Handwerk · Glas und FeinmechanikBeruf ohne laufende Ausbildung

Thermometermacher/-in

Glasrohre über der Flamme ziehen, Kapillaren von wenigen Hundertstel Millimetern formen, füllen und im Eisbad justieren: Thermometermacher ist einer der ältesten Präzisionsberufe des deutschen Handwerks. Und einer, in dem seit Jahren niemand mehr ausgebildet wird. Diese Seite erklärt, was der Beruf umfasst, warum er praktisch verschwunden ist und welche Wege heute tatsächlich offenstehen.

3 Jahre
Regelausbildungszeit
0
neue Verträge 2019–2025
1986
Jahr der Ausbildungsordnung
Platz 463
von 478 bei der Automatisierbarkeit
Steckbrief

Kurzüberblick: Thermometermacher/-in

Thermometermacherinnen und Thermometermacher fertigen Flüssigkeitsthermometer aus Glas: Sie ziehen aus Glasrohr die Kapillare, blasen das Vorratsgefäß an, füllen die Messflüssigkeit ein, schließen das Rohr und bringen anschließend die Skala auf. Der entscheidende Arbeitsschritt ist das Justieren – der Abgleich des fertigen Instruments gegen bekannte Fixpunkte im Eiswasser- und im Heißwasserbad. Der Beruf ist rechtlich weiterhin geregelt, faktisch aber ausgelaufen: Die Berufsbildungsstatistik weist für die Jahre 2019 bis 2025 bundesweit keinen einzigen neuen Ausbildungsvertrag aus. Wir führen die Seite trotzdem, weil der Beruf in Berufslisten und Suchmaschinen weiter auftaucht – und weil eine ehrliche Einordnung mehr wert ist als eine Seite, die so tut, als sei hier noch etwas zu holen.

Ausbildungsdauer3 Jahre, Verkürzung grundsätzlich möglich
Schulabschlussrechtlich keiner vorgeschrieben
Rechtsrahmenzulassungsfreies Handwerk, Gewerbegruppe Glas, Papier, Keramik und sonstige Gewerbe
AusbildungsordnungVerordnung über die Berufsausbildung zum Thermometermacher von 1986, seither unverändert
FachrichtungenThermometerblasen und Thermometerjustieren
EinsatzorteGlasinstrumentenbau, Prüf- und Kalibrierlabore, Medizin- und Messtechnik
Vergütungkeine eigenen Tarifdaten, es gilt mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung
Neue Verträge 2019–2025bundesweit null
Arbeitsalltag

Aufgaben und Arbeitsalltag

Der Arbeitstag zerfällt in zwei Hälften, die den beiden Fachrichtungen entsprechen: die heiße Arbeit an der Flamme und die geduldige Arbeit am Messplatz. Beides beschreibt die Ausbildungsordnung bis heute so, wie es in den wenigen verbliebenen Werkstätten tatsächlich abläuft.

1

Glas vorbereiten und Kapillaren ziehen

Aus Glasrohr wird über dem Brenner ein Kapillarrohr gezogen. Der Innendurchmesser entscheidet über die Empfindlichkeit des späteren Thermometers – er liegt oft unter einem Zehntelmillimeter und muss über die gesamte Länge gleichmäßig bleiben.

2

Gefäß anblasen und Körper formen

Am unteren Ende entsteht das Vorratsgefäß für die Messflüssigkeit. Größe und Wandstärke bestimmen, wie schnell das Instrument auf Temperaturänderungen reagiert.

3

Füllen und Verschließen

Die Messflüssigkeit wird eingebracht, Luft und Feuchtigkeit werden entfernt, dann wird das Rohr abgeschmolzen. Ein einziger eingeschlossener Lufteinschluss macht das Stück unbrauchbar.

4

Justieren gegen Fixpunkte

Das Thermometer wird in ein Eiswasserbad und in ein Heißwasser- oder Ölbad gehängt und gegen ein Referenzinstrument abgeglichen. Aus den Fixpunkten ergibt sich die Teilung der späteren Skala.

