Was macht ein Hörakustiker?

Veröffentlicht am 4. Mai 2021

Das Thema Gesundheit gewinnt im wirtschaftlichen und privaten Umfeld an immer größerer Bedeutung. Durch die technische Entwicklung von Hörsystemen wird es zukünftig optimalere Lösungen für Kunden geben, die ein Hörakustiker entsprechend ermöglicht. Hier erfährst du was ein/e Hörakustiker/in macht und welche Zugangsvoraussetzungen du mitbringen solltest, um eine Ausbildung als Hörakustiker zu starten. Bildquelle: ©pixabay.de lizenzfrei

Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

KurzfassungHier erfährst du alles über die Ausbildung als Hörakustiker und welche Zugangsvoraussetzungen du für eine Ausbildung mitbringen solltest
ThemenbereichBildung und Beruf, Beruf, Berufsausbildung
Veröffentlicht4. Mai 2021
AutorJan Bohlken, Diplom-Sozioökonom, Geschäftsführer des Profiling Instituts
Passende Leistung des Institutsprivate Berufsberatung, 1.400 Euro für Schüler und Abiturienten, ab 900 Euro für Berufstätige
HerausgeberProfiling Institut, Eignungsdiagnostik nach DIN 33430, sieben Standorte in Deutschland

Was macht ein/e Hörakustiker/in?

Als Hörakustiker stehst du Menschen beratend zur Seite und hilfst ihnen mit modernster Technik Hörminderungen auszugleichen. Du arbeitest mit Menschen jeden Alters zusammen, welche mit den unterschiedlichsten Anliegen kommen und berätst sie individuell über potenzielle Hörsysteme und Hörschutz.

Zu deinen Hauptaufgaben gehört das Durchführen von audiometrischen Tests, also Hörtests und Sprachtests mit denen du das Hörvermögen der Kunden feststellst. Dabei spielst du den Kunden unterschiedliche Tonhöhen und –Tiefen vor, um zu ermitteln bei welcher Lautstärke Einschränkungen vorliegen und bei welchen Frequenzen für deine Kunden gewisse Töne nicht mehr wahrnehmbar sind. Darüber hinaus ermittelst du, inwieweit der Kunde die ihm umgebenen Alltagsgeräusche wahrnehmen kann. Die Ergebnisse werden mit modernster Technik in einer Software erfasst und bieten die Grundlage für ein kompetentes Beratungsgespräch.

In den Beratungsgesprächen werden Otoplastiken hergestellt. Otoplastiken sind Hörgeräte die individuell für jeden einzelnen Kunden produziert und angepasst werden. Das Formpassstück wird am Kunden getestet um zu schauen ob es perfekt sitzt. Das Hörgerät wird daraufhin gezielt an das Gehör des Kunden angepasst. Die meiste Zeit wirst du mit Stammkunden zusammenarbeiten, da eine regelmäßige Messung des Hörvermögens und eine neu eingerichtete Software zu deinen regelmäßigen Aufgaben gehören. Bei Defekten ist es zudem deine Aufgabe, Einzelteile und Batterien auszuwechseln und zu reparieren.

Ausbildung als Hörakustiker- Anforderungen und Voraussetzungen

Die Ausbildung als Hörakustiker kann man in Deutschland sogar ohne Abschluss beginnen, empfohlen und bevorzugt wird jedoch ein mittlerer Schulabschluss. In manchen Fällen weise Auszubildende sogar Hochschulreife oder Fachhochschulreife auf.

Ausbildung als Hörakustiker- Bildungsweg

Die Ausbildung als Hörakustiker/in dauert in der Regel 3 Jahre. Die Ausbildung findet Dual statt und du verbringst deine Zeit abwechselnd in Berufsschule und Betrieb. Bei guten Leistungen kann die Ausbildung sogar verkürzt werden. Das Angebot an Berufsschulen für Hörakustiker ist rar, daher findet der Unterricht in der Ausbildung meist blockweise statt. Nach dem zweiten Ausbildungsjahr erwartet dich eine Zwischenprüfung und im dritten die Gesellenprüfung.

Wo kann ich als Hörakustiker/in arbeiten?

Als Hörakustiker/in hast du auf jeden fall einen sicheren Arbeitsplatz. Als Hörakustiker/in arbeitest du in Fachgeschäften des Hörakustiker-Handwerks. Hörakustiker/innen arbeiten in Fachgeschäften des Hörgeräteakustiker-Handwerks. Hier kommst du im Verkaufsraum, in Werkstätten, in Hörkabinen und Akustiklabors sowie in Büroräumen zum Einsatz.

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