Duale Ausbildung · 2 Jahre · Zwei SchwerpunkteSeit 2022 – früher Fachkraft im Gastgewerbe

Fachkraft für Gastronomie: Ausbildung, Gehalt und Karriere

Der Beruf hieß bis 2022 Fachkraft im Gastgewerbe – und wurde nicht nur umbenannt, sondern umstrukturiert: Neu sind die zwei Schwerpunkte Restaurantservice und Systemgastronomie. Nach zwei Jahren lässt sich ein drittes Jahr anhängen. Wir zeigen Aufgaben, Schwerpunktwahl und den Weg zum vollen Abschluss.

2 Jahre
Duale Ausbildung
2 Schwerpunkte
Restaurantservice oder Systemgastronomie
bis 24 Monate
Anrechenbar auf die dreijährigen Berufe
SEC
RIASEC-Interessencode
Steckbrief

Kurzüberblick: Fachkraft für Gastronomie

Fachkräfte für Gastronomie betreuen Gäste und sichern den Serviceablauf: Sie decken ein, servieren Speisen und Getränke, beraten, kassieren und wirken bei der Vorbereitung mit. Der Beruf hieß bis 2022 Fachkraft im Gastgewerbe und wurde mit der Neuordnung umstrukturiert – neu sind die Schwerpunkte Restaurantservice und Systemgastronomie.

Ausbildungsdauer2 Jahre, drittes Jahr anhängbar
LernortRestaurant, Hotel oder Systemgastronomie plus Berufsschule
RechtsgrundlageAusbildungsverordnung vom 14.03.2022, in Kraft seit 01.08.2022
AbschlussIHK-Abschlussprüfung, Zwischenprüfung nach 12 Monaten
VergütungAllgemeinverbindlicher Tarifvertrag im Gastgewerbe
EinsatzorteRestaurant, Hotel, Systemgastronomie, Catering, Betriebsgastronomie
ZugangFormal keiner – niedrigschwelliger Einstieg
PerspektiveDrittes Jahr zum ReVa oder zur Systemgastronomie
Arbeitsalltag

Aufgaben & Arbeitsalltag

Der Alltag spielt sich am Gast ab – und unter Zeitdruck. Im Service zählen Tempo, Übersicht und Freundlichkeit gleichzeitig: mehrere Tische im Blick behalten, Bestellungen korrekt aufnehmen und trotzdem zugewandt bleiben. Je nach Schwerpunkt unterscheidet sich das Tempo erheblich.

01

Gäste betreuen

Empfangen, platzieren, beraten und auf Wünsche eingehen – die Kernleistung des Berufs.

02

Servieren und eindecken

Tische vorbereiten, Speisen und Getränke fachgerecht servieren und abräumen.

03

Bestellungen aufnehmen

Bestellungen korrekt erfassen, an die Küche weitergeben und Sonderwünsche klären.

04

Kassieren und abrechnen

Rechnungen erstellen, Zahlungsarten bearbeiten und die Kasse abrechnen.

05

Vorbereitung sichern

Mise en place, Warenannahme, Lagerpflege und Sauberkeit im Servicebereich.

06

Hygiene einhalten

Vorgaben zu Lebensmittelhygiene, Allergenkennzeichnung und Eigenkontrollen umsetzen.

Neuordnung 2022

Umbenannt – und um zwei Schwerpunkte erweitert

Der bisherige Beruf Fachkraft im Gastgewerbe wurde umstrukturiert und heißt seit dem 1. August 2022 Fachkraft für Gastronomie. Die wichtigste inhaltliche Änderung: Auszubildende wählen zwischen den Schwerpunkten Restaurantservice und Systemgastronomie. Damit gewinnt die zweijährige Ausbildung an Profil und Anschlussfähigkeit.

Zwei Schwerpunkte zur Wahl

Restaurantservice zielt auf klassische Gastronomie und Hotellerie, Systemgastronomie auf standardisierte Konzepte mit hohem Durchsatz. Die Wahl prägt Alltag und Anschluss.