5

Skala aufbringen und beschriften

Die Teilung wird geätzt, gedruckt oder auf eine eingelegte Skalenplatte übertragen. Danach wird geprüft, ob Anzeige und Teilung über den ganzen Messbereich zusammenpassen.

6

Prüfen, dokumentieren, nacharbeiten

Jedes Stück wird kontrolliert, Abweichungen werden dokumentiert. In Kalibrierlaboren gehört dazu die Rückführung auf Normale und ein Prüfprotokoll für den Kunden.

Rechtsgrundlage

Ein Beruf, den es auf dem Papier noch gibt

Die Ausbildung ist über die Verordnung über die Berufsausbildung zum Thermometermacher aus dem Jahr 1986 geregelt. Sie wurde seither nicht novelliert – ein deutliches Zeichen dafür, dass der Beruf nicht mehr weiterentwickelt wird. Zuständig ist die Handwerkskammer; der Thermometermacher zählt zu den zulassungsfreien Handwerken, ein Meisterbrief ist für die Selbstständigkeit also nicht Pflicht.

Zwei Fachrichtungen

Thermometerblasen für die Formgebung an der Flamme, Thermometerjustieren für Abgleich, Skalierung und Prüfung. Beide Richtungen werden in derselben dreijährigen Ausbildung geführt.

Kein formaler Zugang

Die Verordnung schreibt keinen Schulabschluss vor. Der praktische Zugang scheitert nicht an Noten, sondern daran, dass es keine ausbildenden Betriebe mehr gibt.

Zulassungsfreies Handwerk

Der Beruf steht in Anlage B der Handwerksordnung. Man darf sich ohne Meisterbrief selbstständig machen – für den Titel Meisterin oder Meister ist die Prüfung weiterhin möglich.

Keine laufenden Verträge

Zwischen 2019 und 2025 wurde bundesweit kein neuer Ausbildungsvertrag gemeldet. Wer diesen Beruf lernen will, findet aktuell keinen Ausbildungsplatz – die Alternativen stehen weiter unten.

Voraussetzungen und Eignung

Passt dieser Beruf zu dir?

Die Eignungsfrage ist hier eine andere als sonst. Nicht: Bringe ich mit, was der Beruf verlangt? Sondern: Welche Neigung steckt eigentlich dahinter – und in welchem Beruf lässt sie sich heute noch ausleben? Die folgenden Punkte beschreiben deshalb das Profil, nicht die Zugangshürde.

Formale Voraussetzungen

  • Kein Schulabschluss vorgeschrieben – die Verordnung nennt keine formale Mindestvoraussetzung.
  • Gesundheitliche Eignung für Arbeit an offener Flamme und mit heißem Glas.
  • Gutes Sehvermögen und ruhige Hände; feine Kapillaren lassen sich nicht mit Kraft korrigieren.
  • Praktisch entscheidend: ein ausbildender Betrieb – und den gibt es derzeit nicht.

Persönliche Eigenschaften

  • Geduld über Stunden hinweg, weil der letzte Arbeitsschritt das ganze Werkstück entwerten kann.
  • Freude an Handarbeit, die sich nicht beschleunigen lässt.
  • Genauigkeit im Kopf: Messwerte, Abweichungen und Toleranzen müssen stimmen, nicht ungefähr stimmen.
  • Bereitschaft, allein und still zu arbeiten – Werkstätten dieser Art sind klein.
  • Interesse an Physik, konkret an Ausdehnung, Wärmeleitung und Messfehlern.
R
I
C

RIASEC-Profil: Handwerklich-untersuchend-ordnend

Realistic steht für die Arbeit mit Material und Werkzeug, Investigative für das Messen und Prüfen gegen physikalische Fixpunkte, Conventional für die Sorgfalt bei Toleranzen, Protokollen und Dokumentation. Dieselbe Kombination trägt auch den Glasapparatebau, die Feinoptik und die Laborberufe – wer sich hier wiedererkennt, hat mehrere lebendige Alternativen.

