FÖJ nach dem Abitur – Natur & Umwelt erleben, Orientierung gewinnen

Du willst nach dem Abi etwas Sinnvolles für Natur & Umwelt tun und dich gleichzeitig orientieren? Im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) arbeitest du in Naturschutz, Umweltbildung, Landwirtschaft oder Forschung mit – sammelst Praxiserfahrung, knüpfst Kontakte und findest heraus, welcher Weg zu dir passt.

Was ist das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ)?

Das FÖJ ist ein anerkannter Freiwilligendienst für junge Menschen nach der Schule. Du unterstützt Projekte im Natur- und Umweltschutz, begleitest Umweltbildungsangebote und erhältst Einblicke in nachhaltige Landwirtschaft oder ökologische Forschung. Begleitende Seminartage vermitteln Wissen, Soft Skills und vernetzen dich mit anderen Freiwilligen.

Warum ein FÖJ nach dem Abitur sinnvoll ist

  • Sinn & Wirkung: Du leistest sichtbaren Beitrag zu Natur- und Klimaschutz.
  • Praxis & Orientierung: Klare Einblicke in Grüne Berufe (z. B. Biologie, Forst, Umwelttechnik, Pädagogik).
  • Kompetenzen: Organisation, Teamarbeit, Verantwortung – Pluspunkte für Bewerbungen.
  • Netzwerk: Kontakte zu Trägern, Höfen, Verbänden und Forschungseinrichtungen.

👉 Unsicher, ob FÖJ, FSJ oder Studium besser passt? Entscheidung nach dem Abitur

Einsatzstellen & Aufgaben (Beispiele)

  • Naturschutz & Landschaftspflege: Biotop-Pflege, Monitoring, Artenschutz, Kartierungen
  • Umweltbildung & Pädagogik: Führungen, Workshops, Schulprojekte, Besucherbetreuung
  • Landwirtschaft & Nachhaltigkeit: Mitwirkung auf Bio-Höfen, Tierpflege, Ernte, Hofprojekte
  • Forschung & Verwaltung: Unterstützung bei Erhebungen, Auswertung, Öffentlichkeitsarbeit

Beispielhafte Arbeitgeber

1. BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)

Einsatzorte: bundesweit (z. B. Berlin, Hamburg, Freiburg)
Tätigkeiten: Umweltbildung, Naturschutzprojekte, Öffentlichkeitsarbeit
Website: www.bund.net/foej

2. NABU (Naturschutzbund Deutschland)

Einsatzorte: in ganz Deutschland
Tätigkeiten: Pflege von Naturschutzgebieten, Umweltbildung, Artenschutz
Website: www.nabu.de/foej

3. Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Einsatzorte: z. B. Hannover, Radolfzell, Berlin
Tätigkeiten: Projektarbeit zu Klimaschutz, Abfallvermeidung, Mobilität
Website: https://www.duh.de/foej

4. Umweltstation Lias-Grube (Eggolsheim, Bayern)

Tätigkeiten: Umweltbildung, Naturführungen, Tierpflege, Geländeunterhaltung
Website: https://www.liasgrube.de

5. Greenpeace e. V. (Hamburg)

Tätigkeiten: Öffentlichkeitsarbeit, Bildung, Umweltaktionen
Website: https://www.greenpeace.de/ueber-uns/mitmachen/foej

6. Nationalparkverwaltung Berchtesgaden (Bayern)

Tätigkeiten: Besucherbetreuung, Landschaftspflege, Forschungsunterstützung
Website: https://www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de

7. Naturfreundejugend Deutschlands (NAJU / Landesverbände)

Einsatzorte: viele regionale Büros und Naturzentren
Tätigkeiten: Umweltpädagogik, Jugendprojekte, Veranstaltungsorganisation
Website:https://www.naju.de/mitmachen/foej

8. Ökologisches Bildungszentrum München (ÖBZ)

Tätigkeiten: Umweltbildung, Gartenarbeit, Veranstaltungsvorbereitung
Website: https://www.oebz.de)

9. Waldschule Oldenburg (Niedersachsen)

Tätigkeiten: Waldpädagogik, Tierpflege, Organisation von Schulklassenbesuchen
Website:https://www.waldschule-oldenburg.de

10. Biosphärenreservat Mittelelbe (Sachsen-Anhalt)

Tätigkeiten: Landschaftspflege, Monitoring, Umweltbildung
Website: https://www.mittelelbe.de

