Rückläufige Studierendentrends

Veröffentlicht am 1. Dezember 2023 Aktualisiert am 13. Januar 2025

Profiling InstitutBildquelle: ©  Monkey Business für stock.adobe.com

Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

KurzfassungDer aktuelle Bericht des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigt einen rückläufigen Trend in der Studierendenzahl für dieses Wintersemester in Deutschland.
ThemenbereichBildung und Beruf, Corona, Hochschulen
Veröffentlicht1. Dezember 2023
Aktualisiert13. Januar 2025
AutorJan Bohlken, Diplom-Sozioökonom, Geschäftsführer des Profiling Instituts
Passende Leistung des Institutsprivate Studienberatung, 1.400 Euro Festpreis mit Gutachten und Nachgespräch
HerausgeberProfiling Institut, Eignungsdiagnostik nach DIN 33430, sieben Standorte in Deutschland

Der aktuelle Bericht des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigt einen rückläufigen Trend in der Studierendenzahl für das Wintersemester 2023/2024 in Deutschland. Mit einem Rückgang von 1,7 % im Vergleich zum vorherigen Semester sind nun 2.871.500 Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Dies markiert das zweite aufeinanderfolgende Jahr mit abnehmenden Zahlen, nachdem die Studierendenzahl seit dem Wintersemester 2007/2008 kontinuierlich gestiegen war.

Besonders interessant ist der Blick auf verschiedene Hochschularten. Während Universitäten einen Rückgang von 2,4 % verzeichnen, zeigen Fachhochschulen einen moderaten Rückgang von 0,5 %. Verwaltungsfachhochschulen hingegen erleben einen stärkeren Rückgang von 3,0 %, während Kunsthochschulen mit einem Anstieg von 1,9 % überraschen.

Trotz des allgemeinen Rückgangs gibt es eine positive Wendung bei den Erstsemestern. Im Vergleich zum Vorjahr stieg ihre Zahl um 1,2 % auf 479.300 Personen im Studienjahr 2023. Dies steht im Kontrast zu den vorherigen Jahren, in denen die Erstsemesterzahlen aufgrund rückläufiger Schülerzahlen und der Auswirkungen der Corona-Pandemie gesunken waren.

Die Studienbereiche zeigen ebenfalls unterschiedliche Entwicklungen. Informatik verzeichnet einen Anstieg von 1,8 % bei den Erstsemestern, während Maschinenbau/Verfahrenstechnik einen deutlichen Rückgang von 2,3 % erlebt. Besonders bemerkenswert ist der fast halbierte Wert der Erstsemester im Maschinenbau/Verfahrenstechnik-Studienbereich in den letzten zehn Jahren.

Dieser Wandel könnte auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, darunter gesellschaftliche Veränderungen, die Attraktivität bestimmter Studienrichtungen und möglicherweise die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf internationale Studierende.

 

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