Mit der Digitalisierung steigen die Anforderungen an die Kompetenzen von Auszubildenden und Mitarbeitern. Digitale Kompetenzen sind relevante Grundlagen, welche viele Unternehmen systematisch für Ihre Mitarbeiter schaffen wollen. 78,8 Prozent der deutschen Unternehmen rechnen damit, dass der digitale Wandel neue Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen abverlangt. Sie betrachten es als äußerst wichtig, ihre Fachkräfte auf die Anforderungen einer digitalen Umwelt vorzubereiten und anzupassen. Immer mehr Unternehmen wünschen und erwarten ausgeweitete digitale Kompetenzen ihrer Mitarbeiter. Pandemie bedingt, konnten viele Ausbildungsabläufe in den Betrieben nicht wie üblich weitergeführt werden. Nicht nur Corona bedingt, sondern auch durch den radikalen Wandel, erwarten Unternehmen von ihren Mitarbeitern mindestens eine Digitalkompetenz. Ob das IT-Anwenderwissen, die Informationsrecherche im Internet, digitale Kommunikation, oder das selbstgesteuerte Lernen mit digitalen Medien; der Wandel fordert von Mitarbeitern neue Kompetenzen hinzuzugewinnen. Die berufliche Qualifizierung im digitalen Wandel ist eine neue Herausforderung, der sich viele Unternehmen plötzlich stellen müssen.

Die Intensität des Lernens mit digitalen Medien, ist vor allem durch die Corona-Krise gestiegen. Vor allem seit der letzten Welle kommen digitale Lernmedien erhöht zum Einsatz. Dies allerdings hauptsächlich bei Unternehmen, die digitale Lernmedien auch schon vor der Krise eingesetzt haben. Bildquelle: ©pixabay.de lizenzfrei

Berufliche Qualifizierung im digitalen Wandel – Soft Skills

Die Zeiten, in denen es ausreicht ausschließlich über gute Fachkenntnisse zu verfügen sind vorbei. Die Anforderungen an unsere Fähigkeiten haben sich vor allem in den letzten Jahrzehnten stark geändert.

Damit das berufliche Gelingen bei Mitarbeitern und Auszubildenden gewährleistet bleibt, legen Unternehmen einen großen Wert auf die Weiterbildung und Expertise im Umgang mit neuen Technologien und digitalen Kompetenzen. Dabei ist die Relevanz von Hard Skills, also Fachkompetenzen nach wie vor äußerst relevant, aber in einer vernetzten Welt, legen Unternehmen immer mehr Wert auf die Soft Skills Ihrer Auszubildenden und Mitarbeiter, wie Empathie, Durchsetzungsvermögen, Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit. Dies sind in Unternehmen mittlerweile sogar Grundvoraussetzungen. Selbst- und Sozialkompetenzen werden neben den Fachkompetenzen für Unternehmen immer selbstverständlicher. Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und eine gewisse Lernfähigkeit und -Bereitschaft sind dabei besonders attraktiv.

Neue Technologien und Arbeitsprozesse

Onlinebasierte und plattformgeschützte Geschäftsmodelle ändern nicht nur die Anforderungen an die Kompetenzen der Mitarbeiter, sondern aus an ihre Arbeitsprozesse. Die Weiterentwicklung von neuen digitalen Technologien fordert Weiterbildung und -Entwicklung bei fast allen Beschäftigen. Der strukturelle Trend fällt auf die Digitalisierung, eine Hemmschwelle für Unternehmen ist hierbei die Finanzierung von gezielten Weiterbildungsmöglichkeiten. Aufgaben und Arbeitsprozesse werden in Unternehmen nicht nur komplexer, sondern auch anspruchsvoller.

Pandemie bedingt, konnten viele Ausbildungsabläufe und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Betrieben nicht wie üblich weitergeführt werden. Nicht nur Corona bedingt, sondern auch durch den radikalen digitalen Wandel erwarten Unternehmen von ihren Mitarbeitern mindestens eine Digitalkompetenz. Ob das IT-Anwenderwissen, die Informationsrecherche im Internet, digitale Kommunikation, oder das selbstgesteuerte Lernen mit digitalen Medien, der Wandel fordert von Mitarbeitern neue Kompetenzen hinzuzugewinnen.

Die Intensität des Lernens mit digitalen Medien ist vor allem durch die Corona-Krise gestiegen. Vor allem seit der letzten Welle kommen digitale Lernmedien erhöht zum Einsatz. Dies allerdings hauptsächlich bei Unternehmen, die digitale Lernmedien auch schon vor der Krise eingesetzt haben.

Die Modernisierung der Ausbildung

Eines ist während des digitalen Wandels klar: Ausbildungen müssen modernisiert werden.

Dabei passen 78 % der Unternehmen die von ihnen gestellten Forderungen an Fachkräfte an. Bei fast drei Vierteln der Unternehmen findet sogar ein regelmäßiger Austausch zwischen Unternehmen und Ausbildern und Ausbilderinnen statt.

Ausbilder und Ausbilderinnen werden von der Unternehmensführung über Neuerungen aufgeklärt, welche dann an die Auszubildenden und Fachkräften vermittelt werden. So ist ein kompetenter Umgang mit neuen Technologien, sowie der Ablauf veränderter Arbeitsprozesse gesichert.

Weiterbildungen sind der Schlüssel

So scheinen Weiterbildungsprozesse in Unternehmen in Bezug auf digitale Kompetenzen immer wichtiger zu werden, unabhängig davon in welcher Branche man tätig ist. Gerade an junge Menschen werden besonders hohe Erwartungen gestellt, da sie überwiegend mit digitalen Kompetenzen aufwachsen. Um die Ausbildung zukunftsfähig zu gestalten und veränderte Prozesse, sowie neue Technologien zeitnah in Betrieben umsetzen zu können, müssen Mitarbeiter und Auszubildende fortlaufend mit den neusten Technologien und digitalen Kompetenzen in Weiterbildungsmöglichkeiten stets vertraut gemacht werden.

Berufliche Qualifizierung im digitalen Wandel – Lernmedien

Das digitale Lernangebot lässt sich vor allem in den Arbeitsalltag integrieren. Dabei sehen viele die Kombination von Präsenzphasen und Lernmedien als Mehrwert.

Trotzdem führen digitalen Lernmedien nicht zwingend zu einem nachhaltigen und besseren Lernergebnis. Wichtig ist bei den digitalen Prozessen vor allem, dass den Fachkräften die Chance geboten wird, ihre erlernten Fähigkeiten und Kompetenzen weiterzuentwickeln und praktisch umzusetzen. Mit der Digitalisierung und auch Pandemie bedingt, sind diese Prozesse kaum umsetzbar.

Die Studien und weitere Information zum Einfluss des digitalen Wandels auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt finden sie auf der Seite des Instituts der deutschen Wirtschaft.

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Über den Autor Profiling Institut

Profiling InstitutFrau Akande ist für den Blog des Profiling Instituts und die weiteren Social Media Aktivitäten wie Facebook und Instagram verantwortlich.