Bin ich depressiv?
Der kostenlose Depressions-Check
9 wissenschaftlich validierte Fragen nach dem PHQ-9 · 4 Schweregrade · Persönliche Auswertung mit konkreten nächsten Schritten · Kein Ersatz für ärztliche Diagnose
Dieser Depressions-Check ist ein Selbst-Screening-Instrument, das auf dem klinisch validierten PHQ-9 basiert. Er dient der ersten Orientierung, ersetzt aber keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose. Bei mittlerem oder schwerem Ergebnis suchen Sie bitte zeitnah Ihren Hausarzt auf. Bei akuter Krise oder Gedanken an Selbstverletzung wenden Sie sich sofort an die Telefonseelsorge (0800 111 0 111, kostenlos, 24/7) oder den Notruf (112).
Depression: Mehr als nur Traurigkeit – eine ernst zu nehmende Erkrankung
Depression ist eine der häufigsten und gleichzeitig am stärksten unterschätzten Erkrankungen unserer Zeit. In Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Depressionshilfe jährlich rund 5,3 Millionen Menschen betroffen. Trotzdem suchen viele Betroffene jahrelang keine Hilfe – aus Scham, aus dem Glauben, es müsse so sein, oder weil sie die Symptome nicht als Krankheit erkennen.
Depression ist nicht Schwäche, kein Charakterfehler und kein Versagen. Es ist eine neurologische Erkrankung mit messbaren Veränderungen im Gehirnstoffwechsel. Und sie ist – das ist die entscheidende Botschaft – in der großen Mehrzahl der Fälle sehr gut behandelbar.
„Depressionen sind die führende Ursache für Behinderung weltweit und tragen erheblich zur globalen Krankheitslast bei."
— Weltgesundheitsorganisation (WHO), 2023Gedrückte Stimmung
Anhaltende Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit oder innere Leere – die meisten Zeit des Tages, an den meisten Tagen.
Interessenverlust
Dinge, die früher Freude gemacht haben, lösen keine positiven Gefühle mehr aus. Hobbys, soziale Kontakte, Arbeit – alles wirkt grau.
Energie & Antriebslosigkeit
Chronische Erschöpfung und Schwerfälligkeit trotz ausreichend Schlaf. Selbst kleine Aufgaben erscheinen unüberwindbar.
Jetzt Depressions-Check starten
Beantworten Sie alle 9 Fragen ehrlich. Wählen Sie, wie häufig Sie in den letzten 2 Wochen von diesen Beschwerden betroffen waren. Die Antworten werden nicht gespeichert.
Depressions-Check (PHQ-9)
9 Fragen · Zeitraum: letzte 2 Wochen · nach Patient Health Questionnaire
Die vier Schweregrade des PHQ-9 – was bedeutet Ihr Ergebnis?
Der PHQ-9 ist das weltweit meistverwendete Screening-Instrument für Depressionen – eingesetzt von Hausärzten, Kliniken und Forschungsinstituten in über 80 Ländern. Der Score ergibt sich aus der Summe aller Antworten (0–27 Punkte).
Quelle: Kroenke K, Spitzer RL, Williams JB (2001). The PHQ-9: validity of a brief depression severity measure. J Gen Intern Med. 16(9):606-13. Der PHQ-9 ist im öffentlichen Bereich zugänglich (Public Domain).
Depression, Burnout oder Erschöpfung? Die entscheidenden Unterschiede
Diese drei Zustände werden häufig verwechselt – was zu falschen Maßnahmen führt. Hier die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale in der Übersicht:
Verbindung zum Beruf: Wenn der falsche Job krank macht
Zwischen Depression und beruflicher Situation besteht eine enge, bidirektionale Verbindung: Berufliche Belastung, Sinnlosigkeit und ein Person-Job-Mismatch sind anerkannte Risikofaktoren für Depressionen. Gleichzeitig verstärkt eine Depression die berufliche Leistungsunfähigkeit. Das Profiling Institut setzt genau an dieser Schnittstelle an: nicht als Therapieanbieter, sondern als Begleiter beim beruflichen Neustart nach der Stabilisierung.
Nicht alle Depressionen sind gleich: Die wichtigsten Formen
Depression ist kein einheitliches Bild. Verschiedene Formen unterscheiden sich in Verlauf, Ursache und Behandlung. Ein Screening wie der PHQ-9 kann keine Differenzierung vornehmen – das ist Aufgabe eines Arztes oder Psychotherapeuten.
Unipolare Depression
Die klassische Form – anhaltende depressive Episoden ohne Manie. Tritt in Phasen auf, zwischen denen Betroffene symptomfrei sein können.
Saisonale Depression (SAD)
Depressive Symptome treten typischerweise in den dunklen Wintermonaten auf und bessern sich im Frühling. Lichttherapie ist hochwirksam.
