Blended University - Was ist das?, Blended University – Was ist das?

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In immer mehr Publikationen, die sich mit der Gestaltung der Lehre an Hochschulen beschäftigen ist die Rede von der Möglichkeit einer Blended University. Doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich? Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage Blended University – Was ist das?

Blended University – Was ist das?

Publikationen wie die des CHE, befassen sich mit dem Konzept einer Blended University. Dabei spielen die Begriffe Digitalisierung und Universität der Zukunft eine entscheidende Rolle. Insbesondere im Rahmen der Corona-Krise haben digitale Lernformate zwangsweise den Hochschulalltag bestimmt. Es stellt sich somit die Frage, inwieweit die Hochschullehre auch nach der Corona-Pandemie auf den digitalen Raum verschoben werden kann beziehungsweise sollte.

Blended University - Was ist das?, Blended University – Was ist das?

Das Konzept der Blended University bietet einen Lösungsansatz für den Umgang mit den Möglichkeiten digitaler Lehre. Die Blended University vereint nämlich digitale und analoge Lehre. In der Blended University findet somit synchrones Lernen neben asynchronen Lernen statt. Damit kommt es zu einer Maximierung von Flexibilität für sowohl Studierende als auch Lehrende. Es werden immer mehr Stimmen laut, die anführen, dass der reine Präsenzunterricht nicht mehr zeitgemäß sei. Die Möglichkeiten einer Blended University können dahingehend Abhilfe schaffen.

Neue Strategie notwendig

Allerdings muss das Studium ganzheitlich gedacht werden. Der Geschäftsführer des CHE Prof. Dr. Frank Ziegele stellt dahingehend heraus, dass ein Studium auch immer Service bedeutet und darüber hinaus eine soziale Erfahrung ist. Der Einbezug digitaler Lehre darf die Serviceaspekte eines Studiums nicht vernachlässigen. Es müssen Ansprechpartner online sowie offline vorhanden sein, die Studierenden zur Seite stehen. Es braucht weiterhin konsequente Begegnungsstätten, die sozialen Austausch von Studierenden untereinander und aber auch zwischen Studierenden und Lehrenden ermöglichen.

Berufliche Weiterbildung während der Corona-Krise

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Nach Ziegele seien demnach Absprachen zwischen Verwaltung, Lehre und Studierendenvertreter*innen nötig, um eine gesamtheitliche Strategie zu entwickeln. Die Angebote der einzelnen Instanzen müssten so aufeinander abgestimmt sein, dass organisatorische Fehler möglichst vermieden werden. Auch wenn davon ausgegangen werden kann, dass es in Phasen des Übergangs wohl zu einer vermehrten Anzahl von Planungsfehlern kommt. In Teilen sollte sich diese Übergangsphase zuweilen bereits während der Corona-Pandemie vollzogen haben.

 

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Über den Autor Lisa Schraets

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