5. Fairness heißt für mich: für alle dieselbe Regel.

  6. Wie eine Entscheidung bei den Betroffenen ankommt, wiegt für mich schwer.

  7. Ich merke schnell, wenn es jemandem im Raum nicht gut geht.

  8. Harmonie im Team ist mir wichtiger als Rechthaben.

  9. Ich berücksichtige die persönliche Situation, bevor ich urteile.

  10. Anerkennung motiviert mich mehr als eine rein sachliche Analyse.

4
Wie Sie Ihren Alltag ordnenJudging oder Perceiving
  1. Ich mag es, wenn Dinge frühzeitig entschieden sind.

  2. Listen und Pläne strukturieren meinen Alltag.

  3. Ich erledige Aufgaben lieber früh als kurz vor der Frist.

  4. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz hilft mir beim Denken.

  5. Unklare Zuständigkeiten stören mich.

  6. Ich halte mir Optionen gern länger offen.

  7. Unter Zeitdruck laufe ich zur Hochform auf.

  8. Feste Tagespläne empfinde ich eher als einengend.

  9. Ich entscheide oft spontan, was ich als Nächstes tue.

  10. Kurzfristige Planänderungen bringen mich kaum aus dem Konzept.

Ihr Ergebnis

Typische Stärken

    Häufige Felder

    Grundlagen

    Was die vier Dimensionen bedeuten

    Jeder Buchstabe steht für eine Entweder-oder-Entscheidung. Genau das ist zugleich die Stärke und die Schwäche des Modells: Es macht komplexe Unterschiede sofort besprechbar – und blendet dabei aus, dass die meisten Menschen irgendwo dazwischen liegen.

    Wahrnehmung
    Svs.N
    Sensing / Intuition
    Entscheidung
    Tvs.F
    Thinking / Feeling
    Struktur
    Jvs.P
    Judging / Perceiving

    E oder I – woher Sie Energie ziehen

    Extraversion bedeutet, dass Kontakt mit anderen Energie liefert: Denken geschieht im Sprechen, Gruppen wirken anregend. Introversion bedeutet, dass Sie in Ruhe auftanken und Gedanken lieber zu Ende bringen, bevor Sie sie aussprechen.

    Beides sagt nichts über Schüchternheit oder soziale Kompetenz aus – ein sehr häufiges Missverständnis. Wenn Sie diese Dimension einzeln vertiefen wollen, hilft der Introversions-Test.

    S oder N – worauf Sie achten

    Sensing steht für das Konkrete: Fakten, Erfahrungswerte, Details, der nächste machbare Schritt. Intuition steht für Muster, Möglichkeiten, Zusammenhänge und das große Bild.

    Diese Dimension ist im Berufsalltag die folgenreichste: Sie entscheidet, ob jemand ein Problem zuerst zerlegt oder zuerst umdeutet – und ist damit eine der häufigsten Reibungsquellen in gemischten Teams.

    T oder F – woran Sie entscheiden

    Thinking richtet Entscheidungen an Sachlogik und einheitlichen Regeln aus, Feeling an Werten und an der Wirkung auf die Betroffenen. Keine der beiden Seiten ist rationaler als die andere – sie gewichten nur unterschiedliche Kriterien.

    In der Praxis zeigt sich der Unterschied am deutlichsten beim Umgang mit Kritik: klar formuliert oder schonend eingebettet.

    J oder P – wie Sie Ihren Alltag ordnen

    Judging bevorzugt frühe Entscheidungen, Pläne und geschlossene Vorgänge. Perceiving hält Optionen länger offen, entscheidet spät und läuft unter Zeitdruck häufig zur Hochform auf.

    Diese Dimension korreliert am stärksten mit dem, was die Big Five als Gewissenhaftigkeit messen – und ist damit die einzige mit unmittelbarem Bezug zu beruflicher Leistung.

    Einordnung

    Ihr Vier-Buchstaben-Code, übersetzt in die Big Five

    Die vier Dichotomien sind keine Erfindung neben der Persönlichkeitsforschung – drei von ihnen haben eine erkennbare Entsprechung im Big-Five-Modell, dem einzigen Persönlichkeitsmodell mit breitem wissenschaftlichem Konsens. Diese Übersetzung ist der ehrlichste Weg, einen Typencode einzuordnen.

