Private oder Staatliche Hochschule?

Veröffentlicht am 15. Dezember 2014 Aktualisiert am 8. Februar 2018

Diese Entscheidung wird immer überlagert von der grundsätzlichen Frage der Finanzierung. Die Studiengebühren liegen in der Regel zwischen 3.000 Euro bis 10.000 Euro pro Jahr an privaten Fachhochschulen und 10.000 Euro bis 20.000 Euro pro Jahr an privaten Universitäten.

Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

KurzfassungViele Eltern und Studieninteressenten stellen sich die Frage: Private oder Staatliche Hochschule? Was ist zu bedenken und worauf zu achten? Infos & mehr
ThemenbereichBildung und Beruf
Veröffentlicht15. Dezember 2014
Aktualisiert8. Februar 2018
AutorJan Bohlken, Diplom-Sozioökonom, Geschäftsführer des Profiling Instituts
Passende Leistung des InstitutsKarriereberatung ab 160 Euro je Stunde, Orientierungs-Beratung ab 900 Euro
HerausgeberProfiling Institut, Eignungsdiagnostik nach DIN 33430, sieben Standorte in Deutschland

Ist die Finanzierung realistisch, so sollte man die Vor- und Nachteile beider Hochschultypen abwägen. Für private Einrichtungen sprechen das gute Betreuungsverhältnis (ein Professor für etwa 30 Studierende), die in der Regel gute und neue Ausstattung, der hohe Praxisbezug, die Qualität der Lehre und häufig gute Kontakte zu Unternehmen. Dagegen sprechen jedoch die sehr geringe Auswahl an Studiengängen und die hohen Kosten.

Die staatlichen Einrichtungen verlangen von ihren Studenten ein wesentlich höheres Maß an Selbstdisziplin, Organisationsfähigkeit und in gewisser Weise auch Durchsetzungsfähigkeit. Man ist stärker auf sich selbst gestellt mit dem Nachteil auch schon mal in klassischen Disziplinen wie BWL 800 und mehr Kommilitonen gegenüber zu stehen. Demgegenüber hat man aber auch eine sehr große Auswahl an Studiengängen und Standorten.

Das Team vom Profiling Institut empfielt: Nicht immer sollten die Kosten einer privaten Hochschule von einem Studium abschrecken. Ist die private Hochschule am Wohnort der Eltern könnte man die Kosten für einen eigenen Haushalt an einer fremden Hochschulstadt auch in die Studiengebühren der privaten Hochschule umleiten. Weiterhin können sich gute Schulabsolventen um ein Stipendium bemühen. Auch kooperieren viele Unternehmen im Rahmen eines dualen Studiums mit privaten Hochschulen und übernehmen gegebenenfalls die anfallenden Gebühren.

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