Neagtivtrend auf dem Ausbildungsmarkt

Veröffentlicht am 23. Januar 2015 Aktualisiert am 8. Februar 2018

Der Ausbildungsmarkt in Deutschland hat sich auch 2014 wieder negativ entwickelt. Dieser seit drei Jahren anhaltende Trend betrifft das Ausbildungsplatzangebot als auch die Ausbildungsplatznachfrage und die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge. Diese Zahl deckt eine Untersuchung des BIBB, das Bundesinstitut für Berufsbildung auf.

Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

KurzfassungDer Ausbildungsmarkt in Deutschland hat sich auch 2014 wieder negativ entwickelt. Doch was hat es damit auf sich?
ThemenbereichBildung und Beruf
Veröffentlicht23. Januar 2015
Aktualisiert8. Februar 2018
AutorJan Bohlken, Diplom-Sozioökonom, Geschäftsführer des Profiling Instituts
Passende Leistung des InstitutsKarriereberatung ab 160 Euro je Stunde, Orientierungs-Beratung ab 900 Euro
HerausgeberProfiling Institut, Eignungsdiagnostik nach DIN 33430, sieben Standorte in Deutschland

Erschreckend hoch ist die Zahl der nicht besetzten Ausbildungsplätze. D.h. die Nachfrage und das Angebot konnten nicht zureichend zueinander finden. Mit 522.000 geschlossenden Arbeitsverträgen ist die Zahl seit der wiedervereinigung noch nie so niedrig gewesen. 2014 konnten insgesamt 37.100 der von der Bundesagentur für Arbeit registrierten Ausbildungsstellen bis zum Bilanzierungsstichtag 30. September nicht besetzt werden. Dies ist der höchste Wert seit 1995 und stellt im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um +3.400 bzw. +10,0% dar.

Die niedrige Zahl an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen steht im deutlichen Gegensatz zu der hohen Zahl an Studienanfängern im Jahr 2014. Die Relation zwischen der Zahl der Personen mit neuem Ausbildungsvertrag und der Zahl der Studienanfänger hat sich in den letzten Jahren massiv verschoben. Standen im Jahr 1998 noch einem Studienanfänger zwei Personen mit neuem Ausbildungsvertrag gegenüber, beträgt das heutige Verhältnis eins zu eins.

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