    Tabelle seitlich scrollbar →

    Dimension im TestEntsprechung in den Big FiveWas dort gemessen wirdZusammenhang
    E – IExtraversionGeselligkeit, Durchsetzung, positive Emotionalität sehr eng
    S – NOffenheit für ErfahrungenFantasie, Ideenreichtum, Interesse an Neuem eng
    T – FVerträglichkeitRücksichtnahme, Kooperationsbereitschaft, Empathie moderat
    J – PGewissenhaftigkeitOrdnung, Pflichtbewusstsein, Zielstrebigkeit eng
    Neurotizismus / emotionale StabilitätBelastbarkeit, Umgang mit Stress und Rückschlägennicht abgebildet

    Was die Übersetzung Ihnen bringt

    Sie können Ihr Typenergebnis in eine Sprache übersetzen, die auch in seriöser Diagnostik verwendet wird. Ein „N“ heißt dann nicht mehr „ich bin Intuitiver“, sondern „ich zeige eine überdurchschnittliche Offenheit für Erfahrungen“ – eine Aussage, die sich messen und mit einer Normstichprobe vergleichen lässt.

    Die entscheidende Lücke

    Die fünfte Big-Five-Dimension – emotionale Stabilität – hat im Vier-Buchstaben-Schema keine Entsprechung. Genau sie ist im beruflichen Kontext einer der besten Prädiktoren für Belastbarkeit. Ein Typencode kann darüber schlicht nichts sagen. 16Personalities behilft sich mit einer zusätzlichen A/T-Skala – der Unterschied im Detail.

    Wenn Sie diese fünfte Dimension mit erfassen wollen, ist der kostenlose Big-Five-Test der direkte nächste Schritt: gleiche Dauer, dimensionale Auswertung, sofortiges OCEAN-Profil. Eine Übersicht aller Modelle bietet die Seite Persönlichkeitstypen, den systematischen Vergleich MBTI vs. Big Five.

    Methodik

    Wie dieser Test rechnet

    Transparenz, die Sie bei den meisten kostenlosen Typentests nicht bekommen: Hier steht offen, wie aus 40 Antworten vier Buchstaben werden.

    1Jede Dimension wird mit zehn Aussagen erfasst – 40 Items insgesamt, gleichmäßig verteilt.
    2Fünf der zehn Aussagen je Dimension sind umgekehrt gepolt. Das bremst die Neigung, reflexhaft allem zuzustimmen.
    3Sie antworten auf einer fünfstufigen Skala von „trifft gar nicht zu“ bis „trifft voll zu“.
    4Die Punkte einer Dimension werden addiert. Das Ergebnis liegt zwischen 10 und 50 Punkten, die rechnerische Mitte bei 30.
    5Liegt Ihre Summe über 30, erhalten Sie den ersten Buchstaben, darunter den zweiten. Vier Entscheidungen ergeben den Code.
    6Zusätzlich zeigen wir den Abstand zur Mitte – damit Sie sehen, wie belastbar der jeweilige Buchstabe überhaupt ist.

    Und genau hier liegt der Haken jeder Typologie: Bei 31 Punkten bekommen Sie denselben Buchstaben wie bei 50 – obwohl der Unterschied enorm ist. Umgekehrt trennen 29 und 31 Punkte praktisch nichts, führen aber zu zwei verschiedenen Typen. Deshalb sehen Sie neben Ihrem Code immer, wie weit Sie tatsächlich von der Mitte entfernt liegen. Werte nah an der Mitte kippen bei einer Wiederholung leicht – das ist keine Schwäche dieses Tests, sondern die Bauart des Modells.

    Die Auswertung läuft vollständig in Ihrem Browser. Es werden keine Antworten übertragen, gespeichert oder ausgewertet, es wird keine E-Mail-Adresse abgefragt und es wird kein Ergebnis an Dritte weitergegeben. Was seriöse Diagnostik darüber hinaus leisten muss – Objektivität, Reliabilität, Validität und Normierung – steht unter Gütekriterien psychologischer Tests.

