Die Art und Weise, wie wir Produkte entwickeln und herstellen, verändert sich radikal. Die additive Fertigung – besser bekannt als 3D-Druck – ist längst aus der Nische des Prototyping herausgewachsen und erobert die industrielle Serienproduktion. Die HTWK Leipzig bietet mit dem Studiengang „3D-Druck und funktionale Oberflächen“ eine hochspezialisierte akademische Ausbildung an, die Ingenieurwissen mit modernster Fertigungstechnologie verknüpft.
Das Wichtigste in Kürze
| Kurzfassung | 3D-Druck und funktionale Oberflächen: Der neue Bachelor der HTWK Leipzig verbindet Werkstofftechnik und additive Fertigung. Inhalte und Perspektiven. |
|---|---|
| Themenbereich | Hochschulen, neuer Studiengang, Studienberatung |
| Veröffentlicht | 1. Februar 2026 |
| Aktualisiert | 25. August 2026 |
| Autor | Jan Bohlken, Diplom-Sozioökonom, Geschäftsführer des Profiling Instituts |
| Passende Leistung des Instituts | private Studienberatung, 1.400 Euro Festpreis mit Gutachten und Nachgespräch |
| Herausgeber | Profiling Institut, Eignungsdiagnostik nach DIN 33430, sieben Standorte in Deutschland |
Eckdaten zum Studium:
- Abschluss: Bachelor of Engineering (B.Eng.)
- Regelstudienzeit: 7 Semester
- Studienbeginn: Wintersemester
- Zulassung: Zulassungsfrei (kein NC)
Was lernt man in diesem Studium?
Der Studiengang ist interdisziplinär angelegt und verbindet Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften und Digitalisierung. Im Fokus steht nicht nur der Druckprozess selbst, sondern die gesamte Wertschöpfungskette eines Bauteils.
Die Studieninhalte umfassen unter anderem:
- Additive Fertigungsverfahren: Beherrschung verschiedener Technologien für Metalle, Kunststoffe und Keramiken.
- Konstruktion (Design for Additive Manufacturing): Bauteile so entwerfen, dass sie die Freiheiten des 3D-Drucks (z. B. Leichtbau, Gitterstrukturen) optimal nutzen.
- Werkstoffkunde: Verständnis darüber, wie Materialien auf mikroskopischer Ebene reagieren und welche Eigenschaften sie dem Endprodukt verleihen.
- Oberflächentechnik: Veredelung und Funktionalisierung von Oberflächen, um sie widerstandsfähig, biokompatibel oder elektrisch leitfähig zu machen.
Berufliche Perspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind überall dort gefragt, wo komplexe Geometrien und innovative Materialien aufeinandertreffen. Der Arbeitsmarkt bietet exzellente Chancen in zukunftsorientierten Branchen:
- Medizintechnik: Herstellung individueller Implantate und Prothesen.
- Luft- und Raumfahrt: Gewichtsreduktion durch bionische Strukturen.
- Automobilindustrie: Werkzeugbau und spezialisierte Bauteile für die E-Mobilität.
- Forschung und Entwicklung: Erschließung neuer Anwendungsgebiete für die additive Fertigung.
Warum Leipzig?
An der HTWK Leipzig profitieren Studierende von einer praxisnahen Ausbildung in modern ausgestatteten Laboren. Durch die enge Vernetzung mit regionalen und internationalen Industrieunternehmen können bereits während des Studiums wertvolle Kontakte geknüpft und reale Projekte bearbeitet werden.
Weiterführende Informationen zu den Modulen und der Bewerbung finden Sie direkt auf den Seiten der HTWK Leipzig.
Ob Technik und Materialforschung wirklich zu dir passen, klärst du am besten vorab: Der kostenlose Studienwahltest ordnet deine Stärken passenden Studienrichtungen zu.
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