Modularer Aufbau

Nach zwei Jahren kann ein drittes Jahr angehängt werden – zum Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie oder zum Fachmann für Systemgastronomie. Bei Vereinbarung sind die kompletten 24 Monate anrechenbar.

Schwerpunkt und Anschluss passen zusammen

Optimal vorbereitet ist, wer bereits den entsprechenden Schwerpunkt absolviert hat – zwingend ist das aber nicht.

Lerninhalte

Ausbildungsinhalte: Was in den zwei Jahren vermittelt wird

Die Ausbildung vermittelt Servicehandwerk, Gastorientierung und Ablaufsicherheit. Ab dem gewählten Schwerpunkt unterscheiden sich die Inhalte spürbar.
01

Servicetechniken

Eindecken, Servieren, Abräumen, Tragetechniken und Arbeitssicherheit im Service.

02

Gastorientierung

Empfang, Beratung, Umgang mit Wünschen und Beschwerden.

03

Speisen- und Getränkekunde

Angebotskenntnis, Empfehlungen, Allergene und Kennzeichnungspflichten.

04

Kasse und Abrechnung

Rechnungsstellung, Zahlungsarten, Kassensysteme und Abrechnung.

05

Hygiene

Lebensmittelhygiene, Eigenkontrollen, Reinigung und Dokumentation.

06

Warenwirtschaft

Warenannahme, Lagerung, Bestandspflege und Vermeidung von Verlusten.

07

Schwerpunkt Restaurantservice

Gehobener Service, Getränkeberatung, Veranstaltungen und Gastgeberrolle.

08

Schwerpunkt Systemgastronomie

Standardisierte Abläufe, Durchsatzsteuerung, Qualitätsstandards und Kennzahlen.

Selbstcheck

Passt der Beruf zu mir?

Der Beruf verlangt Freude am Gast, Tempo und Belastbarkeit. Wichtig ist die realistische Einordnung: Als Endqualifikation bleiben Verantwortung und Verdienst begrenzt – das dritte Jahr lohnt sich fast immer. Ob Ihr Interessen- und Fähigkeitsprofil tatsächlich zu diesen Anforderungen passt, lässt sich in einer Berufsberatung objektiv klären – mit validierten Testverfahren statt mit Bauchgefühl.

Formale Voraussetzungen

  • Formal ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben
  • Der Beruf ist bewusst niedrigschwellig angelegt
  • Gesundheitszeugnis nach Infektionsschutzgesetz
  • Körperliche Belastbarkeit für langes Stehen und Gehen
  • Gepflegtes Auftreten und Freundlichkeit
  • Bereitschaft zu Abend- und Wochenendarbeit

Persönliche Eigenschaften

  • Freundlichkeit unter Zeitdruck – auch bei vollem Haus
  • Übersicht über mehrere Tische gleichzeitig
  • Merkfähigkeit für Bestellungen und Angebot
  • Belastbarkeit bei langem Stehen und Gehen
  • Teamfähigkeit zwischen Service und Küche
  • Motivation, gegebenenfalls das dritte Jahr anzuhängen
S
E
C

RIASEC-Profil: SEC – Social · Enterprising · Conventional

Der Beruf führt mit direkter Gastbetreuung (S), verbindet sie mit verkaufsorientiertem Empfehlen (E) und standardgebundener, abrechnungsgenauer Arbeitsweise (C).

Im Schwerpunkt Systemgastronomie ist das C stärker ausgeprägt, im Restaurantservice das S – die Schwerpunktwahl passt also zum eigenen Profil. Ihren persönlichen Code ermitteln Sie kostenlos im Berufswahltest.

Welcher Schwerpunkt passt?

Restaurantservice oder Systemgastronomie: zwei sehr unterschiedliche Arbeitswelten. Der Berufswahltest hilft bei der Wahl.

Berufswahltest starten →
Verdienst

Gehalt: Vergütung in der Ausbildung & Einstiegsgehalt

Auch für diesen Beruf gilt der allgemeinverbindliche Tarifvertrag des Hotel- und Gaststättengewerbes, rückwirkend zum 1. August 2024 mit erhöhten Ausbildungsvergütungen.

