Deutschlands Studierende im Gesundheitsreport 2023

Veröffentlicht am 15. September 2023 Aktualisiert am 19. Oktober 2023

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Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

KurzfassungGesundheitsreport Studierende: Wie es um die Gesundheit im Studium steht, welche Diagnosen zunehmen und wo es Unterstützung bei Belastungen gibt.
ThemenbereichArbeitsmarkt, Berufsausbildung, Berufseinstieg
Veröffentlicht15. September 2023
Aktualisiert19. Oktober 2023
AutorJan Bohlken, Diplom-Sozioökonom, Geschäftsführer des Profiling Instituts
Passende Leistung des Institutsprivate Berufsberatung, 1.400 Euro für Schüler und Abiturienten, ab 900 Euro für Berufstätige
HerausgeberProfiling Institut, Eignungsdiagnostik nach DIN 33430, sieben Standorte in Deutschland

Profiling Institut

Die neuesten Daten des Gesundheitsreports 2023 von der Techniker Krankenkasse (TK) werfen einen bedenklichen Blick auf den Gesundheitszustand der Studierenden in Deutschland.

Ein subjektiver Gesundheitscheck

Zuerst werfen wir einen Blick auf den subjektiven Gesundheitszustand der Studierenden. Die Ergebnisse zeigen, dass im Jahr 2023 insgesamt 61 Prozent der Studierenden ihre Gesundheit als „sehr gut“ oder „gut“ bewerten. Das klingt vielversprechend, oder? Leider nicht, wenn wir uns an das Jahr 2015 erinnern, als noch 84 Prozent ihre Gesundheit als „gut“ oder „sehr gut“ einstuften. Das ist ein alarmierende Entwicklung innerhalb von acht Jahren.

Psychische Gesundheit im Gesundheitsreport

Die alarmierendste Erkenntnis des Berichts betrifft die psychische Gesundheit. Stress und Ängste/Sorgen stehen ganz oben auf der Liste der gesundheitlichen Probleme der Studierenden. Bei den Männern hat sich der Anteil derjenigen, die sich durch Stress gesundheitlich beeinträchtigt fühlen, schnell verdoppelt. Insgesamt erleben zwei Drittel der Studierenden Stress als gesundheitliche Belastung. Ängste und Sorgen betreffen sogar 63 Prozent der Befragten. Zusätzlich haben 60 Prozent der Studierenden in den letzten zwölf Monaten Corona als gesundheitliche Belastung wahrgenommen.

Der Anstieg von Erkrankungen

Eine weitere besorgniserregende Entwicklung ist der Anstieg von Erkrankungen und Beschwerden. Stress, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Magenbeschwerden, Erkältungskrankheiten, Allergien und Atembeschwerden – fast alle diese Erkrankungen haben zwischen 2015 und 2023 stark angenommen.

Es ist an der Zeit, Maßnahmen zu ergreifen, um die psychische Gesundheit zu schützen und den Studierenden die Unterstützung zu bieten, die sie benötigen. Die Zukunft unseres Landes hängt von einer gesunden und starken nächsten Generation ab, und es liegt an uns, sicherzustellen, dass sie die bestmögliche Bildung und Gesundheit erhalten.

 

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