Kursstufe

Kursstufe

Die Kursstufe ist die gymnasiale Oberstufe in ihrer letzten Phase – in der Regel die beiden Schuljahre vor dem Abitur, in denen der Klassenverband durch ein Kurssystem ersetzt wird.

Wie sie organisiert ist

Statt fester Klassen wählen Schülerinnen und Schüler Kurse auf unterschiedlichem Anforderungsniveau. Verbreitet ist die Unterscheidung zwischen Leistungsfächern mit erhöhtem Niveau und Basisfächern. Die Bezeichnungen unterscheiden sich zwischen den Bundesländern erheblich.

Bewertet wird in Punkten von 0 bis 15 statt in Noten von 1 bis 6. Die Halbjahresergebnisse fließen unmittelbar in die Abiturnote ein – anders als in der Mittelstufe zählt hier also jedes Halbjahr.

Worauf es bei der Wahl ankommt

Die Kurswahl wirkt weiter, als sie im Moment scheint. Einzelne Studiengänge setzen bestimmte Fächer auf erhöhtem Niveau voraus, und die Zusammensetzung beeinflusst die Abiturnote und damit den Zugang zu zulassungsbeschränkten Fächern.

Sinnvoll ist deshalb, vor der Wahl grob zu klären, in welche Richtung es gehen soll – nicht um sich festzulegen, sondern um Türen nicht unnötig zu schließen. Dabei hilft eine frühe Berufsorientierung. Siehe auch Abitur.

Häufige Fragen

Was ist die Kursstufe?

Die letzte Phase der gymnasialen Oberstufe, meist die beiden Schuljahre vor dem Abitur. Der Klassenverband wird durch ein Kurssystem ersetzt.

Zählen die Noten der Kursstufe für das Abitur?

Ja. Die Halbjahresergebnisse fließen unmittelbar in die Abiturnote ein. Bewertet wird in Punkten von 0 bis 15.

Persönliche Beratung

Was bedeutet das für Ihre Situation?

Begriffe erklären den Rahmen – die Entscheidung treffen Sie im eigenen Kontext. Unsere Beraterinnen und Berater ordnen ein, was für Ihren Weg wirklich zählt: in der Schul-, Studien- und Berufsberatung ebenso wie in der beruflichen Neuorientierung.