Duales Handwerk · 3,5 Jahre · ZulassungspflichtigVier Einsatzgebiete · Neu gebündelt 2021

Informationselektroniker/in: Ausbildung, Gehalt und Karriere

Ein Beruf, vier sehr verschiedene Welten: IT- und Bürosystemtechnik, Sende- und Breitbandtechnik, Brandschutz- und Gefahrenmeldeanlagen oder Telekommunikationstechnik. Zum 1. August 2021 wurde der Beruf mit dem aufgehobenen Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik zusammengeführt. Wir zeigen Aufgaben, Einsatzgebiete und Perspektiven.

3,5 Jahre
Duale Ausbildung im Elektrohandwerk
4 Einsatzgebiete
Sehr unterschiedliche Arbeitsfelder
Anlage A
Zulassungspflichtig, Meisterpflicht
RIC
RIASEC-Interessencode
Steckbrief

Kurzüberblick: Informationselektroniker/in

Informationselektronikerinnen und Informationselektroniker installieren, vernetzen und warten informationstechnische Systeme: Computer und Bürosysteme, Empfangs- und Breitbandanlagen, Brandschutz- und Gefahrenmeldeanlagen oder Telekommunikationstechnik. Zum 1. August 2021 wurde der Beruf mit dem aufgehobenen Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik zusammengelegt und um vier klar definierte Einsatzgebiete strukturiert.

Ausbildungsdauer3,5 Jahre, bei guten Leistungen verkürzbar
LernportFachbetrieb oder Systemhaus plus Berufsschule
RechtsgrundlageNeu geordnete Ausbildungsverordnung seit 01.08.2021, HwO Anlage A
AbschlussGesellenprüfung vor der Handwerkskammer
VergütungNach Tarif des Elektrohandwerks
EinsatzorteSystemhaus, Fachbetrieb, Sicherheitstechnik, Netzbetreiber
ZugangMeist mittlere Reife
PerspektiveMeister, eigener Betrieb, IT-Spezialisierung
Arbeitsalltag

Aufgaben & Arbeitsalltag

Der Alltag ist stark vom Einsatzgebiet geprägt und findet überwiegend beim Kunden statt. Gemeinsam ist allen Richtungen: Sie bringen Systeme zum Laufen, die andere nutzen – und tragen Verantwortung dafür, dass sie funktionieren, wenn es darauf ankommt. Bei Gefahrenmeldeanlagen ist das im Wortsinn lebenswichtig.

01

Systeme planen und installieren

Anforderungen mit dem Kunden klären, Komponenten auswählen, Leitungswege planen und Anlagen fachgerecht errichten.

02

Netzwerke aufbauen und konfigurieren

Verkabelung, aktive Komponenten, Adressierung und Zugriffsrechte einrichten und dokumentieren.

03

Anlagen in Betrieb nehmen

Funktionen prüfen, Parameter einstellen, Messprotokolle erstellen und den Betreiber einweisen.

04

Warten und prüfen

Wiederkehrende Prüfungen durchführen – bei Gefahrenmeldeanlagen gesetzlich vorgeschrieben und dokumentationspflichtig.

05

Störungen beheben

Fehler eingrenzen zwischen Verkabelung, Hardware, Konfiguration und Software – oft unter Zeitdruck beim Kunden.

06

Kunden beraten und einweisen

Technische Zusammenhänge verständlich erklären, Angebote erstellen und Bedienung schulen.

Neuordnung 2021

Zwei Berufe, vier Einsatzgebiete – eine Struktur

Bis 2021 gab es den Informationselektroniker mit zwei Schwerpunkten und daneben den Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik. Beide überschnitten sich stark. Die Neuordnung führte sie zusammen und strukturierte den Beruf um vier Einsatzgebiete, die der Betrieb festlegt und die den Ausbildungsalltag prägen.

Geräte-, IT- und Bürosystemtechnik

Computer, Drucksysteme, Netzwerke und Bürotechnik – das IT-nahste Einsatzgebiet mit hohem Serviceanteil.

Sende-, Empfangs- und Breitbandtechnik

Antennenanlagen, Satellitenempfang, Breitbandnetze und Signalverteilung – messtechnisch anspruchsvoll.

