Lacklaborant*in, Was macht ein*e Lacklaborant*in?

Bildquelle: © ASDF für stock.adobe.com

Nicht alle Ausbildungsberufe in Deutschland sind gleichermaßen bekannt und damit präsent in den Köpfen von jungen Menschen, die vor Ihrer Berufswahl stehen. Dabei ist es wichtig möglichst viele Berufsbilder zu kennen, um eine passende Entscheidung für sich selbst treffen zu können. Aus diesem Grund klärt dieser Beitrag im Folgenden über die Frage auf Was macht ein*e Lacklaorant*in?

Lacklaborant*in: Aufgabenbereich

Ausgebildete Lacklaorant*innen sind Spezialist*innen auf dem Gebiet der Farben und Lacke. Die offizielle Seite der außergewöhnlichen Ausbildung klärt über den einschlägigen Aufgabenbereich auf. Lacklaorant*innen testen Rohstoffe für Lacke, auf ihre Eigenschaften und ihre Verwendbarkeit für bestimmte Oberflächen. Sie sind verantwortlich für die Herstellung von Farben und Lacken und sorgen für die entsprechende Beschaffenheit des Lackes passend zu seinem Verwendungseinsatz. Dabei müssen sie Rücksicht auf den Einsatzort des jeweiligen Lackes nehmen und auf den korrekten Farbton achten.

Lacklaborant*in, Was macht ein*e Lacklaborant*in?

Wichtig: Die Bedienung technischer Geräte im Labor (Bildquelle: © industrieblick für fotolia.com)

Die korrekte Anwendung chemischer Verfahren spielt eine genau so wichtige Rolle wie die praktische Anwendung entsprechender Maschinen. Als Lacklaborant*in ist man von der Entwicklung von Farben und Lacken bis hin zur Produktion verantwortlich. Darüber hinaus gehören Qualitätskontrollen bereits existenter Farben und Lacke zum Aufgabenbereich.

Lacklaborant*in: Voraussetzungen

Lacklaborant*innen müssen vor ihrer Ausbildung ein Abitur oder einen Realschulabschluss erreicht haben. Dabei sollten insbesondere gute Kenntnisse und Fähigkeiten und vor allem aber Interesse in den Bereichen Physik und Chemie vorliegen. Außerdem sind Präzision, Fingerspitzengefühl, ein genaues Auge sowie eine ruhige Hand notwendig, um die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren. Als Lacklaborant*in arbeitet man zudem viel im Labor und sollte somit Interesse am Forschen haben und sich nicht vor unangenehmen Gerüchen ekeln.

Lacklaborant*in: Vorteile der Ausbildung

Die Ausbildung ermöglicht weitreichende Einblicke in chemische Prozesse und die Arbeitsprozesse in einem Industrieunternehmen. Es winken zudem attraktive Verdienstmöglichkeiten. Bei guten Leistungen ist zudem eine Verkürzung der Ausbildung von dreieinhalb auf drei Jahre möglich und es bestehen weitreichende Weiterbildungsmöglichkeiten. So kann eine Ausbildung auf Meister-Niveau oder ein Studium angeschlossen werden.

 

Wenn Dir der Beitrag Was macht ein*e Lacklaborant*in? gefallen hat, könnten diese Beiträge ebenfalls interessant sein:

Über den Autor Lisa Schraets

| Website