Zwei Jahre gegen drei Jahre

Merkmal
Fachkraft für Gastronomie
Dreijährige Berufe
Bedeutung
Dauer
2 Jahre
3 Jahre
früherer Verdienst
Rolle
ausführender Service
Gastgeber, Planung, Steuerung
größter Unterschied
Schwerpunkt
Service oder System
entsprechend vertieft
Wahl prägt den Anschluss
Anrechnung
bis 24 Monate möglich
Tür bleibt offen

Die Anrechnung der kompletten 24 Monate ist möglich, wenn sie zwischen Auszubildendem und Ausbildungsbetrieb vereinbart wird – sie ist ausdrücklich kein Muss. Klären Sie das vor Vertragsabschluss schriftlich; es entscheidet über Ihre weitere Perspektive.

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung

Als Endqualifikation liegt das Einkommen im unteren Bereich. Der wirtschaftlich entscheidende Schritt ist das angehängte dritte Jahr zum Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie oder zur Systemgastronomie. Wer nicht anschließt, findet die besten Bedingungen in Betriebsgastronomie und Gemeinschaftsverpflegung mit planbareren Arbeitszeiten.

Als Endqualifikation
unteres Segment
Ausführender Service
Nach drittem Jahr
deutlich höher
Voller dreijähriger Abschluss
Systemgastronomie mit Leitung
oberes Segment
Schichtleitung und Storeverantwortung
Ausbildungsablauf

Ausbildungsablauf: Zwei Jahre mit Schwerpunkt

Die zweijährige Ausbildung ist praxisnah aufgebaut. Die Zwischenprüfung findet bereits nach zwölf Monaten statt.

1. Jahr

Servicegrundlagen

Eindecken, Servieren, Gastorientierung, Speisen- und Getränkekunde, Hygiene und Kasse.

Zwischenprüfung

Nach 12 Monaten

Praktische und schriftliche Aufgaben über die bisherigen Inhalte.

2. Jahr

Schwerpunkt und Eigenständigkeit

Vertiefung in Restaurantservice oder Systemgastronomie, eigenständige Stationen.

Abschluss

IHK-Prüfung

Praktische Aufgabe mit Gastgespräch sowie schriftliche Teile.

Anschluss

Drittes Ausbildungsjahr

Zum ReVa oder zur Systemgastronomie, bei Vereinbarung mit voller Anrechnung.

Perspektiven

Karrierewege: Drittes Jahr und Schwerpunktwahl

Der Beruf ist als Modul konzipiert. Der entscheidende Schritt ist das dritte Jahr – und die Schwerpunktwahl bestimmt, welcher Abschluss dann naheliegt. Welcher dieser Wege zu Ihnen passt, hängt von Interessen, Belastbarkeit und Lebensplanung ab – und genau das ist Gegenstand einer Berufsberatung.

Drittes Jahr anhängen

Der planmäßige und wirtschaftlich entscheidende Schritt.

  • Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie
  • Fachmann/-frau für Systemgastronomie
  • Anrechnung der 24 Monate vereinbaren
  • Wechsel des Schwerpunkts möglich

Schwerpunkt nutzen

Die beiden Welten unterscheiden sich deutlich.

  • Restaurantservice: gehobene Gastronomie
  • Systemgastronomie: standardisierte Konzepte
  • Bankett und Veranstaltungen
  • Betriebsgastronomie mit Tagesdienst

Verantwortung übernehmen

In der Systemgastronomie besonders schnell erreichbar.

  • Schichtleitung
  • Stationsverantwortung
  • Einarbeitung neuer Kräfte
  • Qualitätssicherung

Langfristig

Nach dem dreijährigen Abschluss stehen alle Wege offen.

  • Restaurantmeister/in
  • Geprüfte/r Betriebswirt/in
  • Storemanagement
  • Selbstständigkeit
Ehrliche Bilanz

Pro & Contra: Stärken und Herausforderungen des Berufs

Ein niedrigschwelliger Einstieg mit neuer Schwerpunktwahl – wirtschaftlich tragfähig vor allem mit angehängtem drittem Jahr.