Brandschutz-, Gefahrenmelde- und Telekommunikationstechnik

Sicherheitstechnik mit gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen sowie klassische Telekommunikationsanlagen.

Lerninhalte

Ausbildungsinhalte: Was in den dreieinhalb Jahren vermittelt wird

Die Ausbildung verbindet Elektrotechnik, Netzwerktechnik und Messtechnik. Der IT-Anteil ist hoch – deutlich höher als in den installationsnahen Elektroberufen.
01

Elektrotechnische Grundlagen

Schaltungen, Messtechnik, Schutzmaßnahmen und Installationstechnik.

02

Netzwerktechnik

Verkabelung, aktive Komponenten, Adressierung, Protokolle und Netzstrukturen.

03

IT-Systeme

Rechner, Betriebssysteme, Peripherie, Datensicherung und Fernwartung.

04

Hochfrequenz- und Messtechnik

Signalpegel, Dämpfung, Störungen und normgerechte Messprotokolle.

05

Sicherheitstechnik

Brandmelde-, Einbruchmelde- und Videotechnik einschließlich Prüfpflichten.

06

Telekommunikationstechnik

Sprach- und Datendienste, Endgeräte, Anlagen und Schnittstellen.

07

IT-Sicherheit und Datenschutz

Zugriffsschutz, Netztrennung, Fernzugriff und Umgang mit personenbezogenen Daten.

08

Kundenorientierung und Dokumentation

Beratung, Angebotserstellung, Einweisung sowie normgerechte Anlagendokumentation.

Selbstcheck

Passt der Beruf zu mir?

Der Beruf verlangt technisches Verständnis auf zwei Feldern – Elektrotechnik und IT – und dazu Serviceorientierung. Weil überwiegend beim Kunden gearbeitet wird, ist der Umgang mit Menschen genauso wichtig wie die Technik. Genau diese Passungsfrage lässt sich nicht am Schreibtisch beantworten. In einer Berufsberatung wird sie mit wissenschaftlich validierten Verfahren geprüft – bevor eine Bewerbung geschrieben wird.

Formale Voraussetzungen

  • In der Praxis meist mittlere Reife erwartet
  • Gute Noten in Mathematik, Physik und Informatik
  • Interesse an IT und Netzwerktechnik
  • Handwerkliches Geschick für Installation und Montage
  • Serviceorientierung für die Arbeit beim Kunden
  • Führerschein ist in vielen Betrieben von Vorteil

Persönliche Eigenschaften

  • Serviceorientierung – gearbeitet wird beim Kunden
  • Analytisches Denken bei der Fehlereingrenzung
  • Sorgfalt bei Messprotokollen und Prüfdokumentation
  • Verantwortungsbewusstsein bei Sicherheitsanlagen
  • Belastbarkeit bei Störungseinsätzen unter Zeitdruck
  • Lernbereitschaft bei schnellem technischem Wandel
R
I
C

RIASEC-Profil: RIC – Realistic · Investigative · Conventional

Der Beruf verbindet praktische Installation und Montage (R) mit analytischer Fehlersuche in vernetzten Systemen (I) und normgebundener Prüf- und Dokumentationsarbeit (C).

Ein soziales Element kommt hinzu, das der Code nicht abbildet: Sie arbeiten fast immer beim Kunden und müssen technische Sachverhalte verständlich erklären. Ihren persönlichen Code ermitteln Sie kostenlos im Berufswahltest.

IT im Handwerk oder in der Industrie?

Informationselektroniker, Fachinformatiker oder Elektroniker für Geräte und Systeme: ähnliche Technik, sehr unterschiedliche Arbeitsweise. Der Berufswahltest hilft weiter.

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Verdienst

Gehalt: Vergütung in der Ausbildung & Einstiegsgehalt

Die Vergütung folgt den regionalen Tarifverträgen des Elektrohandwerks. Größere Systemhäuser und Sicherheitstechnikunternehmen zahlen häufig besser als kleine Fachbetriebe.

