Ausbildungsstellen bleiben zunehmend unbesetzt

Veröffentlicht am 24. März 2015 Aktualisiert am 8. Februar 2018

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist 2014 erneut gesunken. Nach einer Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes wurden 2014 insgesamt 522.200 Verträge abgeschlossen; das waren rund 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Als Hauptgrund wird der demografische Wandel durch eine sinkende Zahl an Jugendlichen angeführt. Laut Arbeitsagentur blieben 2014 genau 37.100 betriebliche Ausbildungsstellen unbesetzt, das waren etwa 3.400 mehr als im Vorjahr. Demgegenüber gab es im Herbst noch rund 81.200 Ausbildungsplatzsuchende. Bei den kaum gefragten Ausbildungsberufen wie Restaurantfachmann/- frau, Bäcker/-in oder Koch/Köchin gab es noch freie Ausbildungsplätze. Bei strak nachgefragten Berufen wie Grafiker/-in, Mediengestalter/-in oder Veranstaltungskaufmann/-frau gibt es mehr Interessenten als angebotene Stellen. Regionale Unterschiede in der Ausbildungsplatzsituation lassen sich auch beobachten: In vielen Regionen Bayerns, Brandenburgs und Thüringens herrscht ein Überangebot an Ausbildungsstellen, wogegen z.B. in Gelsenkirchen und Oberhausen einen deutlichenMangel an Ausbildungsangeboten gibt.

Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

KurzfassungDie Zahl der besetzten Ausbildungsstellen ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Mögliche Gründe, Zahlen und weitere Informationen.
ThemenbereichBildung und Beruf
Veröffentlicht24. März 2015
Aktualisiert8. Februar 2018
AutorJan Bohlken, Diplom-Sozioökonom, Geschäftsführer des Profiling Instituts
Passende Leistung des InstitutsKarriereberatung ab 160 Euro je Stunde, Orientierungs-Beratung ab 900 Euro
HerausgeberProfiling Institut, Eignungsdiagnostik nach DIN 33430, sieben Standorte in Deutschland

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