Mitgliedschaften in den Fachverbänden der Beratung
Das Profiling Institut und Inhaber Jan Bohlken engagieren sich aktiv in den führenden Berufsverbänden der Bildungs-, Berufs- und Karriereberatung. Wir folgen den dort erarbeiteten Standards und Richtlinien zu Qualität, Beratungswissenschaft und Berufsethos.
Beratung ist kein geschützter Beruf – Verbände schließen die Lücke
In Deutschland darf sich jede Person Berufsberaterin oder Karriereberater nennen. Es gibt keine staatliche Zulassung, keine Prüfungsordnung und keine Aufsicht.
Genau deshalb haben die Fachverbände eine Rolle, die weit über Netzwerken hinausgeht. Sie definieren Qualitätsstandards, formulieren ethische Grundsätze und dokumentieren den fachlichen Stand einer Disziplin, die sonst niemand reguliert. Wer sich diesen Regeln unterwirft, macht sich überprüfbar.
Für uns bedeutet die Mitgliedschaft in dvb, DGfK und nfb dreierlei: Wir arbeiten nach gemeinsam erarbeiteten Qualitätsleitlinien statt nach selbst gesetzten Maßstäben. Wir bleiben durch Fachtagungen und Arbeitsgruppen am aktuellen Forschungsstand. Und wir beteiligen uns an der Weiterentwicklung von Standards, statt sie nur zu konsumieren.
Wie sich diese Standards in unserer täglichen Arbeit niederschlagen, beschreiben unsere Leitsätze und unsere Seite zu Qualität und Standards.
dvb – Dachverband für Beratung in Bildung und Beruf
dvb e. V.
Der dvb ist ein Fachverband, der eine qualitätvolle Beratung zu allen Fragen der Bildung, des Berufes und der Beschäftigung fördert – die sogenannte 3B-Beratung. Er setzt sich für den freien Zugang zu professioneller Orientierung ein und vertritt die Interessen von Beraterinnen und Beratern gegenüber Politik und Öffentlichkeit.
Für uns ist der dvb vor allem eine fachliche Instanz: In seinen Arbeitsgruppen und auf seinen Fachtagungen wird diskutiert, was gute Beratung ausmacht – und wo die Grenzen dessen liegen, was Diagnostik leisten kann.
- Qualitätsentwicklung und Verbraucherschutz in der Beratung
- Wissenschaftliche Vernetzung von Praxis und Forschung
- Beratung zu Bildungsfragen über alle Lebensphasen hinweg
- Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit für den Berufsstand
DGfK – Maßstäbe für die Beratungsqualität
DGfK e. V.
Die DGfK ist ein Zusammenschluss ambitionierter Beraterinnen und Berater, die Maßstäbe für die Beratungsqualität setzen. Mitglieder erkennen strenge ethische Grundsätze an und fördern die Transparenz auf einem Markt, der für Ratsuchende oft schwer zu durchschauen ist.
Gerade in der Karriereberatung für Fach- und Führungskräfte ist diese Selbstverpflichtung wichtig: Hier treffen hohe Honorare auf sehr persönliche Fragen. Klare Regeln zu Interessenkonflikten, Vertraulichkeit und Erfolgsversprechen sind deshalb kein Formalismus.
- Ethische Grundsätze und verbindliche Prinzipien der Beratung
- Wissenschaftliche Dokumentation der Beratungspraxis
- Maßgeschneiderte statt standardisierter Beratungsangebote
- Dokumentation und Weiterentwicklung der Fachdisziplin
nfb – Netzwerk für Qualität und Zugang
nfb e. V.
Das nfb ist ein unabhängiges Netzwerk aller Akteure zur Förderung fachgerechter Beratung in Deutschland – von öffentlichen Trägern über Hochschulen bis zu privaten Anbietern. Es setzt sich besonders für den Zugang zu kompetenter Beratung und für die Entwicklung gemeinsamer Qualitätsleitlinien ein.
Aus dieser Arbeit ist unter anderem ein Qualitätsentwicklungsrahmen hervorgegangen, der beschreibt, welche Kompetenzen Beraterinnen und Berater mitbringen sollten und wie sich Beratungsqualität überhaupt beurteilen lässt.
- Förderung lebenslangen Lernens und lebensbegleitender Beratung
- Entwicklung gemeinsamer Qualitätsstandards
- Vernetzung und Transparenz zwischen öffentlichen und privaten Anbietern
- Evaluation und Erfolgskontrolle von Beratungsangeboten
Vier konkrete Folgen unserer Verbandsarbeit
Mitgliedschaften sind nur dann etwas wert, wenn sie sich in der Beratung bemerkbar machen.
- Verbindliche Standesregeln: Wir arbeiten nach Grundsätzen, die nicht wir selbst formuliert haben – und die wir auch nicht einseitig ändern können.
- Aktueller Forschungsstand: Fachtagungen und Arbeitsgruppen halten unsere Verfahren und Marktkenntnis auf dem Stand der Disziplin.
- Klarer Umgang mit Interessenkonflikten: Die ethischen Grundsätze der Verbände verlangen Offenlegung – wir vermitteln daher keine Studienplätze und nehmen keine Provisionen.
- Anschluss an gemeinsame Qualitätsleitlinien: Unsere Standards sind mit denen anderer seriöser Anbieter vergleichbar – und damit für Sie prüfbar.
Fragen zu Verbänden und Seriosität
Was Ratsuchende häufig wissen wollen, bevor sie sich für einen Anbieter entscheiden.
In welchen Verbänden ist das Profiling Institut Mitglied?
Ist Berufsberatung in Deutschland ein geschützter Beruf?
Was bringt mir als Kundin oder Kunde eine Verbandsmitgliedschaft?
Ersetzt eine Mitgliedschaft eine Zertifizierung?
Woran erkenne ich einen seriösen Anbieter für Berufsberatung?
Arbeiten Sie mit Hochschulen oder Bildungsträgern zusammen?
Verbandsstandards gelten an allen Standorten
Ob Düsseldorf, Berlin oder Wien – die zugrunde liegenden Richtlinien sind überall dieselben.
Weiterführende Seiten
Wie sich die Verbandsstandards in unserer Arbeit niederschlagen.
Fragen zu unseren Standards?
Im kostenfreien Erstgespräch beantworten wir gern auch kritische Fragen zu Verfahren, Qualifikation und Unabhängigkeit.