Bipolare Störung
Wechsel zwischen depressiven Phasen und manischen Hochphasen. Erfordert spezifische Behandlung – Antidepressiva allein können kontraindiziert sein.
Dysthymie
Anhaltende leichte bis mittelschwere depressive Symptome über mindestens 2 Jahre. Oft unerkannt, da Betroffene es als „normalen Gemütszustand" akzeptieren.
Postpartale Depression
Tritt nach der Geburt eines Kindes auf, betrifft ca. 10–15 % der Mütter. Häufig unerkannt und unterbehandelt – trotz guter Behandlungsoptionen.
Burnout-bedingte Depression
Burnout, der in eine klinische Depression übergegangen ist. Berufliche Neuorientierung ist Teil der Therapie – neben medizinischer Behandlung.
Wer ist gefährdet? Risikofaktoren für Depression
Depression entsteht aus dem Zusammenspiel biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren – das biopsychosoziale Modell. Kein einzelner Faktor verursacht eine Depression allein.
Genetische Veranlagung
Familiäre Häufung von Depressionen erhöht das Erkrankungsrisiko auf das 2–3-fache.
Chronischer Stress
Anhaltende Belastung – beruflich oder privat – verändert messbar den Cortisol- und Neurotransmitter-Haushalt.
Traumatische Erlebnisse
Verluste, Missbrauch, schwere Erkrankungen oder einschneidende Lebensereignisse erhöhen die Vulnerabilität.
Person-Job-Mismatch
Berufliche Sinnlosigkeit, fehlende Autonomie und chronische Überforderung sind starke, oft übersehene Depressionsauslöser.
Soziale Isolation
Einsamkeit und fehlende soziale Einbindung zählen zu den stärksten Risikofaktoren – verstärkt durch Homeoffice und digitale Arbeitswelt.
Schlafmangel
Chronischer Schlafmangel ist sowohl Symptom als auch Ursache von Depressionen – ein bidirektionaler Verstärker-Kreislauf.
Wenn der Test Warnsignale zeigt: Ihre nächsten Schritte
Depression ist behandelbar. Entscheidend ist, die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge zu gehen. Das Profiling Institut begleitet Sie in Schritt 3 und 4 – wenn medizinische Stabilisierung erfolgt ist und der Blick nach vorne gerichtet werden kann.
Ergänzende Tests, Beratung & Ressourcen
Mentale Gesundheit und Karriere hängen enger zusammen als viele denken. Diese Seiten helfen Ihnen beim nächsten Schritt:
Berufliche Neuorientierung nach Burnout & Depression
Der strukturierte Weg zurück – Potenzialanalyse, Berufsfeld-Exploration und Schritt-für-Schritt-Umsetzung.
Zur Seite → EmpfohlenOrientierungsberatung
Wenn Sie nicht wissen, wohin. DIN 33430-Diagnostik, Werte-Kompass und Karrierealternativen.
Zur Beratung → SelbsttestBurnout-Test kostenlos
Burnout und Depression grenzen sich ab – aber überlappen sich. Machen Sie auch den Burnout-Check.
Zum Test → AnalyseWork-Life-Navigator
Arbeitszufriedenheit analysieren: Burnout-Gefährdung, Boreout oder echte Depression?
Zum Navigator → SelbsttestPerfektionismus-Test
Toxischer Perfektionismus ist ein starker Depressions-Risikofaktor. Erkennen Sie Ihr Muster.
Zum Test → SelbsttestHochsensibilitäts-Test
HSPs haben ein erhöhtes Depressionsrisiko im falschen beruflichen Umfeld. Sind Sie hochsensibel?
Zum HSP-Test → DiagnostikPotenzialanalyse DIN 33430
Zertifizierte Tiefendiagnostik für den beruflichen Neustart nach psychischer Belastung.
Zur Analyse → PsychologieInnere Blockaden überwinden
Warum fällt der erste Schritt so schwer? Glaubenssätze und Blockaden nach psychischer Belastung.
Mehr erfahren → NeuorientierungBerufliche Neuorientierung
Der komplette Leitfaden für Menschen, die beruflich neu starten wollen – nach Krise oder Erschöpfung.
Mehr erfahren →FAQ: Depression verstehen, erkennen, behandeln
Depression ist kein Versagen.
Und Erholung ist möglich.
Das Profiling Institut begleitet Sie auf dem Weg zurück – wenn die medizinische Stabilisierung gelingt und die Frage entsteht: Wie sieht ein berufliches Leben aus, das wirklich zu mir passt?
Orientierungsberatung in Ihrer Stadt
Persönliche Karriere- und Orientierungsberatung nach psychischer Belastung – in Ihrer Stadt oder per Videokonferenz.
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