Vergütung nach Betriebstyp

Betriebstyp
Vergütungsniveau
Tarifbindung
Hinweis
Größeres IT-Systemhaus
hoch
häufig
breite technische Ausstattung
Sicherheitstechnikunternehmen
hoch
häufig
Prüfpflichten sichern Auftragslage
Netzbetreiber oder Dienstleister
gehoben
je nach Unternehmen
Breitbandausbau als Treiber
Kleiner Fachbetrieb
nahe Minimum
selten
724 / 854 / 977 / 1.014 € als Untergrenze

Die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 BBiG bildet die Untergrenze. Entscheidend für die Ausbildungsqualität ist das Einsatzgebiet des Betriebs – es prägt den gesamten Berufsalltag und wird zu Ausbildungsbeginn festgelegt. Fragen Sie im Bewerbungsgespräch gezielt danach.

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung

Nach der Gesellenprüfung liegt das Einstiegsgehalt im oberen Bereich der Handwerksberufe. Besonders gefragt sind Fachkräfte in der Sicherheits- und Gefahrenmeldetechnik, weil dort gesetzliche Prüfpflichten dauerhaft Aufträge sichern, sowie im Breitbandausbau. Den größten Sprung bringt der Meisterbrief – als Handwerk der Anlage A ist er Voraussetzung für einen eigenen Betrieb.

Einstieg
oberes Handwerksniveau
IT-Kompetenz ist gefragt
Spezialisiert
deutlich höher
Sicherheitstechnik, Breitband, Netzwerke
Meister
oberes Segment
Voraussetzung für einen eigenen Betrieb
Ausbildungsablauf

Ausbildungsablauf: Grundlagen, Einsatzgebiet, Verantwortung

Die dreieinhalbjährige Ausbildung vermittelt zunächst gemeinsame Grundlagen und vertieft dann das Einsatzgebiet des Betriebs. Die Prüfung ist gestreckt.

1. Jahr

Grundlagen

Elektrotechnik, Messtechnik, Installationstechnik, Netzwerkgrundlagen und Arbeitssicherheit.

2. Jahr

IT und Systemtechnik

Netzwerke, IT-Systeme, Konfiguration, erste eigenständige Installationen beim Kunden.

Prüfungsteil 1

Nach etwa 18 bis 24 Monaten

Praktische und schriftliche Aufgaben, die bereits zur Endnote zählen.

3. Jahr

Einsatzgebiet vertiefen

Spezialisierung auf das Einsatzgebiet des Betriebs, Messtechnik, Prüfungen und Dokumentation.

4. Halbjahr

Eigenverantwortung und Gesellenprüfung

Selbstständige Aufträge, Störungsbehebung, Prüfungsstück und Fachgespräch.

Perspektiven

Karrierewege: Meister, Spezialisierung, eigener Betrieb

Als zulassungspflichtiges Handwerk bietet der Beruf einen klaren Weg in die Selbstständigkeit. Parallel dazu sind IT- und Sicherheitszertifizierungen ein wirksamer Hebel. Weil diese Wege sehr unterschiedliche Anforderungen stellen, lohnt eine frühe Standortbestimmung – etwa in einer Berufsberatung mit diagnostischer Grundlage.

Meisterprüfung

Voraussetzung für einen eigenen Betrieb und der größte Gehaltssprung.

  • Informationstechnikermeister/in
  • Aufstiegs-BAföG als Förderweg
  • Ausbildereignung (AEVO)
  • Betriebswirt des Handwerks

Fachlich spezialisieren

Bestimmte Felder sind besonders knapp besetzt.

  • Brandmelde- und Gefahrenmeldetechnik
  • Netzwerk- und Herstellerzertifizierungen
  • Breitband- und Glasfasertechnik
  • IT-Sicherheit im Kundennetz

Verantwortung übernehmen

Service und Projektarbeit sind gut bezahlte Rollen.

  • Serviceleitung
  • Projektierung von Anlagen
  • Technischer Außendienst
  • Sachverständigentätigkeit

Studium

Mit Meister ist ein Studium auch ohne Abitur möglich.