    Nach dem Test

    Was Sie mit Ihrem Ergebnis sinnvoll anfangen

    Ein Vier-Buchstaben-Code ist kein Befund, sondern ein Gesprächsangebot. Vier Situationen, in denen er tatsächlich nützt – und zwei, in denen er schadet.

    Selbstreflexion mit Struktur

    Lesen Sie Ihre Typbeschreibung nicht als Diagnose, sondern als Hypothese: Was davon erkennen Sie wieder, was widerspricht Ihrer Erfahrung? Gerade die Abweichungen sind aufschlussreicher als die Treffer. Jedes der 16 Typenporträts unten enthält dafür Stärken und Schattenseiten.

    Berufliche Orientierung

    Die genannten Berufsfelder sind Anregungen, keine Empfehlungen. Sinnvoll wird es, wenn Sie sie mit Interessen, Werten und Fähigkeiten zusammenbringen – genau das ist Gegenstand einer Berufsberatung oder einer beruflichen Neuorientierung. Was Ihnen im Job wirklich wichtig ist, klärt die Seite Werte im Job.

    Team und Zusammenarbeit

    Der größte praktische Nutzen liegt im Team: Der Code liefert eine neutrale Sprache für Unterschiede, die sonst als Charakterfehler verhandelt werden. Für eine belastbare Team-Diagnostik braucht es allerdings normierte Verfahren – siehe Teamdiagnostik.

    Vorbereitung auf ein Coaching

    Wer mit einem Ergebnis und drei konkreten Fragen in ein Erstgespräch geht, kommt schneller zum Kern als jemand, der bei null anfängt. Notieren Sie sich, welche zwei Buchstaben bei Ihnen knapp ausgefallen sind – das sind meist die interessantesten Punkte.

    Nicht: in die Bewerbung schreiben

    Ein Typencode im Lebenslauf oder Anschreiben wirkt in der Personalauswahl selten so, wie er gemeint ist – und liefert Angriffsfläche statt Argumenten. Was stattdessen trägt, steht unter Persönlichkeitstest in der Bewerbung.

    Nicht: Entscheidungen über andere

    Einstellung, Beförderung, Teamzuschnitt: Sobald eine Entscheidung über einen Menschen davon abhängt, ist eine Typologie das falsche Instrument – auch arbeitsrechtlich. Der Rahmen dafür steht unter Persönlichkeitstests und Arbeitsrecht sowie Recruiting.

    Praxis-Perspektive

    Wo der Vier-Buchstaben-Code an Grenzen stößt

    Aus 25 Jahren Headhunting- und Diagnostikpraxis: Was ein Typencode im Gespräch leistet – und warum wir ihn niemals für eine Entscheidung heranziehen.

    In rund jedem dritten Coaching- und Bewerbungsgespräch fällt ein Vier-Buchstaben-Code. Das zeigt, wie sehr sich dieses Schema als Sprache der Selbstbeschreibung etabliert hat – und genau darin liegt sein Wert: Es gibt Menschen ein Vokabular für Präferenzen, über die sie sonst nicht sprechen würden.

    Als Auswahlinstrument taugt es dagegen nicht. Dafür fehlen ihm Normierung und Retest-Stabilität. Wenn eine Entscheidung von der Diagnostik abhängt, arbeiten wir mit BIP und NEO PI-R – und niemals mit einem Typen-Code.

    Jan Bohlken, Gründer des Profiling Instituts Jan Bohlken Diplom-Sozioökonom · Gründer Profiling Institut · DIN-33430-Diagnostiker · 25 Jahre Headhunting in Automotive, Chemie und Maschinenbau

    Dichotomisierung

    Menschliche Merkmale sind normalverteilt, nicht zweigipflig. Die meisten Menschen liegen in der Mitte – und werden von einer Typologie trotzdem einer Seite zugeschlagen. Der Informationsverlust ist erheblich.

    Retest-Stabilität

    Ein relevanter Teil der Getesteten erhält bei einer Wiederholung nach einigen Wochen einen abweichenden Code. Für ein Instrument, das eine überdauernde Eigenschaft beschreiben soll, ist das ein grundlegendes Problem.