Was für den Beruf spricht

  • Zugang ohne bestimmten Schulabschluss
  • Seit 2022 zwei Schwerpunkte zur Wahl
  • Bis zu 24 Monate anrechenbar auf die dreijährigen Berufe
  • Allgemeinverbindlicher Tarifvertrag seit 2024
  • Sehr viele Ausbildungsplätze bundesweit
  • Schnelle Verantwortung in der Systemgastronomie

Was Sie wissen sollten

  • Als Endqualifikation begrenzt in Verantwortung und Verdienst
  • Anrechnung ist Vereinbarungssache, kein Automatismus
  • Abend-, Wochenend- und Feiertagsarbeit ist die Regel
  • Körperlich fordernd durch langes Stehen und Gehen
  • Hoher Zeitdruck bei vollem Haus
  • Hohe Fluktuation in der Branche
Abgrenzung

Fachkraft für Gastronomie vs. ReVa vs. Fachkraft Küche

Die zweijährigen und dreijährigen Gastronomiewege seit 2022.

Kriterium
Fachkraft für Gastronomie
Restaurants und Veranstaltungsgastronomie
Fachkraft Küche
Dauer
2 Jahre
3 Jahre
2 Jahre
Bereich
Service
Service und Veranstaltungen
Küche
Gastkontakt
sehr hoch
sehr hoch
gering
Schwerpunkte
2 zur Wahl
keine
keine
Anschluss
ReVa oder Systemgastronomie
Koch
Seit 2022
umbenannt und erweitert
umbenannt
neu geschaffen
RIASEC-Profil
SEC
SEC
RCS
Expertenstimmen

Einschätzung unserer Berater

Jan Bohlken

Jan Bohlken

Gründer & Geschäftsführer Profiling Institut · Dipl.-Sozioökonom

„Zwei Dinge sind bei diesem Beruf wichtig. Erstens der Name: Fachkraft im Gastgewerbe heißt seit 2022 Fachkraft für Gastronomie. Zweitens die Schwerpunktwahl – Restaurantservice und Systemgastronomie sind zwei sehr verschiedene Arbeitswelten. Wer den passenden Schwerpunkt wählt, ist optimal auf das dritte Jahr vorbereitet. Und wie immer bei den zweijährigen Berufen: Anrechnung schriftlich vereinbaren, sie ist kein Automatismus.“

Raphaela Peitsch

Raphaela Peitsch

Diplom-Psychologin · DGSF-zertifiziert

„Im Service zeigt sich sehr schnell, ob jemand Menschen mag. Sie stehen bei vollem Haus zwischen zehn Tischen, die Küche ist im Verzug, und ein Gast wird ungeduldig – und Sie müssen trotzdem freundlich bleiben. Wer daraus Energie zieht, weil ihm der Kontakt Spaß macht, blüht auf. Wer ihn als Belastung erlebt, erschöpft sich schnell. Ein Praktikum klärt das zuverlässiger als jedes Gespräch.“

Häufige Fragen

Fachkraft für Gastronomie – FAQ

Ja. Bis zum 31. Juli 2022 hieß er Fachkraft im Gastgewerbe. Mit der Neuordnung wurde er nicht nur umbenannt, sondern umstrukturiert: Neu sind die beiden Schwerpunkte Restaurantservice und Systemgastronomie. Damit gewann die zweijährige Ausbildung an Profil und Anschlussfähigkeit.

Zum 1. August 2022 wurden die gastgewerblichen Berufe erstmals seit über zwanzig Jahren neu geordnet – seither gibt es sieben statt sechs Ausbildungsberufe. Neu geschaffen wurde die Fachkraft Küche als erster zweijähriger Küchenberuf. Umbenannt wurden: Fachkraft im Gastgewerbe zur Fachkraft für Gastronomie, Restaurantfachmann zum Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie und Hotelkaufmann zum Kaufmann für Hotelmanagement. Koch, Hotelfachmann und Fachmann für Systemgastronomie behielten ihre Bezeichnung, wurden aber inhaltlich modernisiert. Übergangsregeln gibt es nicht: Alle Verträge ab dem 1. August 2022 fallen automatisch unter die neue Verordnung.

