Ein Duales Studium aufzunehmen erfreut sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Inzwischen kann man fast schon von einer Mode sprechen, denn immer mehr Schulabgänger und Studieninteressierte entscheiden sich für die Kombination aus Praxisphasen im Unternehmen und theoretischen Vorlesungszeiten in einer Uni, Fachhochschule, dualen Hochschule oder Berufsakademie. Von 2006 bis 2012 stieg die Zahl der dualen Studiengänge in Deutschland um mehr als 50 Prozent. Mittlerweile gibt es knapp 400 ausbildungsintegrierende Studienangebote in den verschiedensten Fachrichtungen.

Grundsätzlich gilt, wer sich für ein Duales Studium an einer Hochschule entscheidet, muss zuerst auch einen Ausbildungs- oder Praxisvertrag mit einem Unternehmen abschließen. Ein Duales Studium setzt ein sehr hohes Leistungstreben und Pflichtbewusstsein des Studierenden voraus und ist keineswegs nur ein „halbes Studium“. Zeitlich und inhaltlich sehr anspruchsvoll, ist ein Duales Studium vor allem durch eine enge Verzahnung von Studium und Berufspraxis gekennzeichnet. Man lernt in der Regel an zwei Orten. Interessenten sollten darauf achten, dass es verschiedene Varianten gibt, die sich im Studienverlauf und bei den Abschlüssen unterscheiden. Ein Duales Studium kann nämlich ausbildungsintegrierend, berufsintegrierend oder praxisintegrierend sein. Hier kurz die Unterschiede:

Ein ausbildungsintegrierendes Duales Studium verbindet das Studium mit einer beruflichen Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Zusätzlich zum ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss erwirbt man dabei noch einen Abschluss in einem Ausbildungsberuf.

Ein berufsintegrierendes Duales Studium richtet sich vor allem an Studieninteressierte mit abgeschlossener Berufsausbildung und/oder mehrjähriger Berufserfahrung. Das Studium dient meist der beruflichen Weiterbildung und verbindet ein Duales Studium mit einer beruflichen Tätigkeit mit inhaltlichem Bezug zum Studium.

Ein praxisintegrierendes Duales Studium kombiniert das Studium mit längeren Praxisphasen in einem Unternehmen. Studierende erwerben einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss aber keinen Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf.

Das Team vom Profiling Institut empfiehlt: Das Studium stellt eine ideale Kompromisslösung für Abiturienten dar, die sich für einen sehr praxisorientierten Beruf interessieren, sich aber vor der Aufnahme einer klassischen Ausbildung scheuen. Allerdings sollte man seinen Kooperationsbetrieb dahingehend auswählen, dass man später auch dort arbeiten kann.

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Über den Autor Jan Bohlken

Jan Bohlken (Gründer & Inhaber des Profiling Institut) ist Studien- und Berufsberater, Karrierecoach und Personalberater. Im Blog des Profiling Instituts setzt er sich regelmäßig mit den verschiedensten Themen aus dem Umfeld Schule, Studium, Karriere und Bildung auseinander.

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