    Barnum-Effekt

    Typbeschreibungen enthalten überwiegend positiv formulierte, breit zutreffende Aussagen. Zustimmung fühlt sich dann wie Bestätigung an, ist aber vor allem ein Effekt der Formulierung.

    Keine Eignungsprognose

    Aus Präferenzen folgen keine Fähigkeiten. Der Code sagt nichts über Leistung, Lernfähigkeit oder Belastbarkeit – und darf deshalb keine Personalentscheidung stützen.

    Keine DIN-33430-Konformität

    Für berufsbezogene Eignungsbeurteilungen definiert DIN 33430 Anforderungen an Verfahren und Anwender. Ein kostenloser Onlinetest erfüllt sie nicht – unabhängig davon, wie gut er gemacht ist.

    Keine klinische Aussage

    Der Test trifft keine Aussage über psychische Gesundheit, Belastungsstörungen oder Persönlichkeitsakzentuierungen. Auch nicht über die sogenannte Dunkle Triade.

    Die ausführliche wissenschaftliche Einordnung – inklusive der Kritikpunkte an MBTI und verwandten Modellen – steht unter Kritik an Persönlichkeitstests. Wie sich Typenmodelle grundsätzlich von dimensionalen Verfahren unterscheiden, zeigt die Übersicht der Testarten.

    Die 16 Typen im Detail

    Alle 16 Persönlichkeitstypen im Einzelporträt

    Zu jedem der 16 Typen gibt es eine ausführliche Seite: Stärken und Schattenseiten, passende Berufsfelder, Verhalten im Team und in der Führung, die Übersetzung in die Big-Five-Dimensionen und eine ehrliche Einordnung dessen, was ein Vier-Buchstaben-Code leisten kann. Wenn Sie zwischen zwei Typen schwanken, hilft der Vergleich mit den benachbarten Typen, den Sie auf jeder Seite finden.

    Wichtig zur Einordnung: Der Vier-Buchstaben-Code beschreibt Vorlieben, keine Fähigkeiten. Für Studien-, Berufs- oder Personalentscheidungen sind dimensionale Verfahren die richtige Grundlage – einen kostenlosen Einstieg bietet unser Big-Five-Test mit sofortiger OCEAN-Auswertung.

    Professionelle Alternative

    Wenn es belastbar sein muss

    Ein kostenloser Typentest ist ein guter Einstieg. Sobald eine Entscheidung daran hängt – Studienwahl, Neuorientierung, Führungsrolle, Personalauswahl – brauchen Sie ein normiertes Verfahren und eine qualifizierte Auswertung.

    Persönlichkeitstest mit dem NEO PI-R

    Das wissenschaftliche Referenzverfahren für die Persönlichkeitsstruktur: fünf Dimensionen, 30 Facetten, Vergleich mit einer Normstichprobe. Grundlage für Persönlichkeitsanalyse, Studien- und Berufsorientierung.

    Zum NEO PI-R →

    Berufsbezogener Test mit dem BIP

    Das Bochumer Inventar erfasst berufsbezogene Merkmale: Leistungsmotivation, Gestaltungsmotivation, Führungsmotivation, soziale Kompetenzen und psychische Konstitution – DIN-33430-konform.

    Zum BIP →

    6 Gründe für einen Persönlichkeitstest beim Profiling Institut

    1Wissenschaftlicher Persönlichkeitstest NEO PI-R (bis 60 Jahre)
    2Berufsbezogene Diagnostik nach dem BIP-Standard
    3Sieben Standorte in ganz Deutschland – oder online
    4Bewährte, psychologisch fundierte Methoden nach DIN 33430
    5Komplettpaket: Vorgespräch, Diagnostik, Gutachten & Nachgespräch
    6Spezialisierte Verfahren für Jugendliche ab 16 Jahren

    Persönlich an sieben Standorten

    Düsseldorf München Hamburg Berlin Frankfurt Stuttgart Hannover
    Standorte und Termine ansehen

    Unsicher, welches Verfahren zu Ihrer Frage passt?

    Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welche Diagnostik Ihre Entscheidung tatsächlich trägt – und welche Sie sich sparen können.

