IQB Bildungstrend 2021: erste Ergebnisse

Veröffentlicht am 15. September 2022

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Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

KurzfassungFür den IQB-Bildungstrend 2021 wurden 26.844 Viertklässler an 1.464 Schulen getestet. Wie weit die Bildungsstandards in den Ländern erreicht werden.
ThemenbereichCorona, Grundschule, Schule
Veröffentlicht15. September 2022
AutorJan Bohlken, Diplom-Sozioökonom, Geschäftsführer des Profiling Instituts
Passende Leistung des Institutsprivate Berufsberatung, 1.400 Euro für Schüler und Abiturienten, ab 900 Euro für Berufstätige
HerausgeberProfiling Institut, Eignungsdiagnostik nach DIN 33430, sieben Standorte in Deutschland

IQB Bildungstrend 2021: Was ist das?

Die IQB-Bildungstrends geben generell Aufschluss darüber, inwieweit die in der Kultusministerkonferenz beschlossenen Bildungsstandards in den einzelnen Ländern innerhalb Deutschlands erreicht werden. Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) führt demnach entsprechende Untersuchungen im Primarbereich und der Sekundarstufe I durch. Der IQB-Bildungstrend 2021 stellt die jüngste Erhebung dieser Studie dar. An der Erhebung haben insgesamt 26.844 Viertklässer*innen aus 1.464 Grund- und Förderschulen aus allen deutschen Bundesländern teilgenommen.

IQB Bildungstrend 2021: Erhebung

Die jüngste Erhebung des IQB-Bildungstrends fand vor den Sommerferien 2021 in der Jahrgangsstufe vier in ganz Deutschland statt. Damit kann diese Erhebung erstmalig auch Aufschluss über die Auswirkungen der Corona-Pandemie geben, da sich etwa die Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen in den jüngsten Ergebnissen niedergeschlagen haben könnten.

IQB Bildungstrend 2021: Erste Ergebnisse

Im Vergleich zu den vorherigen Erhebungen, die vor der Corona-Pandemie im Jahr 2011 und 2016 erfolgt sind, schneiden die Viertklässler*innen in der Erhebung 2021 in den Fächern Deutsch und Mathe signifikant schlechter ab. Auch wenn die Schulzufriedenheit weiterhin auf einem hohen Niveau ist und auch die soziale Integration in die Schulklasse als positiv bewertet wird, ist auf fachlicher Ebene ein gesunkenes Interesse der Schüler*innen an Inhalten in Deutsch und Mathematik nachweisbar. Die Mindeststandards konnten von einer vermehrten Anzahl an Kindern nicht erreicht werden.

Da insbesondere eine Verstärkung sozialer und zuwanderungsbezogener Disparitäten nachgewiesen werden konnte, fordern verschiedene Experten zusätzliche Angebote und Konzepte des ergänzenden Präsenzunterrichts, um Lernrückständen entgegenzuwirken. Außerdem werden Forderungen laut bei zukünftigen politischen Entscheidungen, die durch die Pandemie oder andere Krisen notwendig werden noch gezielter auf die Interessen von insbesondere jungen Schüler*innen Rücksicht zu nehmen.

Kinderreport 2020

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