  • B.Eng. Informationstechnik
  • Elektrotechnik
  • Nachrichtentechnik
  • IT-Sicherheit
Ehrliche Bilanz

Pro & Contra: Stärken und Herausforderungen des Berufs

Der Beruf verbindet Handwerk mit IT und bietet vier sehr unterschiedliche Richtungen. Die Kehrseite: Das Einsatzgebiet wird früh festgelegt und prägt den gesamten Berufsweg.

Was für den Beruf spricht

  • Vier Einsatzgebiete mit sehr unterschiedlichem Profil
  • Hoher IT-Anteil bei handwerklicher Grundlage
  • Meisterpflicht schützt den Markt
  • Sicherheitstechnik sichert durch Prüfpflichten dauerhaft Aufträge
  • Breitbandausbau als zusätzlicher Wachstumstreiber
  • Realistischer Weg in die Selbstständigkeit

Was Sie wissen sollten

  • Einsatzgebiet wird früh festgelegt und prägt den Berufsalltag
  • Störungseinsätze unter Zeitdruck beim Kunden
  • Hoher Lernaufwand durch schnellen technischen Wandel
  • Viel Fahrzeit zwischen Einsätzen
  • Vergütung stark abhängig von Betriebsgröße
  • Beruf wird häufig mit dem Fachinformatiker verwechselt
Abgrenzung

Informationselektroniker vs. Fachinformatiker vs. Elektroniker Geräte und Systeme

Drei IT-nahe Technikberufe mit unterschiedlicher Ausbildungswelt.

Kriterium
Informationselektroniker
Fachinformatiker
Elektroniker Geräte und Systeme
Bereich
Handwerk
IT-Branche
Industrie
Schwerpunkt
Installation und Service
Software und Systeme
Fertigung und Prüfung
Kundenkontakt
sehr hoch
mittel
gering
Handwerklicher Anteil
hoch
gering
hoch
Meisterpflicht
ja
entfällt
entfällt
Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
3 Jahre
3,5 Jahre
RIASEC-Profil
RIC
ICR
RIC
Expertenstimmen

Einschätzung unserer Berater

Jan Bohlken

Jan Bohlken

Gründer & Geschäftsführer Profiling Institut · Dipl.-Sozioökonom

„Dieser Beruf wird ständig mit dem Fachinformatiker verwechselt – dabei ist er handwerklich geprägt und meisterpflichtig. Entscheidend ist das Einsatzgebiet: Zwischen IT-Systemtechnik und Brandmeldeanlagen liegen Welten. Mein Rat: Klären Sie vor der Bewerbung, welches Einsatzgebiet der Betrieb ausbildet. Besonders stabil ist die Sicherheitstechnik, weil gesetzliche Prüfpflichten dort dauerhaft Aufträge sichern.“

Raphaela Peitsch

Raphaela Peitsch

Diplom-Psychologin · DGSF-zertifiziert

„Was diesen Beruf trägt, ist die Verbindung aus Technik und Erklärenkönnen. Sie arbeiten fast immer beim Kunden – oft dann, wenn etwas nicht funktioniert und jemand ungeduldig ist. Fachlich exzellente Menschen, die technische Zusammenhänge nicht verständlich erklären können, geraten hier regelmäßig in Konflikte. Wer beides kann, ist ausgesprochen gefragt.“

Häufige Fragen

Informationselektroniker/in – FAQ

Vier: Geräte-, IT- und Bürosystemtechnik (Computer, Drucksysteme, Netzwerke), Sende-, Empfangs- und Breitbandtechnik (Antennen, Satellit, Breitbandnetze), Brandschutz- und Gefahrenmeldeanlagen (Sicherheitstechnik mit gesetzlichen Prüfpflichten) und Telekommunikationstechnik. Das Einsatzgebiet legt der Ausbildungsbetrieb fest und prägt den gesamten Berufsalltag – klären Sie es vor der Bewerbung.

Zum 1. August 2021 wurden die handwerklichen Elektroberufe grundlegend neu geordnet – aus sieben Berufen wurden fünf. Die wichtigsten Änderungen: Der Beruf Systemelektroniker wurde aufgehoben und mit der Fachrichtung Automatisierungstechnik zum Elektroniker für Automatisierungs- und Systemtechnik verschmolzen. Der Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik wurde mit dem alten Informationselektroniker zum neuen Informationselektroniker mit vier Einsatzgebieten zusammengelegt. Und mit dem Elektroniker für Gebäudesystemintegration entstand ein völlig neuer Beruf. Hintergrund sind Digitalisierung, Energiewende und intelligente Gebäudetechnik.

