Forscher und Entwickler fast immer männlich

Veröffentlicht am 8. Februar 2016 Aktualisiert am 22. Februar 2018

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat Ergebnisse einer Sondererhebung seiner Wissenschaftsstatistik veröffentlicht, wonach Forscher und Entwickler in deutschen Unternehmen überwiegend männlich sind und ein MINT-Studium absolviert haben. Ein Viertel der Unternehmen wünscht sich mehr Forscher mit einem Bachelorabschluss in ihren Forschungsabteilungen (26 Prozent). Knapp 11 Prozent der Unternehmer meinen, dass ihre Bewerber promoviert haben sollten. Um auch längerfristig den Fachkräftebedarf der Unternehmen decken zu können, sei allerdings vor allem mehr Vielfalt gefragt, stellt der Stifterverband fest. Ein Mentalitätswechsel sollte erreicht werden, da mehr als drei Viertel der befragten Unternehmen bisher keinen Gewinn darin sähen, ihre Teams internationaler aufzustellen oder mehr Frauen anzuwerben.

Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

KurzfassungLaut Statistik sind in Unternehmen überwiegend Männer als Forscher und Entwickler eingestellt.
ThemenbereichBildung und Beruf
Veröffentlicht8. Februar 2016
Aktualisiert22. Februar 2018
AutorJan Bohlken, Diplom-Sozioökonom, Geschäftsführer des Profiling Instituts
Passende Leistung des InstitutsKarriereberatung ab 160 Euro je Stunde, Orientierungs-Beratung ab 900 Euro
HerausgeberProfiling Institut, Eignungsdiagnostik nach wissenschaftlichen Standards, sieben Standorte in Deutschland

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