    FAQ

    Häufige Fragen zum 16-Typen-Test

    Antworten auf die Fragen, die uns zum Vier-Buchstaben-Code am häufigsten gestellt werden.

    Nein. Der MBTI ist ein lizenzpflichtiges Verfahren der Myers-Briggs Company und darf nur von zertifizierten Personen ausgewertet werden. Dieser Test nutzt dieselbe Vier-Dimensionen-Idee mit eigenen Aussagen und eigener Auswertung. Er ist ein Reflexionsangebot, kein Ersatz – Aufbau und Zertifizierung des Originals beschreiben wir unter MBTI.
    16Personalities ergänzt die vier Buchstaben um eine fünfte Skala (Assertive/Turbulent). Wir verzichten darauf und zeigen stattdessen die Ausprägungsstärke je Dimension – also wie weit Sie von der Trennlinie entfernt liegen. Details im Vergleich 16Personalities vs. MBTI und auf der Seite 16Personalities.
    Nein. Die Auswertung läuft vollständig in Ihrem Browser. Es werden keine Antworten übertragen, gespeichert oder ausgewertet, und Sie müssen keine E-Mail-Adresse angeben. Wenn Sie die Seite verlassen, ist das Ergebnis weg – machen Sie sich vorher eine Notiz.
    Etwa acht Minuten. 40 Aussagen, jeweils auf einer fünfstufigen Skala. Antworten Sie zügig und aus dem Bauch heraus – lange Abwägung verbessert das Ergebnis nicht, sondern verschiebt es in Richtung des Selbstbildes, das Sie gerade bevorzugen.
    Davon raten wir ab. Für berufliche Entscheidungen sind normierte Verfahren wie BIP oder NEO PI-R der Maßstab – sie vergleichen Sie mit einer Normstichprobe und erfüllen die Anforderungen von DIN 33430. Was in der Bewerbung tatsächlich hilft, steht unter Persönlichkeitstest in der Bewerbung.
    Weil Typologien an der Grenze schneiden. Wenn Ihre Summe nahe an der Mitte liegt, entscheiden schon kleine Stimmungsschwankungen über den Buchstaben. Das ist keine Schwäche dieses Tests, sondern der Bauart aller Typenmodelle – einer der Hauptgründe für die wissenschaftliche Kritik daran.
    Sie zeigt, wie weit Ihre Punktsumme von der rechnerischen Mitte (30 Punkten) entfernt liegt. Ein Wert dicht an der Mitte bedeutet: Der Buchstabe ist Zufall im Rahmen der Messgenauigkeit. Ein deutlicher Abstand bedeutet: Die Präferenz ist stabil und wird sich bei einer Wiederholung mit hoher Wahrscheinlichkeit bestätigen.
    Jedes Verfahren auf Basis des Big-Five-Modells. Kostenlos und sofort ist das unser Big-Five-Test; professionell und normiert sind es NEO PI-R und BIP. Eine Gegenüberstellung aller vierzehn von uns eingeordneten Verfahren finden Sie in der Verfahrensübersicht.
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    Quellen & weiterführende Literatur

    • Jung, C. G. (1921). Psychologische Typen. Rascher Verlag.
    • Myers, I. B., McCaulley, M. H., Quenk, N. L., & Hammer, A. L. (1998). MBTI Manual: A Guide to the Development and Use of the Myers-Briggs Type Indicator. Consulting Psychologists Press.
    • Pittenger, D. J. (2005). Cautionary comments regarding the Myers-Briggs Type Indicator. Consulting Psychology Journal, 57(3), 210–221.
    • Costa, P. T., & McCrae, R. R. (1992). Revised NEO Personality Inventory (NEO-PI-R) Professional Manual. Psychological Assessment Resources.
    • McCrae, R. R., & Costa, P. T. (1989). Reinterpreting the Myers-Briggs Type Indicator from the perspective of the five-factor model of personality. Journal of Personality, 57(1), 17–40.
    • The Myers-Briggs Company – Herausgeber des lizenzierten MBTI-Instruments.
    • DIN Deutsches Institut für Normung (Hrsg.). DIN 33430: Anforderungen an Verfahren und deren Einsatz bei berufsbezogenen Eignungsbeurteilungen.