Die Ausbildungswelt. Der Informationselektroniker ist ein Handwerksberuf mit Meisterpflicht: Er installiert, verkabelt, misst, prüft und wartet Anlagen – überwiegend beim Kunden vor Ort. Der Fachinformatiker arbeitet in der IT-Branche, stärker mit Software, Systemen und Anwendungen, mit geringerem handwerklichem Anteil. Wer schrauben, messen und installieren möchte, ist hier richtig.

Für Ausbildungsverhältnisse, die 2026 beginnen, beträgt die Mindestausbildungsvergütung nach § 17 BBiG 724 € im ersten, 854 € im zweiten, 977 € im dritten und 1.014 € im vierten Ausbildungsjahr. Sie darf nie unterschritten werden. Tarifgebundene Betriebe des Elektrohandwerks und der Industrie zahlen in der Regel deutlich darüber.

Zwei stechen heraus. Die Brandschutz- und Gefahrenmeldetechnik profitiert davon, dass wiederkehrende Prüfungen gesetzlich vorgeschrieben sind – das sichert dauerhaft Aufträge unabhängig von der Konjunktur. Die Breitbandtechnik profitiert vom Glasfaserausbau. Beide Felder sind zugleich knapp besetzt. Die IT- und Bürosystemtechnik ist breiter aufgestellt, steht aber stärker im Wettbewerb mit IT-Dienstleistern.

Für die Anstellung nicht, für einen eigenen Betrieb ja – der Beruf gehört zu den zulassungspflichtigen Handwerken der Anlage A. Der Meister ist zugleich der größte Gehaltssprung und über Aufstiegs-BAföG förderfähig. Er öffnet außerdem den Zugang zu einem Ingenieurstudium auch ohne Abitur.

Rechtlich keinen bestimmten; in der Praxis erwarten die meisten Betriebe die mittlere Reife. Wichtig sind gute Noten in Mathematik, Physik und Informatik, weil der Beruf Elektrotechnik und IT verbindet. Von Vorteil sind außerdem ein Führerschein – gearbeitet wird überwiegend beim Kunden – und nachweisbares Interesse an Netzwerktechnik, etwa durch eigene Projekte.

Sehr sicher. Elektro- und Informationstechnik gehören zu den Bereichen mit dem größten Fachkräftemangel in Deutschland. Hinzu kommen zwei strukturelle Treiber: der Glasfaser- und Breitbandausbau und die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen an Gefahrenmeldeanlagen, die unabhängig von der Konjunktur anfallen. Wer zusätzlich Netzwerk- oder Sicherheitszertifizierungen erwirbt, hat praktisch freie Wahl.

Vor der Bewerbung Klarheit gewinnen

Der Beruf verbindet Handwerk mit IT – und das Einsatzgebiet entscheidet über den gesamten Berufsalltag. Welches zu Ihnen passt, klären wir mit wissenschaftlich validierter Diagnostik nach DIN 33430. An sieben Standorten oder online.

Weiterführende Themen

Quellen & Methodik

  • Verordnung zur Neuordnung der Ausbildung in den handwerklichen Elektroberufen, in Kraft seit 01.08.2021; Zusammenlegung von Informationselektroniker und Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik.
  • Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB): Berufsprofil mit vier Einsatzgebieten.
  • Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) zur Neuordnung und zu den Einsatzgebieten.
  • Handwerksordnung, Anlage A: Zulassungspflicht und Meisterpflicht für das Informationstechnikerhandwerk.
  • § 17 BBiG zur Mindestausbildungsvergütung 2026 (724 / 854 / 977 / 1.014 €).
  • RIASEC-Modell nach John L. Holland (1997): „Making Vocational Choices“, 3. Auflage, PAR.
  • Hinweis: Vergütungsangaben sind Orientierungswerte und variieren nach Tarifbindung, Betriebsgröße und Region.