Das hängt vom gewünschten Umfeld ab. Restaurantservice zielt auf klassische Gastronomie und Hotellerie mit individueller Gastbetreuung. Systemgastronomie arbeitet mit standardisierten Konzepten, hohem Durchsatz und starker Kennzahlensteuerung. Wichtig: Der Schwerpunkt bereitet optimal auf den entsprechenden dreijährigen Anschlussberuf vor – zwingend ist diese Kombination aber nicht.

Ja – dafür ist der Beruf konzipiert. Nach erfolgreichem Abschluss kann ein drittes Ausbildungsjahr angehängt werden, um Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie oder Fachmann für Systemgastronomie zu werden. Bei Vereinbarung zwischen Auszubildendem und Betrieb können die kompletten 24 Monate angerechnet werden – das ist allerdings kein Muss.

Für Ausbildungsverhältnisse, die 2026 beginnen, beträgt die Mindestausbildungsvergütung nach § 17 BBiG 724 € im ersten, 854 € im zweiten und 977 € im dritten Ausbildungsjahr. Im Hotel- und Gaststättengewerbe gilt zusätzlich ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag, der rückwirkend zum 1. August 2024 die Ausbildungsvergütungen erhöht hat.

Nur eingeschränkt. Als Endabschluss bleibt die Tätigkeit ausführend, und Verantwortung wie Verdienst bleiben unter den dreijährigen Berufen. Der Beruf ist ausdrücklich als Modul mit Anschlussperspektive gedacht. Wer nicht anschließt, sollte gezielt in Betriebsgastronomie oder Gemeinschaftsverpflegung gehen – dort sind die Arbeitszeiten deutlich planbarer.

Unregelmäßig. In der Gastronomie sind Abend-, Wochenend- und Feiertagsarbeit die Regel, häufig in geteilten Diensten. Im Schwerpunkt Systemgastronomie ist der Betrieb oft durchgehend, dafür stärker in festen Schichten organisiert. Planbarer sind Betriebsgastronomie und Gemeinschaftsverpflegung mit Tagesdienst – diese Betriebsformen werden bei der Suche oft übersehen.

Bereits nach zwölf Monaten – also nach der Hälfte der Ausbildungszeit. Das ist bei zweijährigen Berufen üblich und bedeutet, dass die Grundlagen früh sitzen müssen. Die Abschlussprüfung am Ende umfasst eine praktische Aufgabe mit Gastgespräch sowie schriftliche Teile.

Vor der Bewerbung Klarheit gewinnen

Ein niedrigschwelliger Einstieg mit Schwerpunktwahl – und einer Perspektive, die vom dritten Jahr abhängt. Ob das Profil passt, klären wir mit wissenschaftlich validierter Diagnostik nach DIN 33430. An sieben Standorten oder online.

Weiterführende Themen

Quellen & Methodik

  • Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Gastronomie, veröffentlicht am 14.03.2022 im Bundesgesetzblatt, in Kraft seit 01.08.2022; Nachfolge der Fachkraft im Gastgewerbe.
  • Zwei Schwerpunkte: Restaurantservice und Systemgastronomie; die Wahl bereitet auf den entsprechenden dreijährigen Anschlussberuf vor, ist dafür aber nicht zwingend.
  • Modularer Aufbau: Anschluss an Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie oder Fachmann für Systemgastronomie; bei Vereinbarung sind die kompletten 24 Monate anrechenbar – kein Muss.
  • Zwischenprüfung nach 12 Monaten gemäß Ausbildungsordnung.
  • Allgemeinverbindlicher Tarifvertrag im Hotel- und Gaststättengewerbe, rückwirkend zum 01.08.2024.
  • § 17 BBiG zur Mindestausbildungsvergütung 2026 (724 / 854 € für zweijährige Ausbildungen).
  • RIASEC-Modell nach John L. Holland (1997): „Making Vocational Choices“, 3. Auflage, PAR.