Arbeiterkinder sind oft „klassenbewusst“

Veröffentlicht am 12. Januar 2015 Aktualisiert am 8. Februar 2018

Nur etwa 25 Prozent der Kinder aus Arbeiterhaushalten studieren, trotz vergleichbaren Leistungsstandes, wogegen 75 Prozent der Kinder aus Akademikerfamilien ein Studium aufnehmen. Sogar in der Wahl des Studienfaches geben sich Studierende, deren Eltern Arbeiter sind, eher klassenbewusst. Unter Studierenden in Jura und Medizin finden sich kaum Arbeiterkinder aber relativ viele in technischen oder sozialen Studiengängen. Zwar liegt das größte Problem, trotz Bafög, immer noch in der Studienfinanzierung. Aber bei einigen Kindern aus Arbeiterhaushalten würde keine hinreichende Motivation vorliegen, über das Bildungsnivau der Eltern hinauszugehen, was teilweise auch der fehlenden Unterstützung durch das familiäre Umfeld geschuldet ist.

Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

KurzfassungNur rund 25 Prozent der Arbeiterkinder studieren, gegenüber 75 Prozent der Akademikerkinder – bei gleichem Leistungsstand. Auch die Fachwahl unterscheidet sich.
ThemenbereichBildung und Beruf
Veröffentlicht12. Januar 2015
Aktualisiert8. Februar 2018
AutorJan Bohlken, Diplom-Sozioökonom, Geschäftsführer des Profiling Instituts
Passende Leistung des InstitutsKarriereberatung ab 160 Euro je Stunde, Orientierungs-Beratung ab 900 Euro
HerausgeberProfiling Institut, Eignungsdiagnostik nach DIN 33430, sieben Standorte in Deutschland

Wir helfen Ihnen gerne bei Ihrer Orientierung: Melden Sie sich einfach bei uns.

Ein roter Apfel in einer Reihe grüner ÄpfelKostenlosOrientierungstoolsWelcher Weg passt zu Ihnen?Online-Tests für Schüler, Studierende und Berufstätige – sofort ausgewertet, ohne Anmeldung.BerufswahlStudienwahlPersönlichkeitZu den Tests

Ihre Entscheidung auf geprüfter Grundlage

Ein Blogbeitrag gibt Orientierung. Eine Potenzialanalyse gibt Ihnen eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Das Erstgespräch dazu ist kostenlos und unverbindlich.