Unsicher, ob das Profil passt? Der Berufswahltest für Schüler ermittelt Ihr persönliches RIASEC-Profil, der Big-Five-Persönlichkeitstest ergänzt die Arbeitsweise.

Verdienst

Gehalt: Vergütung in der Ausbildung und Einstiegsgehalt

Für diesen Beruf gibt es keine belastbaren Vergütungsdaten. Die Datenbank Ausbildungsvergütungen führt ihn nicht, weil zu wenige oder gar keine Verträge vorliegen – ohne Fälle keine Statistik. Wir zeigen deshalb den gesetzlichen Boden und daneben die tatsächlichen Werte aus den verwandten Glasberufen als Orientierung. Was in einem Einzelfall vereinbart würde, kann davon abweichen.

Ausbildungsvergütung nach Lehrjahr

Lehrjahr
untere Spanne
obere Spanne
Hinweis
1. Jahr
724 €
ca. 950 €
Untergrenze: gesetzliche Mindestausbildungsvergütung 2026
2. Jahr
855 €
ca. 1.000 €
obere Werte: verwandte Glas- und Glasapparateberufe
3. Jahr
977 €
ca. 1.100 €
für den Beruf selbst existieren keine Tarifdaten

Die untere Spalte ist die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung für Verträge mit Beginn im Jahr 2026 (724 Euro im ersten Jahr, danach 855 und 977 Euro). Die obere Spalte ist keine Erhebung für diesen Beruf, sondern eine Einordnung anhand der Glasberufe, in denen tatsächlich ausgebildet wird.

Nach der Ausbildung

Glasapparatebau
30.000–36.000 €
Brutto pro Jahr im verwandten Handwerk – dort, wo die Tätigkeit heute stattfindet.
Prüf- und Kalibrierlabor
34.000–42.000 €
Messtechnische Arbeit mit Rückführung auf Normale und Prüfprotokollen.
Meisterin oder Techniker
45.000–55.000 €
Mit Werkstatt-, Prüf- oder Ausbildungsverantwortung, teils in der Selbstständigkeit.
Verlauf

Ausbildungsablauf

So wäre der Ablauf, wenn die Ausbildung heute noch angeboten würde. Er hilft vor allem, die Struktur der Arbeit zu verstehen – und sie mit den Berufen zu vergleichen, in die man tatsächlich einsteigen kann.

1

Erstes Jahr: Glas und Flamme

Werkstoffkunde, Umgang mit dem Brenner, Rohr biegen, ziehen und trennen. Am Ende des Jahres steht die saubere, gleichmäßige Kapillare.

2

Zweites Jahr: Formgebung und Füllung

Vorratsgefäße anblasen, Messflüssigkeit einbringen, entlüften und abschmelzen. Dazu kommen Messtechnik und die physikalischen Grundlagen der Temperaturmessung.

3

Drittes Jahr: Justieren und Skalieren

Abgleich gegen Fixpunkte, Skalenteilung, Prüfung und Dokumentation. Die Gesellenprüfung verlangt ein vollständig gefertigtes und justiertes Instrument.

4

Danach

Weil praktisch keine Betriebe mehr ausbilden, führt der reale Weg über den Glasapparatebau, die Feinoptik oder die Laborberufe – mit denselben Kernfähigkeiten und einem Arbeitsmarkt dahinter.

Danach

Wege nach der Ausbildung – und realistische Alternativen davor

Die ehrliche Auskunft zuerst: Wer diese Arbeit lernen möchte, sollte nicht auf einen Thermometermacher-Ausbildungsplatz warten. Die Fähigkeiten sind übertragbar, die Berufe daneben existieren, bilden aus und suchen Nachwuchs. Alle drei folgenden Wege beginnen mit einem Beruf, den es tatsächlich gibt.

