Nur etwa 25 Prozent der Kinder aus Arbeiterhaushalten studieren, trotz vergleichbaren Leistungsstandes, wogegen 75 Prozent der Kinder aus Akademikerfamilien ein Studium aufnehmen. Sogar in der Wahl des Studienfaches geben sich Studierende, deren Eltern Arbeiter sind, eher klassenbewusst. Unter Studierenden in Jura und Medizin finden sich kaum Arbeiterkinder aber relativ viele in technischen oder sozialen Studiengängen. Zwar liegt das größte Problem, trotz Bafög, immer noch in der Studienfinanzierung. Aber bei einigen Kindern aus Arbeiterhaushalten würde keine hinreichende Motivation vorliegen, über das Bildungsnivau der Eltern hinauszugehen, was teilweise auch der fehlenden Unterstützung durch das familiäre Umfeld geschuldet ist.
Das Wichtigste in Kürze
| Kurzfassung | Nur rund 25 Prozent der Arbeiterkinder studieren, gegenüber 75 Prozent der Akademikerkinder – bei gleichem Leistungsstand. Auch die Fachwahl unterscheidet sich. |
|---|---|
| Themenbereich | Bildung und Beruf |
| Veröffentlicht | 12. Januar 2015 |
| Aktualisiert | 8. Februar 2018 |
| Autor | Jan Bohlken, Diplom-Sozioökonom, Geschäftsführer des Profiling Instituts |
| Passende Leistung des Instituts | Karriereberatung ab 160 Euro je Stunde, Orientierungs-Beratung ab 900 Euro |
| Herausgeber | Profiling Institut, Eignungsdiagnostik nach wissenschaftlichen Standards, sieben Standorte in Deutschland |
Wir helfen Ihnen gerne bei Ihrer Orientierung: Melden Sie sich einfach bei uns.