Dauer, Start & Bewerbung

  • Dauer: i. d. R. 12 Monate (teils 6–18 Monate möglich)
  • Start: meist August/September; vereinzelt flexibler Einstieg
  • Bewerbung: häufig Frühjahr für den Herbststart – je nach Bundesland/Träger
  • Unterlagen: Lebenslauf, Motivationsschreiben, letzte Zeugnisse; ggf. Führerschein/Erste-Hilfe-Kurs
  • Träger: Landesjugendringe, Umweltverbände, kirchliche/kommunale Träger

Leistungen, Taschengeld & Absicherung

  • Taschengeld: je nach Träger/Ort (regional unterschiedlich)
  • Sozialversicherung: volle Absicherung im Freiwilligendienst
  • Urlaub & Seminare: gesetzlicher Urlaubsanspruch + pädagogisches Begleitprogramm
  • Kindergeld: in der Regel weiterhin möglich bis 25 (bei anerkanntem Dienst)

Perspektiven nach dem FÖJ

Viele Freiwillige entscheiden sich anschließend für:

  • Studiengänge: Umweltwissenschaften, Biologie, Forst, Geographie, Agrarwissenschaften, Naturschutz, Pädagogik
  • Ausbildungen: Gärtner:in, Landwirt:in, Forstwirt:in, Tierpflege, Umwelttechnische Assistenz
  • FSJ/FWJ oder weitere Praxisphasen zur Vertiefung

👉 Passende Wege finden: Berufsberatung nach dem Abitur

Das Freiwillige Ökologische Jahr ist ein anerkannter Freiwilligendienst im Natur- und Umweltschutz. Es richtet sich an junge Menschen nach der Schule, die Sinn stiften und Praxis sammeln möchten.
Je nach Einsatzstelle: Biotoppflege, Artenschutz, Umweltbildung, Mitarbeit auf Bio-Höfen, Öffentlichkeitsarbeit, Datenerhebung oder Unterstützung kleiner Forschungsprojekte.
Standard ist ein Jahr (12 Monate), Start meist im August/September. In Einzelfällen sind 6–18 Monate möglich – abhängig vom Träger.
Du bewirbst dich bei Trägern/Einsatzstellen mit Lebenslauf, Motivationsschreiben und Zeugnissen. Bewerbungsfenster liegen häufig im Frühjahr für den Herbststart.
Ja, es gibt Taschengeld (Höhe variiert regional) sowie Sozialversicherung, Urlaubsanspruch und ein pädagogisches Begleitprogramm mit Seminaren & Exkursionen.
In der Regel ja – beim anerkannten Freiwilligendienst besteht der Anspruch bis zum 25. Lebensjahr fort. Prüfe individuelle Voraussetzungen.
Interesse an Natur/Umwelt, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, körperliche Belastbarkeit (bei Außeneinsätzen) und Freude an Kommunikation – z. B. in der Umweltbildung.
Über die Webseiten der Landes-FÖJ-Träger, Umweltverbände, Biosphärenreservate/Nationalparks, kommunale Stellen sowie direkte Ausschreibungen von Höfen, NGOs und Bildungshäusern.
Studiengänge/Ausbildungen mit Umwelt- und Naturbezug (z. B. Umweltwissenschaften, Biologie, Forst, Agrar, Geographie, Pädagogik) sowie Praktika oder weitere Freiwilligendienste zur Vertiefung.
Mit Potenzialanalyse & Beratung klären wir, ob das FÖJ zu deinen Zielen passt und welche Alternativen sinnvoll sind – inkl. konkreter nächsten Schritte. Beratung anfragen.

Mögliche Wege nach dem Abitur auf einen Blick mit einem Klick

Individuelle Studien- und Berufsberatung  — an sieben Standorten in ganz Deutschland

Unsere Experten, die über langjährige Erfahrung auf dem Arbeitsmarkt verfügen, führen Sie bei Ihrer Berufsorientierung oder Studienwahl sicher durch den „Dschungel“ der zahlreichen, möglichen Ausbildungsberufe und Studiengänge und helfen bei der Beantwortung der Frage: "Studienabbruch und dann? bzw. Was soll ich studieren?". Wählen Sie einfach einen unserer sieben Standorte. Hier sind wir für Sie da. Persönlich und mit fundiertem Know-how.

Sie denken darüber nach, sich beim Profiling Institut beraten zu lassen? Oder Sie möchten uns kennenlernen?

Fragen zum Beratungsangebot?