Fachlicher Weg

Fortbildung

  • Meisterprüfung im Glasapparatebauer-Handwerk als Weg in Werkstattleitung und Selbstständigkeit.
  • Techniker der Fachrichtung Glastechnik oder Feinwerktechnik.
  • Zusatzqualifikationen in Messtechnik und Kalibrierung, etwa nach DIN EN ISO/IEC 17025 im akkreditierten Labor.
  • Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung in der Medizin- und Messtechnik.
  • Ausbildereignung, wenn Sie das Wissen später weitergeben wollen.

Sie stecken bereits im Beruf und fragen sich, ob es das war? Eine berufliche Neuorientierung oder eine Orientierungsberatung klärt das mit Diagnostik statt Bauchgefühl.

Zukunftsprofil

Zukunftsaussichten Thermometermacherinnen und Thermometermacher: Wie robust ist der Beruf?

Vier belastbare Kennzahlen statt Bauchgefühl – und ein daraus errechneter Zukunftsscore. Alle Werte stammen aus amtlichen Quellen oder aus unserer eigenen, offengelegten Auswertung.

n. b.Kein belastbarer ZukunftsscoreIn den Jahren 2019 bis 2025 wurde bundesweit kein einziger neuer Ausbildungsvertrag in diesem Beruf gemeldet. Er existiert rechtlich, wird praktisch aber nicht mehr ausgebildet.
KI-Risiko17 %der Kerntätigkeiten sind automatisierbar · Platz 463 von 478 Berufen · geringe Automatisierbarkeit

Glasapparatebau von Hand ist praktisch nicht automatisierbar – der Wert von 17 Prozent gehört zu den niedrigsten der gesamten Auswertung. Das schafft aber keine Nachfrage: Digitale Messtechnik hat den Markt für Glasthermometer weitgehend ersetzt.

Methodik. Zukunftsscore: KI-Risiko (invertiert) 45 %, Fachkräftelage 35 %, Entwicklung der Ausbildungsverträge 20 %; A+ ab 85, A ab 76, B+ ab 68, B ab 60, C+ ab 52, C ab 44, darunter D. Für diesen Beruf liegen 0 % der Gewichtung als Daten vor, der Rest wurde herausgerechnet. Der Ausbildungsmarkt wird bewusst nur informativ ausgewiesen und fließt nicht in den Score ein.
Quellen: Automatisierbarkeit – eigene Auswertung von 478 Berufen auf Basis von IAB, ZEW/Frey-Osborne und WEF, Methodik im Automatisierbarkeits-Check. Fachkräftelage – Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025. Ausbildungsverträge und Ausbildungsmarkt – BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September 2025. Stand: September 2026.

Ehrlicher Blick

Pro und Contra

Dafür spricht

  • Eine Fertigkeit, die sich in Jahrzehnten nicht entwertet hat: Glasarbeit von Hand lässt sich kaum automatisieren.
  • Sichtbares Ergebnis am Ende jedes Arbeitstags, mit einem Qualitätsmaßstab, der eindeutig ist.
  • Kleine Werkstätten, ruhiges Arbeiten, wenig Hektik und wenig Publikum.
  • Die Kernfähigkeiten sind übertragbar – Glasapparatebau, Feinoptik und Prüflabore suchen genau dieses Profil.

Dagegen spricht

  • Es gibt praktisch keine Ausbildungsplätze: null neue Verträge zwischen 2019 und 2025.
  • Der Markt für Glasthermometer ist weitgehend an die digitale Messtechnik übergegangen.
  • Die Ausbildungsordnung stammt von 1986 und wird nicht mehr fortgeschrieben.
  • Keine belastbaren Vergütungs- oder Arbeitsmarktdaten, weil die Fallzahlen fehlen.
  • Sehr wenige potenzielle Arbeitgeber, entsprechend geringe regionale Auswahl.
FAQ

Thermometermacher/-in – häufige Fragen

Kann man Thermometermacher heute noch lernen?

