Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat erste vorläufige Ergebnisse für die Studierendenzahlen im Wintersemester 2018/19 veröffentlicht. Demnach waren in dem Wintersemester 2018/19 2867586 Studierenden in Deutschland an einer Hochschule immatrikuliert. Das bedeutet einen Anstieg um 0,8 Prozent gegenüber dem Wintersemester 2017/18, was wiederrum bedeutet, dass im Wintersemester 2018/19 so viele Studierende an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sind, wie noch nie.

Die vorläufigen Studierendenzahlen im Wintersemester 2018/19 wurden im Folgenden nach Hochschularten aufgeteilt. Demnach waren 62 Prozent der Studierenden an einer Universität immatrikuliert (einschließlich der theologischen und pädagogischen Hochschulen). 35 Prozent der Studierenden waren an einer Fachhochschule (ohne Verwaltungsfachhochschule) eingeschrieben. Weitere 1,7 Prozent waren an Verwaltungsfachhochschulen immatrikuliert. 1,3 Prozent der Studierenden waren in Kunsthochschulen eingeschrieben.

Auch wenn die Studierendenzahl im Wintersemester 2018/19 so hoch ist wie noch nie, so sei die Studienanfänger/innenzahl im Studienjahr 2018 (welches das Sommersemester 2018 und das Wintersemester 2018/19 umfasst) leicht um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Besonders groß war der Rückgang an Kunsthochschulen mit 2,5 Prozent, gefolgt von dem Rückgang an Universitäten um 1,6 Prozent und dem an Fachhochschulen um 0,2 Prozent. Einen Zuwachs an Studienanfänger/innen verzeichneten hingegen die Verwaltungsfachhochschulen. Dieser betrug 8,3 Prozent.

Weitergehend stellt das Statistische Bundesamt auch die bisher vorliegenden Studienanfänger/innenzahlen für das Studienjahr 2018 in technisch orientierten Studienbereichen vor. Demnach begannen 1 Prozent mehr Personen ein Informatikstudium als im vorherigen Studienjahr. Ebenfalls einen Zuwachs an Studienanfänger/innen ist im Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik zu beobachten. Hier fingen 3,4 Prozent mehr Menschen an zu studieren. Im Bereich Bauingenieurwesen fingen 1,3 Prozent mehr Personen an zu studieren, verglichen mit dem Vorjahr. Die Zahl der Studienanfänger/innen im Studiengang Maschinenbau/Verfahrenstechnik hingegen ging um 1,5 Prozent zurück gegenüber dem Vorjahr.

Betrachtet man die Studierendenzahlen im Wintersemester 2018/19 nach Bundesländern, so sieht man, dass der größte Anstieg in den Studierendenzahlen gegenüber dem Vorjahr in Schleswig-Holstein zu verzeichnen ist und zwar um 3,4 Prozent. Auf dem zweiten Platz folgt Berlin mit einem Anstieg um 1,5 Prozent. Bayern verzeichnet einen Anstieg um 1,3, Prozent, Niedersachsen um 1,1 Prozent, Nordrhein-Westfalen um 1 Prozent, das Saarland um 0,9 Prozent, Hamburg und Hessen jeweils um 0,7 Prozent, Rheinland-Pfalz um 0,6 Prozent und Sachsen um 0,5 Prozent.

Den größten Rückgang in den Studierendenzahlen im Wintersemester 2018/19 verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern mit 1,9 Prozent. Thüringen verzeichnet einen Rückgang um 0,7 Prozent, Bremen um 0,3 Prozent und Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen-Anhalt um jeweils 0,1 Prozent.

Hier finden Sie die Zahlen des statistischen Bundesamtes

 

Über den Autor Alina Biermann

Alina Biermann unterstützt das Profiling Institut im Bereich der Pressearbeit und Social Media. In dem Blog setzt sie sich regelmäßig mit verschiedenen Themen aus den Bereichen Schule, Studium, Karriere und Bildung auseinander.

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