Rechtlich ja, praktisch nein. Die Ausbildungsordnung von 1986 gilt weiter, aber zwischen 2019 und 2025 wurde bundesweit kein einziger neuer Ausbildungsvertrag gemeldet. Es gibt derzeit keine ausbildenden Betriebe, die diesen Beruf anbieten.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Thermometermacher?

Die Regelausbildungszeit beträgt drei Jahre. Eine Verkürzung ist nach den allgemeinen Regeln des Berufsbildungsgesetzes grundsätzlich möglich, spielt bei fehlenden Ausbildungsverhältnissen aber keine Rolle.

Welchen Schulabschluss braucht man?

Die Verordnung schreibt keinen bestimmten Abschluss vor. Das ist bei fast allen Handwerksberufen so – über den Zugang entscheidet in der Praxis der Betrieb.

Welcher Beruf kommt dem Thermometermacher am nächsten?

Der Glasbläser und Glasapparatebauer. Dort wird an derselben Flamme mit demselben Werkstoff gearbeitet, es gibt Ausbildungsbetriebe, eine aktuelle Ausbildungsordnung und einen Arbeitsmarkt. Wer das Messen und Prüfen spannender findet als das Formen, ist beim Physiklaboranten oder Werkstoffprüfer besser aufgehoben.

Warum ist der Beruf verschwunden?

Nicht wegen Automatisierung – Glasapparatebau von Hand gehört zu den am schlechtesten automatisierbaren Tätigkeiten überhaupt. Verschwunden ist die Nachfrage: Digitale Sensorik hat das Glasthermometer in Medizin, Industrie und Haushalt weitgehend ersetzt. Übrig bleiben Nischen, in denen Glasinstrumente wegen Beständigkeit, Eichfähigkeit oder Explosionsschutz weiter gefragt sind.

Werden Glasthermometer überhaupt noch gebraucht?

Ja, aber in kleinen Mengen. In Laboren, in der Kalibriertechnik und in bestimmten industriellen Umgebungen sind Flüssigkeitsthermometer weiterhin im Einsatz, weil sie ohne Strom auskommen und über sehr lange Zeiträume stabil bleiben. Gefertigt werden sie überwiegend von Glasapparatebauern.

Was verdient man in diesem Beruf?

Für den Thermometermacher selbst gibt es keine belastbaren Zahlen. Als Untergrenze gilt die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung – 724 Euro im ersten Jahr für Verträge mit Beginn 2026. In den verwandten Glasberufen liegen Einstiegsgehälter nach der Ausbildung typischerweise zwischen 30.000 und 36.000 Euro brutto im Jahr.

Lohnt es sich, diesen Beruf noch anzustreben?

Als Berufsziel: nein. Als Neigung: unbedingt. Wer die Kombination aus Handarbeit an Glas und exaktem Messen sucht, findet sie in mehreren Berufen, die ausbilden und Nachwuchs suchen. Ein Berufswahltest hilft dabei, das Profil dahinter zu benennen, statt an einem Berufstitel hängen zu bleiben.

Klarheit vor der Bewerbung schaffen

Wenn Sie dieser Beruf angesprochen hat, ist die interessante Frage nicht der Titel, sondern das Profil dahinter: Handarbeit an Material, exaktes Messen, Ruhe statt Tempo. Genau das lässt sich testen – und in Berufe übersetzen, die heute ausbilden.

Quellen: Verordnung über die Berufsausbildung zum Thermometermacher/zur Thermometermacherin (1986); Handwerksordnung, Anlage B; Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026, Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge nach Berufen; Bundesinstitut für Berufsbildung, Mindestausbildungsvergütung 2026; Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET; eigene Auswertung der Automatisierbarkeitswerte für 478 Berufe. Stand: September 2026.